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Sportart Volleyball
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DIREKTEINSTIEG
  1. Die Sportart
  2. Die Geschichte
  3. Die Spieler
  4. Das Spielfeld
  5. Der Ball
  6. Der Spielverlauf
  7. Die Techniken
  8. Wissenswertes

Volleyball Wissenswertes

Themen: Volleyball Wissenswertes

1. Die Sportart


Die Mannschaftssportart Volleyball gehört zur Kategorie der Rückschlagspiele. Auf einem Spielfeld, das durch ein Netz geteilt ist, treten jeweils sechs Spieler gegeneinander an. Die Mannschaften versuchen durch taktische Angriffe, den Ball so auf die gegnerischen Feldhälfte zu befördern, dass die Spieler ihn nicht mehr abwehren können und er den Boden berührt.

Gespielt wird der Ball im Normalfall mit den Armen bzw. Händen und pro Spielzug sind für jede Mannschaft drei Ballberührungen erlaubt. Ein Satz geht bis 25 Punkte und in der Regel wird mit drei Gewinnsätzen gespielt.


2. Die Geschichte


Volleyball, so wie die Sportart heute bekannt ist, entwickelte sich aus einem Spiel namens Mintonette, das von dem Sportdirektor des YMCA (Young Men’s Christian Association) William G. Morgan im 19. Jahrhundert in den USA entwickelt wurde. Zunächst diente diese Sportart als Freizeitbeschäftigung für ältere Vereinsmitglieder und wurde im Jahre 1895 erstmalig gespielt. William G. Morgan wandelte das bereits bekannte Rückschlagspiel Minton ab bei dem das Netz niedriger war und Schläger zum Einsatz kamen.

In Deutschland war zu dieser Zeit bereits die Sportart Faustball bekannt, die ebenfalls als Vorläufer des Volleyballsports gilt. William G. Morgan verbreitet seine neu erfundene Sportart und zeigte sie anderen Sportlehrern. 1896 nach einem Demonstrationsspiel wurde der Name Mintoniette in Volleyball umgeändert.

In den darauffolgenden Jahren wurde Volleyball auch in anderen Ländern wie Kanada, Kuba, Japan, China und den Philippinen bekannt. Nach Europa kam Volleyball erstmalig 1914, als zunächst die Engländer anfingen, sich für diese Sportart zu interessieren.

Nach und nach wurde Volleyball auch in anderen europäischen Ländern gespielt, bis 1919 der erste europäische Volleyballverband in der Tschechoslowakischen Republik gegründet wurde. Das erste internationale Volleyballturnier wurde 1927 in Kopenhagen ausgetragen, bei dem mehrere europäische Länder gegeneinander antraten. 1954 wurde dann auch in Deutschland ein Verband gegründet (DVV – Deutscher Volleyballverband).

Die Spielregeln im Volleyball wurden häufig verändert sowie auch die Spielfeldgröße und Netzhöhe. Die 1947 gegründete Fédération International de Volleyball legte ein einheitliches Regelwerk fest, das jedoch nur teilweise bis heute Bestand hat. Zudem wurde die erste Volleyballweltmeisterschaft organisiert. 1949 fand die erste WM der Männer statt, 1952 spielten dann auch die Frauen erstmalig um den Weltmeistertitel. Olympische Disziplin wurde Volleyball 1964.


3. Die Spieler


Eine wichtige körperliche Voraussetzung im Volleyball ist die Körpergröße. In weiblichen Profimannschaften findet man kaum Spielerinnen unter 1,80 m und die Herren sind meist mindestens 1,90 m groß.

Besonders wichtig ist die Körpergröße für die Angriffsspieler, denn bei Aktionen am Netz haben große Spieler Vorteile. Zuspieler und Liberos sowie Spieler im Amateurbereich sind im Volleyball häufig auch kleiner, denn durch Beweglichkeit und Sprungkraft können sie einiges ausgleichen.

Darüber hinaus spielen die koordinativen Fähigkeiten im Volleyball eine große Rolle, weshalb gezieltes Koordinationstraining ein fester Bestandteil des Trainings sein sollte. Für ein gutes Ballgefühl und saubere Ausführung der Grundtechniken wie Baggern, Pritschen und Schlagen ist das unabdinglich.

Zudem gehört Beweglichkeit und Schnelligkeit zu den bedeutenden Erfolgsfaktoren im Volleyball. Ein gutes Reaktionsvermögen ist wichtig, denn es entscheidet über die Abwehr harter Angriffsschläge und die Rettung schwieriger Bälle.

Volleyballspieler haben meist gut trainierte Waden- und Oberschenkelmuskeln, denn die Beinarbeit spielt eine große Rolle. Die Spieler sind ständig in Bewegung und müssen häufig schnelle Sprints und hohe Sprünge ausführen. Auch die Arm- und Oberkörpermuskulatur ist bei Volleyballern gut ausgeprägt, denn für harte Schläge ist unter anderem die Schnellkraft von Bedeutung.

Da Volleyball eine sehr Taktik bezogene Sportart ist, macht auch Erfahrung und taktisches Denken einen guten Spieler aus. Ein gutes Auge für Lücken in der gegnerischen Abwehr und das Vermögen, gezielte Schläge auszuführen, ist besonders auf den Angriffspositionen wichtig.

Im Volleyball spielen viele Faktoren eine Rolle und nur das Gesamtpaket aus körperlicher Fitness, guter Technik, taktischem Denken und Erfahrung bringt Erfolg im Volleyballsport.


4. Das Spielfeld


Ein Volleyballfeld hat die Maße 18 x 9 m und wird in der Mitte durch ein Netz geteilt. Jede Mannschaft spielt auf einer Feldhälfte von 9 x 9 m.

Die Netzhöhe ist im Damen- und Herrensport unterschiedlich. Bei den Männern beträgt sie 2,43 m, bei den Frauen 2,24 m und bei gemischten Spielen (Mixed) 2,35 m.

Direkt auf Höhe der Seitenlinien sind sogenannte Antennen am Netz befestigt, die vom Ball nicht berührt werden dürfen. Sie dienen als Orientierung, ob der Ball in der Luft noch innerhalb des Spielfeldes über das Netz gespielt wird. Jeweils 3 m vom Netz entfernt befindet sich auf jeder Feldseite die Angriffslinie, die von den drei Hinterspielern beim Ballspiel über das Netz nicht übertreten werden darf.


5. Der Ball


Ein Volleyball besteht aus leicht gepolstertem Leder und ist mit Luft in einer Gummiblase gefüllt. Der Umfang beträgt 65 bis 67 cm, bei einem Gewicht von 260 bis 280 g. Er ist mit einem Innendruck von 294,3 bis 318,82 mbar befüllt.

Bis 1998 waren Volleybälle hell und einfarbig, heute sind sie jedoch mehrfarbig, um sie besser sichtbar zu machen.


6. Der Spielverlauf


Die sechs Spieler auf dem Volleyballfeld stellen sich in fester Reihenfolge auf die sechs Positionen, von denen sich drei am Netz befinden und drei im Hinterfeld. Bei Wechsel des Aufschlagrechtes rotieren die Spieler um eine Position im Uhrzeigersinn, sodass jeder jede Position einmal besetzen muss. Nach erfolgreichen Aufschlag dürfen allerdings die Positionen jeweils innerhalb des vorderen und hinteren Bereichs gewechselt werden, sodass es möglich ist, den Spielern feste Aufgaben am Netz und in der Abwehr zuzuweisen z.B. Zuspieler, Außenangriff, Abwehr Mitte.

Die Ballwechsel verlaufen folgendermaßen: Mit dem Aufschlag wird der Ball ins Spiel gebracht und die gegnerische Mannschaft versucht, ihn anzunehmen, sodass der Zuspieler mit der zweiten Ballberührung dem Angriffsspieler stellen kann. Dieser versucht den Ball ins gegnerische Feld zu schlagen, sodass dieser möglichst nicht mehr erreicht werden kann. Durch einen Block oder erneuter Abwehr des Balles entstehen so unterschiedlich lange Spielzüge.

Die Mannschaft, die den Spielzug gewinnt, erhält den Punkt und gleichzeitig das Aufschlagrecht. Ein Satz geht bis 25 Punkte, jedoch muss die Gewinnermannschaft 2 Punkte Vorsprung haben. Das Spiel hat die Mannschaft gewonnen, die als erstes drei Sätze für sich entscheiden konnte. Muss ein fünfter Satz gespielt werden, geht dieser nur bis 15.


7. Die Techniken


Aufschlag:
Der Aufschläger steht hinter der Grundlinie und versucht den Ball mit den Händen so über das Netz in das generische Spielfeld zu bekommen, dass er nicht abgewehrt werden kann. Es gibt unterschiedliche Aufschlagtechniken wie der Schlag von oben, von unten oder im Sprung.

Unteres Zuspiel (Baggern):
Beim Baggern wird der Ball mit parallel aneinander gehaltenen Unterarmen gespielt. Für eine optimale Ballkontrolle sollten die Arme dabei möglichst gestreckt sein und den parallelen Winkel zum Boden nicht verändern. Eingesetzt wird das untere Zuspiel meist zum Annehmen des gegnerischen Aufschlags sowie zur Abwehr von Angriffen.

Oberes Zuspiel (Pritschen):
Beim Pritschen wird der Ball über den Kopf mit beiden Händen und gespreizten Fingern gespielt, wobei die Daumen und Zeigefinger beider Hände ein angedeutetes Dreieck bilden. Das obere Zuspiel wird hauptsächlich zum Passen von Bällen als Angriffsvorlage eingesetzt, denn so können die Bälle exakt gespielt werden.

Angriff (Schmettern):
Beim Schmettern wird der Ball mit einer Hand so geschlagen, dass er möglichst auf der anderen Feldseite nicht angenommen werden kann. Der Angriffsschlag wird mit Anlauf, dem sogenannten Stemmschritt, durchgeführt, um mehr Schwung hinter den Ball zu bekommen. Nach dem Absprung werden beide Arme nach oben genommen und der Schlagarm schnellt zurück. Der Ball soll dann möglichst vor dem Körper getroffen werden, um genug Kraft für einen Schlag nach unten zu haben.

Block:
Der Block kommt zum Einsatz, um einen Angriffsball der gegnerischen Mannschaft gar nicht erst in das eigene Feld zu lassen. Mit gestreckten Armen und gespreizten Fingern springen die Spieler am Netz hoch und versuchen den geschlagenen Ball so zu blocken. Eine Blockaktion zählt nicht als Ballberührung, es darf danach also noch drei Mal weiter gespielt werden.


8. Wissenswertes


Eine Variante des Volleyballs ist Beachvolleyball. Im Gegensatz zum Hallenvolleyball wird es ausschließlich auf Sandplätzen und meistens unter freiem Himmel gespielt. Zudem ist das Spielfeld kleiner, denn eine Mannschaft besteht lediglich aus zwei Spielern.

Beachvolleyball entwickelte sich in den 1920er Jahren in den USA und gehört heute zu den beliebtesten Sommersportarten. Schon lange ist es für viele nicht mehr nur Freizeitbeschäftigung am Strand, sondern wird professionell in vielen Ländern gespielt. Seit 1996 ist Beachvolleyball Olympische Disziplin und seit 1997 werden auch regelmäßig Weltmeisterschaften ausgetragen.





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