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Aminosäuren

Aminosäuren – Eiweißbausteine für Sportler


Direkteinstieg ins Thema
Eine Definition
Für den Körper unentbehrlich
Aufgabe beim Muskelaufbau
Natürliche Quellen
Ein Nahrungsergänzungsmittel
Essentielle und nicht-essentielle Stoffe
Die Bedeutung von BCAAs
Supplement im Sport
Aminosäure ist der Grundbaustein der Proteine (Eiweiße). Proteine können zum Aufbau und Erhalt von Muskelmasse beitragen. Über die tägliche Nahrung nehmen wir Proteine auf, die das Verdauungssystem zu einzelnen Aminosäuren aufspaltet. Bisher sind mehr als 20 Aminosäuren bekannt, die der Körper zu Hunderten verschiedenen Proteinen aufbauen kann. Das heißt, dass Muskelfasern, Enzyme, Hormone, Botenstoffe, Haare, Haut, Knorpel, rote Blutkörperchen und auch Darmzellen aus verschiedenen Proteinstrukturen bestehen und diese sich wiederum aus mehreren verknüpften Aminosäuren zusammensetzen.

Body Attack verfügt über ein großes Angebot an Aminosäuren, die bei einer unterkalorischen und proteinarmen Ernährung sinnvoll sein können. Auch bei einem leistungsorientierten Training ist der Proteinumsatz erhöht und führt zu einer negativen Stickstoffbilanz. Proteine und deren Aminosäuren liefern die lebensnotwendigen Stickstoffmoleküle, die für den Aufbau von Körperproteinen unentbehrlich sind. Die Aminosäuren von Body Attack sind am Proteinstoffwechsel und der Stickstoffbilanz beteiligt, wobei einige der Aminosäuren unter bestimmten physiologischen Umständen (z.B. Diät, Marathon) auch am Energiestoffwechsel teilnehmen. Weiterhin sind für den Stoffwechsel der Proteine und Aminosäuren Vitamine wie Vitamin B1, B2, B6, Folsäure, Biotin und Niacin notwendig, weil sie

  • zur Aminosäure- und Eiweißsynthese
  • zum Energie- und Glucosestoffwechsel
  • zur Regulierung der Hormontätigkeit
  • zur Herz-, Nerven- und Muskelfunktion
  • zur Erhaltung der Haut, Haare und Schleimhäute
  • zum Eisenstoffwechsel
  • zur Bildung von roten Blutkörperchen
  • zur Erhaltung der Funktion des Immunsystem
beitragen können.

Body Attack hat den Aminosäure Produkten notwendige Vitamine zugesetzt, damit der Protein- und Aminosäurenstoffwechsel einwandfrei ablaufen kann. Zudem können Body Attack Aminosäuren dazu beitragen, die Stickstoff- und Proteinbilanz stabil zu halten, wenn über die tägliche Nahrung zu wenig Nahrungsproteine mit essentiellen Aminosäuren zugeführt werden.


Eine große Auswahl flüssiger Aminosäure findet Ihr hier.


Aminosäure - Eine Definition

Wer Sport treibt, fordert und fördert seinen Körper und regt ihn zu großen Leistungen an. Dabei verbraucht ein sportlich aktiver Körper mehr Substanzen als bei ein Unaktiver. Diese sind unter anderem Vitamine, Mineralien, Kohlenhydrate, Proteine und teils auch Fette. Oft treibt man auch Ausdauersport, um lästige Kalorien zu verbrennen, doch viele wichtige Substanzen müssen dem Körper nach dem Training wieder zugeführt werden. So auch die lebenswichtigen Aminosäuren. Diese sind der Grundbaustein für Proteine und damit für Sportler von besonderer Bedeutung.

Da Sportler einen höheren Bedarf an Proteinen haben, müssen sie dem Körper auch vermehrt aminosäurehaltige Produkte zuführen. Dies sind die bekannten Proteinquellen wie Fleisch, Ei oder Milchprodukte. Meist sind diese Lebensmittel jedoch sehr fettreich. Ein übermäßiger Verzehr ist jedoch nicht empfehlenswert. Mit speziellen Nahrungsergänzungen können dem Körper hochwertige Proteine und wichtige Aminosäuren zugeführt werden. Gleichzeitig kann eine fettarme Ernährung forciert werden. So können Sportler ihren Mehrbedarf decken und ihren Körper optimal versorgen.


Aminosäure - Für den Körper unentbehrlich

Proteine sind die Grundsubstanz des Lebens und für eine Vielzahl von Körperfunktionen notwendig. Es gäbe kein Wachstum ohne Proteine, denn sowohl Zell- als auch Muskelwachstum hängen mit einer ausreichenden Proteinzufuhr ab. Deshalb müssen mit der täglichen Nahrung mindestens 1 g Nahrungsproteine pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen werden. Viele Sportler haben aufgrund der erhöhten Muskelarbeit auch einen erhöhten Proteinstoffwechsel, weshalb der Bedarf doppelt so hoch ist.

Die Nahrungsproteine werden im Körper mit Hilfe von Verdauungsenzymen (z.B. Pepsin, Trypsin) in ihre einzelnen Bausteine, die Aminosäuren, zerlegt und dienen dem Proteinstoffwechsel als Grundsubstanz. Bisher sind mehr als 20 Aminosäuren bekannt, die wir über die herkömmlichen Nahrungsproteine in der täglichen Ernährung aufnehmen.Der Körper kann zwei Bausteine oder über 100 Bausteine miteinander verbinden, woraus sich die (Körper-)Proteine aufbauen wie z.B. Hormone, Blutkörperchen, Haare, Knorpel und auch die Muskelproteine.

Eine Unterversorgung an Protein und Aminosäure führt unter Umständen zu einer negativen Stickstoffbilanz und hat zur Folge, dass der Körper mehr Proteine ab- als aufbaut. Die Proteine liefern dem Körper Stickstoff, den er für die Proteinneubildung unbedingt benötigt und zudem selbst nicht bilden kann. Deshalb ist der Körper auf eine regelmäßige sowie ausreichende Protein- und Aminosäurenzufuhr über die tägliche Ernährung angewiesen.

Bei einer längeren Unterversorgung muss der Körper Reserven anzapfen, wie körpereigene Proteinspeicher wie z.B. die Muskelproteine. Diese verfügen über die drei essentielle Aminosäuren L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin, die in Sportlerkreisen als BCAA bekannt sind. Das Anzapfen führt letztendlich zur Schwächung der Körperkraft und des Skelettsystem. Denn durch weniger Muskeln können die Knochen bei körperlicher Aktivität weniger gestützt und stabilisiert werden. Aber auch andere Körperbestandteile, die aus Proteinen (z.B. Knorpelgewebe, Blutkörperchen) bestehen, können durch eine Unterversorgung an Proteinen nicht zügig erneuert werden. Der Proteinstoffwechsel muss täglich 300 g Proteine erneuern, damit alle Körperfunktionen ungestört weiterlaufen können. Somit sind Proteine für den Körper unentbehrlich, weil sie zum Aufbau und zur Erhaltung von Körperproteinen (z.B. Muskeln) beitragen.


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Aminosäure - Aufgabe beim Muskelaufbau

Aminosäuren sind die Grundbausteine der Eiweiße. Mit der täglichen Proteinzufuhr werden zahlreiche Aminosäuren zugeführt, die der Körper im Stoffwechsel zu neuen Eiweiß-Verbindungen aufbauen kann. Dabei handelt es sich um 20 Aminosäuren, die im Körper zu langkettigen Aminosäuren, den Eiweißen, umgebaut werden. Die zugeführten Aminosäuren übernehmen wichtige Aufgaben im Körper, wie z.B. sorgen die Verdauungsenzyme für eine bessere Aufnahme und Verwertung der Nahrung sowie deren Nährstoffe. Dadurch können die Muskeln die Eiweiße zum Aufbau oder zur Erhaltung der Muskelmasse nutzen. Aber auch Hormone, Blutkörperchen, Muskelfasern und Gelenke müssen mit Eiweiß und Aminosäuren versorgt werden. Die 20 bekannten Aminosäuren werden in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren.

Eine essentielle Aminosäure ist L-Leucin. Auch L-Isoleucin, L-Valin, L-Methionin, L-Threonin, L-Tryptophan, L-Phenylalanin, L-Lysin und L-Histidin zählen zu dieser Gattung.

Sie sind für den Körper lebensnotwendig, denn er kann sie selbst nicht bilden. Wir sind auf eine tägliche Zufuhr von essentiellen Aminosäuren in Form von Nahrungseiweiß über die tägliche Nahrung angewiesen.

Dagegen können die nicht-essentiellen aus den essentiellen Aminosäuren gebildet werden, weshalb immer auf eine ausreichende Menge an essentiellen Aminosäuren in der tägliche Nahrung zu achten ist. Wenn es über einen längeren Zeitraum zu einem Mangel an nicht-essentiellen Aminosäuren kommt, so kann der Körper diese über die essentiellen synthetisieren.

Eine semi-essentielle Aminosäure können, wie der Name schon sagt, in bestimmten physiologischen Umständen die essentiellen Aminosäuren in ihrer Funktion unterstützen. Zum Beispiel kommt es bei einem erhöhten Proteinstoffwechsel zu einem verstärkten Bedarf der Aminosäuren L-Arginin, L-Glutamin und L-Ornitihin, die im Proteinstoffwechsel an den Aufbau- und Abbauprozessen beteiligt sind. Das betrifft vor allem Sportler mit hoher Belastung oder Personen mit muskulären Verletzungen, wodurch der Körper mehr Proteine ab- und aufbauen muss. Das erhöht wiederum den Proteinbedarf und den Bedarf an bestimmten Aminosäuren, die im Körper an zahlreichen Körperfunktionen beteiligt sind.

Nahrungsergänzungen aus Proteinen können als Zusatz hilfreich sein, um dem Körper alle notwendigen Aminosäuren in ausreichender Menge bereitzustellen. Da nicht alle Nahrungsproteine über ausreichenden Mengen an essentiellen Aminosäuren verfügen, können Aminosäure Präparate eine gute Nahrungsergänzung sein, besonders bei einer einseitigen Zufuhr von Nahrungsproteinen. Zum Beispiel ist im Hühnerei weniger von der essentiellen Aminosäure L-Threonin enthalten. Werden in der täglichen Nahrung vorzugsweise Eier konsumiert, kann es zu einer Unterversorgung dieser einen Aminosäure kommen.


Aminosäure - Natürliche Quellen

Aminosäuren findet man sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln. Besonders eiweißreich sind beispielsweise Fleisch, Meeresfrüchte, Fisch, Eier, Milch, Milchprodukte, Nüsse, Sojabohnen und Hülsenfrüchte. Diese Produkte enthalten unterschiedliche Mengen an Aminosäuren.

Da die tierischen Nahrungsmittel eine ähnliche Struktur haben wie die des Menschen, werden diese Eiweißstrukturen vom Körper leichter resorbiert als Pflanzenproteine.

Die pflanzlichen Eiweiße besitzen Zellwände, die eine Verdauung der Eiweiße und deren Aminosäuren behindern. Daher sind auch pflanzliche Nahrungsergänzungen wie z.B. Sojaprotein, Lupinenprotein, Aminosäuren-Präparate aufgrund ihrer Verarbeitung leichter verfügbar für den Körper, als die herkömmlichen Nahrungsproteine.


Ernährungspläne für unterschiedliche Trainingsziele findet Ihr hier.


Aminosäure - Ein Nahrungsergänzungsmittel

Immer häufiger greifen Sportler auf Aminosäure und Protein als Nahrungsergänzung zurück. Protein im Allgemeinen kann zum Erhalt und Aufbau von Muskelmasse beitragen. Besonders beliebt bei Sportlern sind BCAAs (Branched Chain Amino Acids). Dazu gehören die essentiellen Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin.

Auch die semi-essentielle Aminosäure Glutamin wird von vielen Sportlern gern als Supplement genommen. Aminosäuren als Nahrungsergänzung gibt es als Kapseln, Pulver oder in flüssiger Form.


Aminosäure - Essentiell und nicht-essentieller Stoff

Über die tägliche Nahrung müssen wir ausreichend Proteine zuführen, damit der Körper auch alle acht essentiellen Aminosäuren bekommt, um alle wichtigen Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Man spricht bei einer essentiellen Aminosäure auch von einer lebensnotwendigen Aminosäure, denn der Körper kann sie nicht selbst herstellen.

Eine spezielle Gruppe der essentiellen Aminosäuren sind L-Leucin, L-Isoleucin und L-Valin, die der Körper aufgrund der chemisch verzweigtkettigen Struktur nicht bilden kann. Im englischen Priginal heißen diese drei Aminosäuren Branched Chain Amino Acids, kurz BCAA. Die verzweigtkettigen Aminosäuren befinden sich zu mehr als 35 Prozent in der Muskulatur und können bei einem Energiemangel (z.B. Fasten) zu L-Glutamin und L-Alanin umgewandelt werden. Beide Aminosäuren können über mehrere Stoffwechselwege in den Energiestoffwechsel einfließen und zu Glucose oder Ketone umgewandelt werden. Diese Entdeckung machte einst das Ehepaar Cori, nach dem auch der Stoffwechselkreislauf benannt worden ist. Der Glutamin-Alanin-Zyklus ist der Stoffwechselprozess, der aus den Muskeln bei Energienot Energie abbaut, damit andere wichtige Körperfunktionen erhalten bleiben. Dazu zählt die Zuckerversorgung des Gehirns, der Blutkörperchen und der Nieren. Zudem muss der Blutzuckerspiegel stets konstant gehalten werden. Daher sind die BCAAs nicht nur für den Körper essentiell, sondern auch in Notsituationen an der Energieversorgung einiger Organe beteiligt.

Die BCAAs gehören außerdem zu den 20 proteinogenen Aminosäuren, d.h. diese drei Aminosäuren werden in Körperproteine eingebaut. Daher gehören Milch- und Molkenproteine zu den besten BCAA-Lieferanten und tragen zudem zum Muskelaufbau und zur Muskelerhaltung bei. BCAAs sind die Grundbausteine der Proteine und sind ein wichtiger Bestandteil der Nahrungsproteine, die für allem für Sportler geeignet sind, die einen erhöhten Proteinumsatz haben. Dabei sollten Vitamine wie Vitamin B6 und Pantothensäure nicht fehlen, denn diese sind an der normalen Synthese und am normalen Stoffwechsel der Proteine, der Steroide, Vitamin D und Botenstoffe beteiligt.


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Aminosäure - Die Bedeutung von BCAA

Die Zufuhr essentieller Aminosäuren ist für den Körper lebensnotwendig, denn er kann sie nicht selbst herstellen. Deshalb müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Eine spezielle Gruppe der essentiellen Aminosäuren bilden Leucin, Isoleucin und Valin, wegen ihrer chemischen verzweigten Struktur. Im Englischen heißen diese drei Aminosäuren branched chain amino acids, kurz BCAA.

Sportler setzen BCAA sowohl im Kraft- als auch im Ausdauersport gern dazu ein, um die natürliche Balance im Energie- und Proteinstoffwechsel aufrechtzuerhalten.

Mit Hilfe von Nahrungsergänzungen kann man dem Körper direkt nach dem Training BCAAs zuführen und gezielt einem Mangel entgegenwirken. BCAA nehmen bei Sportlern eine wichtige Rolle in der Nahrung ein.


Alles zum Thema Ausdauersport findest Du hier.


Aminosäure - Supplement im Sport

Wer regelmäßig Sport betreibt, der fördert nicht nur seine Muskelleistungen, sondern fordert auch den Energiestoffwechsel. Bei kraftorientierten Sportarten werden besonders die schnellen Energiespeicher, das Kreatin-Phosphat und das Adenosintriphosphat (ATP) verbraucht. Dadurch können die Muskeln kurze Kraftleistungen erbringen, indem das Trainingsgewicht mehrmals gestemmt werden kann. Für mehr Trainingsleistungen nehmen Sportler auch Creatin-Produkte, die zu den Aminosäuren-Produkten gehören. Die Produkte mit Creatin fördern die ATP-Bildung in den trainierenden Muskeln, wodurch die wiederholenden Belastungen länger durchgehalten werden können. ATP ist der direkte Kraftstoff für die Muskeln und Creatin fördert eine schnelle Wiederherstellung des Kraftstoffs. Das kann auf Dauer mehr Kraft bringen und somit das Muskelwachstum in Verbindung mit einer proteinbetonten Ernährung fördern.

Da viele Kraftsportler meistens viel Fleisch essen, kann das über längere Zeit zu einseitig werden. Denn Fleisch verfügt wie andere Nahrungsproteine über eine limitierende Aminosäure, was bedeutet, dass eine essentielle Aminosäure in zu geringen Mengen im Nahrungsprotein enthalten ist. Zum Beispiel hat Rindfleisch zu wenig von der essentiellen Aminosäure L-Phenylalanin und durch Aminosäure-Produkte wie etwa Egg Aminos kann eine Unterversorgung ausgeglichen werden.

Bei Langzeitbelastungen wie im Ausdauersport werden zwar auch Kreatin-Phosphat und ATP verbraucht, aber die Hauptenergielieferanten sind beim Ausdauersport vor allem Kohlenhydrate und Fette. Daher werden bei großen Volksläufen wie beim Marathon oder Triathlon Nudelpartys angeboten. Auch während der Langzeitbelastung können die Ausdauersportler auf kohlenhydrathaltige Nahrungsmittel und Nahrungsergänzungen wie z.B. Obst, Energy Drinks, Kohlenhydrat-Gels usw. zurückgreifen.

Da beim Ausdauersportler aufgrund der Langzeitbelastung mehr Flüssigkeitsverluste aufgrund der Wärmebildung entstehen, ist vor, während und nach der Ausdauerbelastung genügend Flüssigkeit in Form von Wasser aufzunehmen. Zudem sollte die Ernährung der Ausdauersportler und auch Kraftsportler mineralstoffreich sein, weil über den Schweiß viele Mineralien wie Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium verlorengehen. Woran viele Ausdauersportler nicht denken, sind Nahrungsproteine, die aufgrund der Langzeitbelastung zur Energiegewinnung herangezogen werden. Besonders bei Belastungen von mehr als einer Stunde sind die Kohlenhydratspeicher der Muskeln erschöpft. Der Körper kompensiert das Energiedefizit, indem er Aminosäuren aus der Muskulatur mobilisiert. Die Rede ist von BCAAs (L-Leucin, L-Isoleucin, L-Valin), die anschließend zu den glucogenen Aminosäuren L-Glutamin und L-Alanin umgebaut werden.

Diese Aminosäuren bzw. dieser Stoffwechselprozess wurde durch den bekannten Cori-Alanin-Zyklus bekannt. In diesen Stoffwechselkreislauf stellt der Körper Traubenzucker (Glucose) und Ketone her, die nicht aus Kohlenhydraten gewonnen werden. Ist die Ernährung der Ausdauersportler zu einseitig, isst der Sportler also mehr Kohlenhydrate und weniger Nahrungsproteine, muss der Körper auf wertvolle Muskelmasse oder andere Körperproteine zurückgreifen. Der Verlust an Muskelmasse kann mit einem Leistungsverlust einhergehen.

Um das zu vermeiden, sollten Ausdauersportler auf eine ausreichende Proteinversorgung achten. Dazu bieten sich auch aminosäurenhaltige Protein-Produkte an, die neben Proteinen auch wertvolle Aminosäuren wie BCAAs und Glutamin ergänzend für die tägliche Sportlerernährung bereitstellen. Zudem sind die aminosäurenhaltigen Nahrungsergänzungen fett- und kohlenhydratarm, wodurch eine sportlergerechte Ernährung ergänzend unterstützt werden kann. Insbesondere der Mehrbedarf an Proteinen und Aminosäuren kann durch die Nahrungsergänzungen abgedeckt werden.


Bildquellen: Shutterstock (Ivan Montero Martinez/Piotr Rzeszutek)


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Aminosäuren als Sportnahrungsbestandteil
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