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  1. Die Sportart
  2. Die Geschichte
  3. Die Athleten
  4. Die Ausrüstung
  5. Eiskunstlauf – Die Disziplinen
  6. Die Wertung
  7. Wissenswertes

Eiskunstlauf Wissenswertes

Themen: Eiskunstlauf Wissenswertes

1. Die Sportart


Eiskunstlauf bezeichnet das Eislaufen in Verbindung mit kunstvoll ausgeführten Schrittkombinationen, Sprüngen und Pirouetten. Technisch gehört der Eiskunstlauf zu den wohl anspruchsvollsten Sportarten, jedoch ist auch tänzerisches Können und Rhythmusgefühl gefragt.

Ästhetik und harmonische Darbietungen machen den Eiskunstlauf zu einem Publikumsmagneten, der Akrobatik auf dem Eis und Elemente aus Tanz und Ballett miteinander vereint.

Es gibt unterschiedliche Disziplinen im Eiskunstlauf wie das Einzellaufen, Paarlaufen, Eistanzen und Synchroneiskunstlauf. Gefordert werden dort Choreographien mit Musikuntermalung, die von einer Jury nach unterschiedlichen Kriterien bewertet werden.


2. Die Geschichte


Archäologische Funde lassen vermuten, dass die Menschen wohl bereits in der Uhrzeit mit dem Eislaufen begannen. Das damalige Eislaufen erfolgte auf Schlittschuhen aus Knochen und ist mit dem heutigen Eiskunstlauf nicht zu vergleichen.

Später erfanden die Menschen verschiedene Varianten von Holzschuhen mit Eisenplatten, die ihnen durch das Schwung holen mit Stöcken das Rutschen über die Eisfläche ermöglichten.

Im 15. Jahrhundert wurden zum ersten Mal Schlittschuhe mit vertikal eingefasstem Eisen gefertigt. Die Bewegungen auf dem Eis wurden dadurch schneller. Das Gleiten über die Eisfläche war nun auch ohne Stöcke möglich und es entwickelte sich der heute bekannte Schlittschuh.

Das Eislaufen betrieb man damals aus reinem Freizeitvergnügen, bis 1742 in Edinburgh der erste Eislaufverein gegründet wurde. Nun teilte sich das Eislaufen in zwei Disziplinen: Eiskunstlauf und Eisschnelllauf.

In Deutschland gab es den ersten Eiskunstlaufklub in Frankfurt am Main, der 1862 ins Leben gerufen wurde.

1896 fanden die ersten Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf für Männer statt, Frauen traten erst 1906 offiziell international gegeneinander an.

Zu Beginn des 20. Jahrhundert wurde der Eiskunstlauf durch den Schweden Ulrich Salchow nachhaltig geprägt, denn dieser steigerte nicht nur enorm das Leistungsniveau, sondern nutzte als erster Eiskunstläufer die Schlittschuhe mit Zähnen an der Frontseite der Kufen.

Neben zehn Weltmeistertiteln gewann er als erster Sportler die Olympiade im Eiskunstlauf 1908 in London.

Die erste Olympiasiegerin bei den Frauen war Madges Syers, die zuvor schon einige Male im Herren-Eiskunstlauf gegen ausschließlich männliche Läufer antrat und sich dort schon in die oberen Ränge bzw. als Siegerin platzieren konnte.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurden erste Eiskunstlauf-Hallen gebaut, die ein intensiveres Training ermöglichten und das Niveau der Läufer nochmals steigerte.

Während die meisten Disziplinen im Eiskunstlauf schon lange olympisch waren, kam erst 1976 der Eistanz dazu. Dabei handelt es sich um ein an Standardtanz und Ballett angelehntes Eislaufen, dass ohne Sprünge und Hebefiguren nur bis Hüfthöhe ausgeführt wird.

Das Synchroneiskunstlauf ist bis heute noch nicht olympisch geworden.


3. Die Athleten


Eiskunstlauf zählt zu den technisch anspruchsvollsten Sportarten. Nur wer optimale körperliche und mentale Voraussetzungen mitbringt, erzielt Erfolge im Eislaufsport.

Eiskunstläufer haben im Allgemeinen eine sehr schlanke und athletische Figur. Sowohl Männer, als auch Frauen müssen möglichst leicht sein, um die geforderten Sprünge optimal ausführen zu können.

Außerdem spielt auch die Körpergröße eine Rolle. Vor allem die Damen sind häufig eher klein, denn große oder auch füllige Personen tun sich meist zu schwer, um sich elegant und leicht auf dem Eis zu bewegen.

Gleichzeitig ist aber auch ausreichend Muskelkraft und Körperspannung gefragt, ohne die vor allem die Sprünge und Hebefiguren nicht möglich sind. Nahezu jede Körperregion wird beim Eiskunstlauf beansprucht und somit auch jegliche Muskulatur trainiert.

Eine zu starke Muskulatur durch das Betreiben weiterer Sportarten kann jedoch die Beweglichkeit einschränken und sich somit negativ auf die Leistung auswirken.

Neben absoluter körperlichen Fitness, Gesundheit, Belastbarkeit und Technik ist insbesondere die Schnellkraft und Ausdauerfähigkeit mitentscheidend für eine erfolgreiche Kür. Dieses wird meist nicht nur auf dem Eis trainiert, sondern durch zusätzliches umfangreiches Fitness- und Konditionstraining verbessert.

Auch die Dehnbarkeit und Gelenkigkeit sind wichtige Voraussetzungen für Eiskunstläufer. Profisportler begannen meist schon in jungen Jahren mit dem Training und erlangten dadurch eine hohe Beweglichkeit bis ins Erwachsenenalter.


4. Die Ausrüstung


Die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände für Eiskunstläufer sind natürlich die Schlittschuhe.

Sie bestehen aus eng anliegenden und stark versteiften Schnürstiefeln aus Leder, die meist eine eingearbeitete Knöchelstütze besitzen. Die an Spitze und Absatz angebrachten Kufen sind aus hartem Stahl gefertigt und haben eine Breite von drei bis vier Millimeter. Für eine bessere Ausführung von Drehungen haben sie eine leichte Konkavkurve. Außerdem sind die Kufen mit einem sogenannten Hohlschliff versehen, so dass fein geschliffene Außen- und Innenkanten entstehen, die das Steuern und Beschleunigen ermöglichen.

An der Frontseite der Kufen befinden sich kleine Zacken, die auch als Bezahnung bezeichnet werden. Diese werden beispielsweise für saubere Landungen und zur Ausführung von Tippschritten benötigt.

Bei Eiskunstlaufwettkämpfen wird nicht nur die Ausführung und der Schwierigkeitsgrad einer Kür bewertet, sondern auch der Ausdruck, die Harmonie und die Gesamterscheinung. Das optische Erscheinungsbild der Läufer ist extrem wichtig, weshalb auch auf die Kostümauswahl großen Wert gelegt wird.

Die Herren tragen lange Hosen, die häufig sogar die Schlittschuhe bedecken. Sie sind eng geschnitten, damit die Körperhaltung gut gesehen und bewertet werden kann.

Die Kostüme der Damen bestehen aus einem Rock bzw. Kleid, maximal knielang. Am Oberkörper sind die Kostüme enganliegend, während der Rockteil meist weit ist und im Fahrtwind flattert. Häufig ist hautfarbener Stoff eingearbeitet, der das Kostüm optisch weit ausgeschnitten erscheinen lässt, jedoch Halt gibt und ein Verrutschen verhindert. Zudem werden Strumpfhosen aus festem hautfarbenen Stoff getragen.

Beim Paarlauf werden die Kostüme aufeinander abgestimmt, wobei das der Herren in der Regel etwas schlichter ausfällt.

Die Frauen tragen meist auffälliges Make Up und auch die Männer werden häufig gepudert, um ein verschwitztes Aussehen zu verhindern.


5. Eiskunstlauf – Die Disziplinen


Einzellaufen:
Das Einzellaufen findet geschlechterspezifisch statt, es treten also jeweils nur Herren und nur Damen gegeneinander an.

Darüber hinaus gliedert es sich in unterschiedliche Programmpunkte, die von jedem Läufer vorgetragen werden müssen.

Zunächst erfolgt das sogenannte Kurzprogramm (short program), das aus vorgegeben Pflichtelementen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade besteht. Es wird von jedem Wettkampfteilnehmer separat vorgeführt. Anschließend erfolgt die Kür (free skate), die von den Eiskunstläufern selbst und individuell bestimmt werden darf.

Paarlaufen:
Das Paarlaufen besteht ebenfalls aus einem Kurzprogramm sowie einer Kür. Beides muss von einem Paar bestehend aus einem Herren und einer Dame gemeinsam vorgeführt werden. Dabei werden verschiedene Eislaufelemente synchron dargestellt sowie Sprünge und Hebefiguren durchgeführt.

Eistanzen:
Das Eistanzen findet ebenfalls paarweise bestehend aus einem Herren und einer Dame statt. Hier stehen im Gegensatz zum Paarlauf eher die tänzerischen Elemente im Vordergrund, bei denen großen Wert auf die Ausführung schritttechnischer Grundlagen im Takt der Musik gelegt wird. Sprünge sind hier verboten und Hebefiguren nur bis Hüfthöhe erlaubt.

Der Eistanz besteht aus drei Elementen. Es muss ein Pflichttanz (compulsory dance) durchgeführt werden, bei dem Spurbilder und Schrittfolgen exakt vorgegeben sind. Zudem erfolgt der Originaltanz (original dance), bei dem zwar die Schritte frei wählbar sind, jedoch Rhythmus und Tempo vorgegeben werden.

Beim Kürtanz wird der Kreativität der Läufer freien Lauf gelassen und jeder darf seine eigens einstudierte Kür zeigen.

Synchroneiskunstlauf:
Diese vergleichsweise neue Disziplin des Eiskunstlaufes wird in Gruppen von zwölf bis 16 Personen durchgeführt. Dabei werden verschiedene Schritte und Formationen zu ausgewählter Musik möglichst synchron vorgeführt. Bewertet werden vor allem Synchronität, Präzision sowie Tempo, Ausdruck und Musikinterpretation.

Auch hier gibt es ein Kurzprogramm mit vorgeschriebenen Elementen und eine Kür, die frei wählbar ist.


6. Die Wertung


Seit der Saison 2004/2005 gibt es ein neues Wertungssystem im Eiskunstlaufen. Zuvor wurde mit dem System 6.0 gewertet, bei dem jedes Jurymitglied Noten zwischen 0 und 6 vergab. Die Jury bestand aus neun Preisrichtern. Jedes teilnehmende Land musste pro Disziplin einen Preisrichter stellen, woraus die neun wertenden Richter ausgelost wurden. Jeder der ausgelosten Preisrichter vergab eine A-Note für Schwierigkeit und technische Ausführung und eine B-Note für den künstlerischen Ausdruck. Unter Einbezug beider Noten sowie der Einzelleistung im Kurzprogramm und der Kür in unterschiedlicher Gewichtung ergab sich die Gesamtplatzierung.

Das neue ISU Wertungssystem wurde eingeführt, um die Bewertung transparenter und objektiver zu gestalten. Dabei gibt es nun bei allen internationalen Wettkämpfen eine anonyme Jury aus bis zu 14 Mitgliedern. Alle Juroren bewerten die einzelnen Elemente eines Laufes. Anschließend gibt es zusätzlich Punkte für die Interpretation und den künstlerischen Ausdruck. Um Fehlwertungen zu vermeiden, gibt es ein digitales Videosystem, womit es den Juroren möglich ist, vor ihrer Notenabgabe einzelne Elemente wiederholt zu betrachten.

Die Wertungen von neun Preisrichtern werden mithilfe eines Computers per Zufallsprinzip ausgewählt. Das jeweils beste und schlechteste Ergebnis fällt weg. Die restlichen sieben Bewertungen werden zu einer Gesamtnote zusammengefasst und entscheiden über die Endplatzierung.


7. Wissenswertes


Die wohl bekannteste deutsche Eiskunstläuferin ist die 1965 in Staaken geborene Katarina Witt. Schon in jungen Jahren begann sie in der ehemaligen DDR mit dem Eiskunstlauftraining und gewann bereits mit 16 Jahren den DDR-Meistertitel.

Von da an ging ihre Eislaufkarriere steil bergauf und sie wurde 1982 Vize-Europameisterin und Vize-Weltmeisterin. Ein Jahr später schaffte Katarina Witt es bei der Europameisterschaft in Dortmund auf das Siegerpodest.

Die ersten olympischen Spiele bestritt sie 1984 in Budapest und gewann die Goldmedaille. In ihrer gesamten sportlichen Karriere erlangte Katarina 2x Gold bei den olympischen Spielen, 4x den Weltmeistertitel und 6x den Europameistertitel.

Mittlerweile hat Katarina Witt ihre Eislaufkarriere beendet, konnte sich jedoch auch außerhalb der Eisflächen in der Medienwelt platzieren. Sie ist nicht nur die erfolgreichste Eiskunstläuferin im Einzellauf der 80er Jahre, sondern auch als Buchautorin, Moderatorin und Schauspielerin tätig und bis heute ein Publikumsliebling.





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