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Segel Champions League St. Moritz

4. Platz für das NRV Bundesliga Team beim Segel Champions League Finale in St. Moritz


Segeln kann hart sein, das spüren wir gerade mal wieder. Das letzte Rennen liegt kaum eine Stunde uns und auf dem Rückweg zieht die schroffe Natur der Alpen an uns vorbei. Schroff, so war das finale Rennen, aber fangen wir von vorne an.

31 Top Teams aus 11 Ligen gingen auf dem kleinen St. Moritz See im Finale an den Start. Der erste Tag bot traumhafte Winde aus dem Maloyataal. Wir waren im ersten Start wohl etwas zu ambitioniert, ließen uns von der Dynamik im Feld mitreißen und gingen zusammen mit zwei anderen Booten zu früh über die Startlinie. Den Rückstand nach der Korrektur vermochten wir nicht mehr aufzuholen und kamen als letzte ins Ziel. Jetzt sind die Alarmglocken an, noch so ein Fehler und der Traum vom Finale der besten 4 Teams würde in weite Ferne rücken. Ich glaube, dass das jeder von uns in dem Moment wusste, aber keiner hat was gesagt. Alle waren schon beim nächsten Rennen im Kopf. Ab jetzt passt alles besser zusammen und zum Abschluss des ersten Tags ist mit den Plätzen 7,1,4 und 2 wieder alles möglich. An Tag zwei regnet es Bindfäden, kein Lüftchen regt sich zwischen den Bergen und es können keine Wettfahrten gesegelt werden.

Tag drei beginnt ähnlich und ich spüre Unruhe in mir aufkommen. Wir brauchen noch Wettfahrten, um uns unter die ersten vier Boote zu fahren. Nachmittags segeln wir zwei Races bei sehr leichtem Wind und Regen. Die erste können wir gewinnen, die zweite setzen wir auf dem ersten Vorwind etwas in den Sand und kommen als vierte ins Ziel. Aber wir sind nicht alleine. Die Bedingungen gestalten sich wie ein Schweizer Käse mit vielen Löchern und fast jedes Team erwischt ein schlechtes Rennen. Es bleibt also weiterhin alles offen für den letzten Tag. Abermals beherrschen Regen und Wind das Engadiner Tal. Nach ein paar Stunden Startverschiebung geht es los. Im ersten Rennen liefern wir uns einen packenden Kampf mit den Italienern. Sie segeln konsequent über die linke Seite, wir nehmen die Dreher in der Mitte. Sie bleiben am Ende leicht vor uns. Das Feld der ersten 6 Boote rückt näher zusammen. Der Druck steigt, aber nur im Kopf, denn auf dem Wasser sind jetzt maximal 3 Knoten Wind. Aber der Wettfahrtleiter zieht durch, fast schon stoisch. Wir wissen, dass im nächsten Rennen nur ein Sieg uns sicher ins Finale bringt. Wieder mehr Risiko am Start, bloß den Speed im Boot halten. Diesmal passt es genau, wir kontrollieren die linke Seite, gewinnen das Rennen und ziehen als dritte im Gesamtklassement ins Finale ein. Zwischenziel erreicht.

Nach einer Wartepause und einigem Rechnen steht das Finale der besten vier Boote an. Grob gesagt funktioniert das folgendermaßen: Wer zuerst zwei Rennen gewinnt hat die Regatta gewonnen. Das führende Boot aus den Qualifkationsrennen hat schon einen Punkt auf dem Konto und damit einen Vorteil, das sind im Moment die Jungs vom Genfer See. Als der Regen aufhört zieht ein leichtes Lüftchen über den See. Wir starten gut, fahren wieder über die Mitte, nehmen zwei Böen sauber mit und können das Feld ab der Hälfte der Startkreuz kontrollieren. Vorwind läuft gut, zweite Kreuz noch besser und vor der Luvtonne bin ich zuversichtlich, dass wir gleich auch den ersten Punkt auf dem Konto haben werden. Pustekuchen. Der Wind schläft ein, unser Gennaker kommt nicht zum Stehen nur unsere J70. Die anderen Boote holen auf, ziehen sogar vorbei. Dann bleiben alle stehen, alle bis auf die Italiener. Sie liegen auf Platz vier, recht abgeschlagen, aber Ihr Gennaker steht, sie schieben sich heran. Ich mag es kaum glauben, aber sie fahren einfach in der Mitte des Feldes durch und gewinnen letztlich mit weniger als zwei Metern Vorsprung das Rennen. Alle Boote kommen mit weniger als einer Bootslänge Abstand ins Ziel. Wir werden dritte, knapp hinter den Bremern vom WVH.

Direkt nach dem Ziel zieht der Wettfahrtleiter AP über A, also keine Wettfahrten mehr. Jetzt bricht bei den Italienern der Jubel aus. Sie haben auf einmal die Regatta gewonnen. Wir wären gerne noch gesegelt, aber so ist es. Zunächst zeigt uns das Ranking noch auf Rang 3, die Zuschauer gratulieren uns. Ein Trugschluss, denn am Ende wird leider nur Platz vier sein.

Hintergrund ist, dass die Organisatoren die Absicht hatten das Format wie schon bei der Junior Champions League in Travemünde zu verwenden. In dem Fall wäre der Platz aus der Vorrunde ins Finale eingeflossen. Dann wären wir vor Bremen gewesen. In der Segelanweisung steht aber, dass der „Score", also die gesamten Punkte mitgenommen werden. Jetzt sind die Bremer 0,17 Punkte vor uns. Spitzfindig. Die krumme Punktzahl ergibt sich daraus, dass sie der WVH das letzte Rennen in der Qualifikation nicht mehr segeln konnten oder musste und deswegen einen Durchschnitt bekommen hat. Insgesamt ist der Protest der Bremer fair und sachlich korrekt, trotzdem ist die Nachricht der Jury 5 Minuten vor der Siegerehrung natürlich hart und schroff, insb. nach dem Ausgang der letzten Wettfahrt.

Wir sind mit unserer Leistung trotzdem zufrieden. Wir waren gut als es drauf ankam und auch wenn ich das gerade nicht spüre, ist Platz vier eine respektable Leistung. Wir sind dem NRV Bundesliga Supporter Club sehr dankbar dafür, dass sie es uns ermöglicht haben den NRV bei diesem Spitzenevent vertreten zu können.

Als nächstes Liga Event steht für uns das Bundesliga Spieltag Mitte September in Kiel auf dem Programm.
Malte, Klaas, Daniel, Tobi

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