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  1. Die Sportart
  2. Die Geschichte
  3. Die Spieler
  4. Das Spielfeld
  5. Die Ausrüstung
  6. Die Regeln
  7. Wissenswertes

Eishockey Wissenswertes

Themen: Eishockey Wissenswertes

1. Die Sportart


Eishockey ist die einzige Ballsportart, die auf Schlittschuhen ausgeführt wird. Auf einer Eisfläche treten zwei Mannschaften bestehend aus jeweils fünf Feldspielern und einem Torwart gegeneinander an und versuchen mithilfe von Eishockeyschlägern eine kleine Hartgummischeibe (Puck) in das gegnerische Tor zu befördern. Wer nach 3 x 20 Minuten die meisten Tore erzielt hat, gewinnt das Spiel.

In Deutschland wird die Sportart Eishockey bis heute von den Männern dominiert, was wohl unter anderem durch die eher harte und ruppige Spielweise bedingt ist. Bodychecks und Körperkontakt mit dem Gegner sind offiziell erlaubt, dennoch gibt es strenge Vorschriften, um Verletzungen zu vermeiden.


2. Die Geschichte


Die Anfänge des Eishockeys vermutet man in Kanada. Dort begannen zunächst Soldaten und später auch Studenten der McGill Universität verschiedene Spiele wie Hurling oder Shinty mit Schlittschuhen auf dem Eis auszutragen. Beides sind Mannschaftssportarten, die mit einem Stock und einem Ball gespielt werden und damit den Grundstein für das heute bekannte Eishockey legten.

Am 3. März 1875 soll das erste Eishockeyspiel in Montréal in einer Halle stattgefunden haben, bei dem auch erstmals die Bezeichnung Puck aufkam. Da die verwendeten Gummibälle immer wieder über die Abgrenzung hüpften und dadurch zu einer Spielunterbrechung führten, schnitt William Fleet Robertson den oberen und unteren Teil des Balles ab, sodass nur noch das Mittelstück über das Eis glitt.

Am meisten geprägt wurde das Eishockey durch die McGill-Studenten. Sie dachten sich viele Regeln aus und führten Torhüter und Schiedsrichter ein. Damals bestanden die Mannschaften noch aus jeweils neun Spielern, bis sie später auf die Anzahl von sechs Spielern verkleinert wurden.

1890 wurde in Kanada die erste offizielle Eishockeyorganisation gegründet, die Ontario Hockey Association. Wenig später folgten Pacific Coast Hockey Association, National Hockey Association und Canadian Amateur Hockey Association.

In Deutschland fand das erste Eishockeyspiel im Februar 1887 auf dem Halensee in Berlin statt, eine Kunsteisbahn wurde erst 1925 im Berliner Sportpalast errichtet. Das erste internationale Eishockeyspiel in Europa wurde 1903 zwischen Mannschaften aus London und Paris ausgetragen.

Auch in Europa wurden zu dieser Zeit Eishockeyverbände wie die Internationale Eishockey-Föderation (IIHF) gegründet und Eishockey wurde in die nationalen Eissportverbände aufgenommen. Ab 1910 wurden regelmäßig Europameisterschaften im Eishockey ausgetragen. Zum ersten Mal olympisch wurde Eishockey bei den Sommerspielen 1920 in Antwerpen.

Bis heute hat sich Eishockey als beliebte Sportart vor allem für Männer etabliert und ist auch in Deutschland ein großer Zuschauermagnet. Dazu zählt auch Eishockeymannschaft des Hamburger SV, die von Body Attack mit ausgewählter Sportnahrung unterstützt wird.


3. Die Spieler


Eine Eishockeymannschaft besteht aus einen Torwart und fünf Feldspieler, wovon meist zwei Verteidiger und drei Stürmer sind. Der Sturm teilt sich auf in einen Mittelstürmer, der auch Center genannt wird, sowie zwei Flügelstürmer (Wings). Sie greifen an, wenn die eigene Mannschaft in Puckbesitz ist und verteidigen bei Angriff des Gegners. Die Verteidiger sind für die Abwehr verantwortlich und gehen besonders bei Power Play-Situationen auch in den Angriff.

Eishockey wird bevorzugt von großen und kräftigen Personen gespielt. Durch den vollen Körpereinsatz im Eishockey haben sie Vorteile gegenüber schmächtigeren Spielern und sind ihnen meist überlegen. Der Gegner wird häufig aktiv verdrängt und weggedrückt, was einem gewissen Maß an Körpermasse Bedeutung verleiht. Allein die Statur macht jedoch natürlich noch keinen guten Eishockeyspieler aus. Koordination, Ausdauer, Schnelligkeit und Wendigkeit sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen, die ein Spieler mitbringen sollte. Auch taktisches Denken ist eine wichtige Komponente im Eishockeysport.


4. Das Spielfeld


Das Eishockeyspielfeld umfasst eine Eisfläche von 61 x 30 Metern mit abgerundeten Ecken. Als Begrenzung umgibt es eine Bande mit 1,20 Meter Höhe sowie darüber angebrachte Schutzglasscheiben oder Fangnetze.

Eine rote Mittellinie teilt das Spielfeld in zwei Hälften und am Mittelpunkt befindet einer der sogenannten Bullypunkte (Anspielpunkt), von denen acht weitere im Spielfeld verteilt sind. Blaue Linien teilen die Spielfeldhälften nochmals in Angriffs- und Abwehrzonen. Zusätzlich gibt es auf jeder Seite eine rote Torlinie.

Die Tore sind im Eishockey mit einer Höhe von 1,22 Meter und Breite von 1,83 Meter vergleichsweise klein. Vor ihnen ist ein Torraum im Halbkreis markiert.


5. Die Ausrüstung


Im Gegensatz zu den meisten anderen Sportarten ist beim Eishockey Körpereinsatz erlaubt und sogar gefragt. Zudem kommt es häufig zu Stürzen und auch der Eishockeyschläger stellt eine Gefahr für die Spieler dar. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, sind sowohl die Feldspieler als auch der Torwart mit umfangreicher Schutzkleidung ausgerüstet, die für alle Spieler Pflicht ist.

Neben Schlittschuhen und Schlägern benötigt jeder Spieler einen Helm mit Visier und Gitter. Darüber hinaus gibt es eine Halskrause, Brustschutz, Ellenbogenschutz und Genitalschutz sowie einen Beischutz vom Knie über das Schienbein mit Stutzen. Die Hände werden durch dicke Handschuhe geschützt. Über der Schutzausrüstung wird das Trikot mit Spielernummer getragen.

Der Torwart trägt zusätzlich einen speziellen Kehlkopfschutz sowie einen Brustpanzer. Im Gegensatz zu den Feldspielern trägt er andere Handschuhe: einen Fanghandschuh und einen Stockhandschuh. Auch der Schläger des Torwarts unterscheidet sich von denen der Feldspieler, denn er ist anders gebogen und wird auch Torwartkelle genannt.


6. Die Regeln


Die Regeln im Eishockey sind äußerst komplex. Im Groben geht es darum, innerhalb der 3 x 20 Minuten Spielzeit mehr Tore zu erzielen als der Gegner. Fortbewegt werden darf der Puck sowohl mit dem Schläger als auch mit den Schlittschuhen. Torschüsse hingegen sind nur mit dem Schläger erlaubt. Handpässe sind nur im eigenen Verteidigungsdrittel zulässig, mit der Hand gestoppt werden darf er allerdings auch außerhalb.

Das Abfangen des Pucks mit dem Stock über Schulterhöhe ist verboten und wird abgepfiffen. Nach Spielunterbrechungen erfolgen sogenannte Bullys, die man auch als Anstoß bezeichnen kann. Dabei stehen sich jeweils ein Spieler aus jeder Mannschaft am Bullypunkt gegenüber und versuchen nach Einwurf des Pucks vom Schiedsrichter diesen zu erlangen. Weitschüsse, auch Icing genannt, sind verboten. Der Puck darf also nicht über die Mittellinie und über die Torlinie des Gegners geschossen werden. Das sogenannte Offside führt zum Abpfiff und liegt dann vor, wenn sich ein Spieler im gegnerischen Drittel befindet, bevor der Puck über die Drittellinie geschossen wurde. Der Puck muss also immer im gegnerischen Drittel sein, bevor ein Spieler dieses betritt.

Darüber hinaus gibt es ein Torraumabseits, das vorliegt, wenn ein Spieler sich im Torraum der gegnerischen Mannschaft befindet und gleichzeitig ein Tor fällt. Dieses wird dann nicht gewertet.

Bei Fouls erteilt der Schiedsrichter sogenannte Strafzeiten, der betroffene Spieler muss das Spielfeld dann für eine gewisse Zeit verlassen. Gelbe und rote Karten gibt es im Eishockey nicht. Es dürfen während des Spiels jederzeit und in unbegrenzter Menge Spielerwechsel durchgeführt werden.


7. Wissenswertes


Der Eishockeysport wird bislang von den Männern dominiert, dennoch gewinnt das Fraueneishockey seit einiger Zeit an Bedeutung. Den Grundstein dafür legten die Eishockeydamen aus Kanada und den USA, die bis heute zu den weltweit besten Frauenmannschaften gehören.

In Europa begannen zunächst die skandinavischen Frauen, sich für Eishockey zu interessieren, wo auch der erste Ligabetrieb für Frauen in Europa stattfand. Seit den 80er Jahren gibt es auch in Deutschland eine Dameneishockeyliga.

Bei den olympischen Spielen war Fraueneishockey 1998 in Nagano erstmalig dabei. Die Regeln im Dameneishockeysport sind weitestgehend die gleichen wie bei den Männern. Jedoch ist für sie ein Gesichtsschutz vorgeschrieben und zudem sind Bodychecks sowie das Drücken der gegnerischen Spieler an die Bande verboten.





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