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  • Zusammensetzung des Schweißes
  • Schwitzen im Ausdauersport und bei hohen Temperaturen
  • Schwitzen

    Themen: Fintess Lexikon Fitnesslexikon

    Die einen „ölen“ mehr, die anderen weniger. Aber was genau passiert, wenn wir schwitzen? Ein Mensch besitzt im Durchschnitt zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen, welche Feuchtigkeit absondern können. Diese Transpiration hält die Körpertemperatur durch die Verdunstungskälte konstant. Der Schweiß an sich ist geruchsneutral. Erst durch die Besiedelung von Bakterien beginnt der Schweiß zu riechen. Schweiß enthält auch langkettige Fettsäuren. Werden diese mit Hilfe der Bakterien zerlegt, entsteht der typische Geruch.

    1. Zusammensetzung des Schweißes

    Der Schweiß besteht zu 99% aus Wasser. Nur 1% besteht aus Natrium, Chlor, Kalium, anorganische Salze, Harnstoff, Zucker, Ammoniak, Milchsäure, langkettige Fettsäuren und anderen Stoffen.

    Normalerweise verliert der Körper ohne körperliche Aktivität rund 100-200ml Schweiß pro Tag. Bei heißen Temperaturen oder intensiven Trainingseinheiten kann diese Menge auf 8 Liter ansteigen. Auch über die Lunge und die Schleimhäute geht Feuchtigkeit verloren, jedoch nur in geringeren Mengen und ohne Elektrolytverlust.

    Für manche Menschen ist das Schwitzen ein ernstes Problem. Beim Sport oder bei hohen Temperaturen schwitzt fast jeder, erst wenn Menschen ohne körperliche Anstrengung und bei niedrigen Außentemperaturen vermehrt schwitzt, kann von einer Störung gesprochen werden. Dann sollte ein Hautarzt konsultiert werden.

    2. Schwitzen im Ausdauersport und bei hohen Temperaturen

    Besonders Ausdauersportler sollten ein Auge auf den Wasserverlust beim Schwitzen haben, denn sie verlieren nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Mineralstoffe. Beim Sport oder beim Arbeiten in der prallen Sonne kann der Körper je nach Umgebungstemperatur und Schweißausscheidung 2 Liter pro Stunde Schweiß verlieren. So kann der Mineralstoffhaushalt schnell erschöpft sein. Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Durchblutungsstörungen und Krämpfe können die Folge sein.

    Die wichtigsten Mineralstoffe, die schnell verloren gehen können sind: Kalium, Natrium, Magnesium und Calcium über den Schweiß verloren.

    ElektrolytKonzentration pro Liter (ca.)
    Natrium1200 mg
    Kalium 300 mg
    Calcium 70 mg
    Magnesium 10 mg


    Kalium sorgt für eine gleichmäßige Wasserverteilung im Körper und hält den Blutdruck konstant. Zusätzlich spielt Kalium eine Rolle bei der Herstellung von Eiweißen, bei der Speicherung von Zucker (in Glycogen) und der Stabilisation des Herzschlages. Da bei einem Mangel weniger Zucker als Brennstoff (Glycogen) eingelagert wird, kann es schnell zu Müdigkeit, Muskelschwäche und einer erhöhten Regenerationszeit kommen.

    Natrium hält die Wasserverteilung im Körper konstant, denn es bindet das Wasser und füllt die Zellen mit Flüssigkeit. Deshalb bekommen wir durch salzreiche Lebensmittel schneller Durst. Durch Natrium können die Nerven und Muskeln erst richtig zusammenarbeiten. Wie auch Kalium fördert Natrium den Glucosetransport durch die Darmwand in die Muskelzellen und füllt diese mit Energie. Da Natrium an der Muskelkontraktion und der Muskelreizbarkeit beteiligt ist, kann es bei sportlichen Aktivitäten im Sommer schnell zu Krämpfen, niedrigen Blutdruck und sogar Kreislaufzusammenbrüchen kommen.

    Calcium wird besonders für die Muskelkontraktionen und für starke Knochen und Zähne benötigt. Auch wenn man es kaum glaubt, sobald der Calciumspiegel im Blut sinkt, wird sofort Calcium aus den Knochen und Zähnen gezogen um den Calciumblutspiegel konstant zu halten. Das kann besonders für Sportler und Senioren gefährlich werden. Ein Mangel macht sich zunächst durch Muskelkrämpfe bemerkbar.

    In den heißen Sommermonaten tritt ein Magnesiummangel besonders häufig auf, der schnell das Herz- Kreislauf- System belasten kann. Ein gestörter Energiestoffwechsel, Wadenkrämpfe, Kopfschmerzen, Müdigkeit und Reizbarkeit sind häufig die Folgen. Für Sportler kann es aufgrund des fehlerhaften Energiestoffwechsels zum Leistungsanfall und zur verlängerten Regenerationszeiten kommen. Besonders Sportler, die nach dem Training noch ein Bierchen trinken, können betroffen sein, denn Alkoholkonsum kann hohe Magnesiummengen schnell ausscheiden, da er entwässernd wirkt.



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