Body Attack Sports Nutrition GmbH & Co. KGBody Attack GmbH&Co KGContact Details:
Main address:Schnackenburgallee 217-22322525Hamburg, Germany
Tel:+49 (0)40 / 4600360 - 0,Fax:+49 (0)40 / 4600360 - 99,E-mail: service@body-attack.de
Top Shop 2016
Anti-Doping klein
Start > News-Portal
Der Aminosäure-Report - Teil 1 In Teil 1 unseres großen Aminosäuren-Reports erfährst Du, was Aminosäuren sind und welche Funktionen sie übernehmen.

Der Aminosäure-Report - Teil 1

Themen: Aminosäuren Sportnahrung Muskelaufbau


20.10.2011

In Teil 1 unseres Aminosäure-Reports erfährst du, was Aminosäuren sind und welche Funktionen sie im Körper übernehmen.

Aminosäuren – ohne sie geht’s nicht

Wenn Du intensiv trainierst ohne sichtbare Ergebnisse zu erzielen, kann das an einem schlechten Trainingsplan liegen oder auch an einer unzureichenden Aminosäureversorgung. Dadurch können die Muskeln nämlich in den Aufbauprozessen behindert werden kann. Für Leistungssportler, Kraftsportler und Bodybuilder sind Aminosäuren entscheidend für den Erfolg.

Was sind Aminosäuren?

Der menschliche Körper besteht bei einem normalgewichtigen Menschen aus circa 55% Wasser, 15% Fett, rund 5% Mineralstoffe, Vitamine und sonstige Bestandteile und zu 25% aus Proteinen.

In diesen 25% kommen schätzungsweise 50.000 verschiedene Proteine vor. Jede einzelne Körperzelle beinhaltet circa 4000-5000 Proteine, die alle unterschiedliche Funktionen erfüllen. Nehmen wir Proteine über die Nahrung (z.B. Fleisch oder Quark) auf, werden diese im Körper zu den kleinsten Bausteinen zerlegt, die man als Aminosäuren oder Peptide bezeichnet. Ohne diese kleinsten Bausteine wäre kein Leben möglich. So werden die Proteine im Körper zerlegt:
  • 2-3 verknüpfte Aminosäuren = Di-und Tripeptide
  • 2-9 verknüpfte Aminosäuren = Oligopeptide
  • 10 – 100 verknüpfte Aminosäuren = Polypeptide
  • über 100 verknüpfte Aminosäuren = Proteine
Jedoch werden nur 22 verschiedene Aminosäuren (proteinogene Aminosäuren) für den Aufbau von körpereigenem Eiweiß und somit auch für den Muskelaufbau genutzt. Die anderen Aminosäuren haben andere funktionelle Wirkungsweisen im Stoffwechsel. Wie können aus so wenigen Aminosäuren so viele unterschiedliche Proteine aufgebaut werden? Dazu nur ein Beispiel: Unser Alphabet hat 26 Buchstaben und wir können unendlich viele Wörter mit ihnen bilden. Ähnlich ist es bei den Aminosäureketten.

Aminosäuren sind auf Grund ihrer Stickstoffmoleküle der wichtigste Nährstoff für die Muskelaufbauprozesse und der einzige, der nicht ersetzt werden kann.

Die Aminosäuren dienen nicht nur zum Aufbau neuer Zellen, sondern transportieren und speichern Stoffe, bilden Enzyme und Hormone, unterstützen das Immunsystem und übertragen Nervenimpulse. Daher ist eine ausreichende Versorgung mit Aminosäuren ernorm wichtig. Von einer Unterversorgung können besonders Sportler, Diättreibende und Menschen, die häufig Stress ausgesetzt sind oder körperlich anstrengenden Arbeiten nachgehen, betroffen sein.

Einteilung der Aminosäuren

Aminosäuren sind für den Menschen entweder essentiell, semi-essentiell oder nicht essentiell. Essentielle Aminosäuren können vom Körper nicht selbst aufgebaut werden. Sie sind für den Körper überlebenswichtig und müssen regelmäßig aufgenommen werden. Sie unterteilen sich in:

Verzweigtkettige Aminosäuren: L-Leucin, L-Isoleucin, L-Valin (die sogenannten BCAAs)

Aromatische Aminosäuren: Phenylalanin und Tryptophan, Histidin

Schwefelhaltige Aminosäuren: Methionin, Lysin und Threonin

Die essentiellen Aminosäuren sind: Leucin, Isoleucin, Valin - auch bekannt als BCAA -, Methionin, Tryptophan, Lysin, Phenylalanin und Threonin. Sie kommen in proteinhaltigen Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchten vor. Semi-essentielle Aminosäuren (Arginin, Tyrosin, Cystein und Histidin) werden vom Körper selbst gebildet. Jedoch kann die Eigensynthese in bestimmten Situationen nicht ausreichen. Zum Beispiel besteht ein erhöhter Bedarf in Stresssituationen, beim Leistungssport, im Wachstum, während einer Schwangerschaft oder Erkrankungen oder bei der Aufnahme von Medikamenten. Hier kann eine Supplementierung mit Aminosäuren einer Unterversorgung entgegen wirken.

Nicht essentielle Aminosäuren kann der Körper selbständig aus essentiellen Aminosäuren bilden. Jedoch können sie vom Körper schnell verbraucht werden, zum Beispiel das Glutamin. Es wird durch intensive Kraftanstrengungen in einer harten Trainingseinheit sehr schnell verbraucht und kann nicht so schnell nachgebildet werden. Daher kann eine Supplementierung mit Glutamin sinnvoll sein.

Welche Wirkungen haben Aminosäuren im Sport?

Da viele Aminosäuren vom Körper nicht selbst aufgebaut werden können, ist es lebensnotwendig, sie täglich zuzuführen. Befindet sich der Körper in einer hohen Belastungssituation, etwa einem harten Training, Stress oder in einer Diät, kann er 40% des Körpereiweißes für die Energiegewinnung nutzen. Dann wird das Muskelprotein (aus BCAAs und Glutamin) abgebaut, um den Körper mit Energie zu versorgen. Die Muskelmasse geht verloren. Um das zu verhindern, ist eine regelmäßige Aufnahme von Aminosäuren besonders für Sportler so wichtig.

Aminosäuren für den Muskelaufbau

Bei intensivem Training wird die Muskulatur gereizt. Der Muskel ist an diese Belastung nicht gewöhnt und muss sich anpassen, um die Muskelfasern vor einer neuen starken Belastung zu schützen. Diese Reize ermöglichen dem Körper den Umbau und Aufbau starker Muskeln. Dabei werden die Muskelfasern mit neuen „Strängen" umwickelt, wodurch diese fester und größer werden. Ein Muskelstrang besteht aus Tausenden von Muskelfasern, die durch Proteine neu aufgebaut werden können. Um ihren Körper mit den nötigen Aminosäuren zu versorgen, ernähren sich Kraftsportler und Bodybuilder sehr eiweißreich. So unterstützen sie etwa ihren Muskelaufbau, denn die Nahrungsproteine werden im Körper in die Aminosäuren aufgespalten und zu körpereigenem Protein umgebaut. Wichtig sind zum Beispiel die BCAA, die etwa ein Drittel des Muskelproteins ausmachen. Die BCAA sind proteinogene Aminosäuren, die vor allem in Milch- und Molkenprotein stecken.

My Supps AAKG kaufen

Arginin: Vorstufe zu Stickstoffmonoxid


Die Aminsoäure Arginin benötigt der Körper zur Bildung von Stickstoffmonoxid, das an der Regulierung des Gefäßtonus beteiligt ist und für eine erhöhte Durchblutung sorgen kann. Arginin wird außerdem zur Bildung von Kreatin benötigt, das dem Körper bei kurzen, intensiven Belastungen als Energiereserve dient.

Energiegewinnung bei harten Belastungen

Aminosäuren können in der Leber für die Energiegewinnung genutzt werden. Hat der Körper nicht genügend Glucose für die Energiegewinnung, etwa innerhalb einer Diät oder bei hartem Training, werden Aminosäuren aus den Muskeln für die Energiegewinnung herangezogen und abgebaut - zum Beispiel die BCAA (L-Leucin, L-Isoleucin, L-Valin)und L-Glutamin. Bei Energienot bleiben so lebenswichtige Körperfunktionen aufrechterhalten, etwa die Zuckerversorgung des Gehirns. Studien zeigen, dass bei intensiver und langandauernder Muskelanstrengung die Aminosäuren verstärkt zur Energiegewinnung im Körper verbraucht werden udn dabei Muskeln abgebaut werden. (Williams, 1997, Ferreira et al., 1997, Mero, 1999, Coombes et al., 2000).

Abbau von Stoffwechselendprodukten

Die Aminosäuren Glutamin und Arginin zum Beispiel sind wichtig für den Proteinstoffwechsel, da sie mit dafür sorgen, dass Abfallprodukte wie Ammoniak über die Nieren ausgeschieden werden. Ein hoher Ammoniakspiegel führt zu Ermüdung ud damit zu einem Leistungseinbruch im Training.

Aminosäuren zur Unterstützung einer Diät

Innerhalb einer Diät besteht durch die kalorienreduzierte Kost die Gefahr, Muskelmasse durch ein Energiedefizit abzubauen. Deswegen ist eine eiweißreiche Ernährung während einer Diät vorteilhaft.

Welche Funktionen haben Proteine?

Wie wir gesehen haben, sind Aminosäuren die kleinsten Bestandteile der Proteine. Proteine dienen nicht nur als Bausubstanz für den Muskelaufbau, sondern haben unterschiedliche Funktionen im Körper zu erfüllen. Es werden folgende Proteine nach ihrer Aufgabe unterschieden:
  • Strukturproteine
  • Transportproteine
  • Speicherproteine
  • Bewegungsproteine
  • Immunproteine
  • Bildung von Enzymen und Hormonen
  • Übertragung von Nervenimpulsen und Erbinformationen
Strukturproteine sind für die Form und die Stabilität der Zellen und Zellmaterial verantwortlich. Sie dienen neben dem Kollagenaufbau auch dem Wachstum der Zellen. Zu den Strukturproteinen zählen zum Beispiel Keratin für den Bau von Fingernägeln, Haaren und Kollagen für die Knorpel.

Transportproteine wie zum Beispiel das Hämoglobin unterstützen den Sauerstoff-und Kohlendioxydtransport zwischen der Lunge und dem Gewebe. Aber nicht nur Sauerstoff wird transportiert, sondern auch Eisen, Hormone, Fettsäuren, Cholesterin und andere Ionen.

Speicherproteine wie Ferritin (Eisenspeicher im Gewebe), Glutamin, BCAAs oder auch das LDL (Low Density Lipoprotein) bilden eine Speichermöglichkeit in den Zellen. So können zum Beispiel Aminosäuren oder Eisen für längere Zeit gespeichert und im Falle eines Defizits mobilisiert werden. Speicherproteine können als Säurepuffer oder auch für die Energiegewinnung fungieren.

Bewegungsproteine wie das Myosin (Bestandteil der Muskelfasern) dienen der Kontraktion der Muskulatur. Durch Energieverbrauch sind sie für die Beweglichkeit der Zellen verantwortlich.

Immunproteine wie Immunglobuline und Leukozyten (weiße Blutkörperchen) sind verantwortlich für die Abwehrfunktion des Körpers. Manche Proteine arbeiten als Antikörper und können den Körper vor Viren und Bakterien schützen.

Die Bildung von Enzymen und Hormonen ist ebenfalls eine Funktion der Proteine wie zum Beispiel die Bildung des Wachstumshormons HGH (human growth hormon). Hormone steuern natürliche Prozesse wie den Schlaf-Wach-Rhythmus (z.B. Melatonin), Hungergefühle, Sexualzyklen und das Wachstum. Auch das Insulin ist ein Hormon, welches durch Proteine gebildet werden kann und welches beim Sport eine besondere Stellung einnimmt.

Enzyme sind Katalysatoren, welche Stoffwechselprozesse in Gang setzen und beschleunigen können. Wie zum Beispiel die Kreatinkinase, welche die Energie (Phosphat) aus dem Kreatin auf ADP (Adenosindiphosphat) überträgt und die für den Sport wichtige Energieform ATP (Adenosintriphosphat) entsteht. Kreatin kann die Trainingsleistungen deutlich steigern. Übertragung der Nervenimpulse. Die Antwort der Nervenzellen auf Reize wird durch Rezeptorproteine vermittelt. Diese Proteine sind verantwortlich für die Übertragung von Nervenimpulsen, wodurch im Endeffekt auch die Kontraktion der Muskelzellen ausgelöst werden kann. Rezeptorproteine haben mehrere Funktionen zu erfüllen – sie erkennen, kontrollieren und geben weiter. Wie bei einem Feuermelder. Dieser erkennt den Rauch, kodifiziert diese Information und gibt sie weiter (Alarmglocke) z.B. an das Gehirn, die Muskeln oder das Abwehrsystem des Körpers.

Übertragung der Erbinformationen. Chromosomen sind für die Übertragung der Erbinformationen verantwortlich, welche aus Proteinen und Nukleinsäuren (z.B. Informationsspeicher DANN) bestehen. Die DNA liegt in der Zelle immer in Verbindung mit bestimmten Proteinmolekülen vor.

Mehr zur Wirkung der essentiellen Aminosäuren im Aminosäure-Report Teil 2.




 

JETZT SPAREN: 15% RABATT ANFORDERN
Newsletter abonnieren und sparen
NEWSLETTER ABONNIEREN &
BEIM SHOPPEN SPAREN!

Ich bin damit einverstanden, dass mir regelmäßig Informationen zu folgendem Produktsortiment per E-Mail zugeschickt werden: Sportnahrung, Sportgeräte und -kleidung, Diätprodukte. Meine Einwilligung kann ich jederzeit gegenüber Body Attack widerrufen.

DEINE VORTEILE AUF EINEN BLICK:

exklusive Angebote
Rabattaktionen
Gewinnspiele