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Ornithin für die optimale Supplementierung


L-Ornithin ist eine semi-essentielle Aminosäure, die eng mit L-Arginin verwandt ist. Beide Aminosäuren sind an der Aktivierung von Wachstumshormonen beteiligt. Zudem spielen sie beim Abbau von Stoffwechselabfallprodukten wie Ammoniak eine Rolle.

Als semi-essentielle Aminosäure kann der Körper Ornithin teils selbst herstellen. Über Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milch wird zusätzlich Ornithin zugeführt. In Sportnahrung wird Ornithin häufig in Kombination mit Arginin angeboten. Arginin gehört zu den proteinogenen Aminosäuren und besitzt einen hohen Stickstoffanteil, der besonders für Kraftsportler interessant ist.


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Entstehung von Ornithin?

L-Ornithin ist eine semi-essentielle Aminosäure. Das bedeutet, dass ein Teilbedarf über die Ernährung gedeckt wird, der Körper Ornithin aber auch begrenzt selbst herstellen kann.

Die basische Aminosäure L-Ornithin fungiert im Harnstoffzyklus als Trägerstoff. Unter Abspaltung von Harnstoff in der Leber entsteht Ornithin aus der chemisch verwandten Aminosäure Arginin. Dem Körper muss demnach immer ausreichend Arginin zur Verfügung stehen, damit Ornithin synthetisiert werden kann.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts wurde Ornithin aus den Exkrementen (Harntrakt) von Hühnern hergestellt. Heute wird die basische Aminosäure technisch mittels Hydrolyse aus L-Arginin produziert. In der Ernährung kann Ornithin unter anderem durch Fleisch, Fisch, Milch und Eier zu sich genommen werden.

Das Zusammenspiel von Ornithin, Arginin und Citrullin

Die Synthese von Ornithin ist von der Arginin-Konzentration im Körper abhängig. Hierbei wird unter Katalyse der Arginase im Harnstoffzyklus Wasser in das L-Arginin eingebaut und Harnstoff freigesetzt. Durch die neue Struktur liegt dann nicht mehr L-Arginin, sondern L-Ornithin vor. Im weiteren Verlauf des Stoffwechselprozesses wird aus L-Ornithin unter Abspaltung von Phosphat die Aminosäure L-Citrullin.

Über zwei weitere Reaktionen entsteht schließlich wieder L-Arginin, das unter Freisetzung von Harnstoff wieder zu Ornithin werden kann, sodass ein geschlossener Reaktionskreis vorliegt. Der Körper benötigt L-Ornithin zudem für die Arginin-Synthese. Arginin wiederum hat einen Anteil am Abbau des in den Muskeln anfallenden Ammoniaks. Dieses wird in der Leber abgebaut. Die optimale Versorgung mit den Aminosäuren ist demnach eine Grundvorrausetzung für eine reibungslose Entgiftung des Körpers.

Der Körper kann das benötigte L-Ornithin selbst herstellen, wenn alle benötigten Stoffe für den Harnstoffzyklus in der Leber vorhanden sind. Durch das in sich geschlossene Reaktionssystem wird auch immer wieder neues L-Ornithin hergestellt, das dann wieder umgewandelt werden kann. In der Nahrungsergänzung wird Ornithin oft mit der Aminosäure L-Arginin als Kombi-Präparat angeboten, um einem Mangel entgegenzuwirken.

Ornithin bildet wiederum L-Citrullin, indem es sich mit Carbamoylphosphat verbindet und das Phosphat abspaltet. Dieses ist ebenso wie Ornithin eine nicht-proteinogene Aminosäure, die auch am Abbau von Stoffwechselabfallprodukten wie Ammoniak beteiligt ist. Trainierende setzen vermehrt Ammoniak bei hohen körperlichen Belastungen frei. Ammoniak wirkt sich negativ auf die Muskelregeneration aus, was den Muskelaufbau beeinflussen kann.

Citrullin kann unter chemischen Reaktionen wieder zu Arginin umgebaut werden, woraus letztendlich wieder Ornithin entsteht.


Nahrungsergänzungen werden daher häufig in Kombination mit Arginin oder Citrullin angeboten. Mit der Kombination mit Arginin wird versucht, ein bestimmtes Verhältnis zwischen den beiden Aminosäuren aufrechtzuerhalten. Die Strukturen von Ornithin ähneln denen von Arginin. Im Stoffwechselzyklus wird Arginin in Ornithin und wieder in Arginin modifiziert. Das Verhältnis zwischen beiden Aminosäuren hält sich aufgrund dieses Prozesses in der Regel die Waage.

Als dritte semi-essentielle Aminosäure wird häufig auch Citrullin zusammen mit Ornithin angeboten. Dieses erhöht die Arginin-Werte im Körper, die wiederum überhaupt erst von Ornithin gebildet werden können. Im Normalfall regelt eine ausgewogene Ernährung mit Fleisch, Fisch, Eiern, Milch und Nüssen als Proteinquelle den Aminosäuren-Spiegel. Jedoch können intensives Training, Stress, Krankheit oder auch strenge Diäten zu einem Mangel führen. In diesen Fällen ist ein erhöhter Bedarf vorhanden, weil die Leber stärker arbeiten muss, um eine Entgiftung des Körpers gewährleisten zu können.

Wirkung von Ornithin

L-Ornithin spielt als nicht proteinogene Aminosäure eine wichtige Rolle im Harnstoffzyklus, der ausschließlich in der Leber abläuft. Der Harnstoffzyklus dient unter anderem dazu, dass der Körper überschüssigen Stickstoff ausscheiden kann. Ohne L-Ornithin wäre der Harnstoffzyklus unvollständig und die L-Arginin-Synthese nicht möglich.

Im Bereich der Nahrungsergänzung für Sportler wird L-Ornithin gern in Kombination mit der Aminosäure L-Arginin angeboten. Arginin ist eine semi-essentielle, proteinogene Aminosäure. Proteinogen bedeutet, dass sie vom Körper für den Aufbau körpereigenen Eiweißes benötigt wird. Semi-essentiell heißt, dass sie zum Teil vom Körper selbst hergestellt werden kann, allerdings nicht in ausreichender Menge, wodurch ein Mangel entstehen kann. Der fehlende Anteil muss daher mit der täglichen Ernährung aufgenommen werden.

L-Arginin ist unter anderem auch die alleinige Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO), welcher einer der kleinsten Botenstoffe unseres Körpers ist. Das Produkt Arginin + Ornithine 6000 von My Supps besteht zu rund 70 Prozent aus reinem L-Arginin und zu 30 Prozent aus L-Ornithin. Beide Aminosäuren ergänzen sich in ihren Funktionen. Jeder Körper braucht Arginin, um Stickstoffmonoxid (NO) zu produzieren. Stickstoffmonoxid ist etwa an der Blutgefäßerweiterung beteiligt. Das Blut kann besser fließen, Sauerstoff und Nährstoffe gelangen leichter in Muskelzellen und Organe. Auf diese Weise wird nicht nur einem Mangel entgegen gewirkt, sondern auch der Muskelaufbau unterstützt.

Ornithin ist nicht, wie bei proteinogenen Aminosäuren üblich, in Proteine eingebettet. Es ist beim Leberstoffwechsel an der Arginin-Synthese beteiligt. Arginin hilft den Abbau von anfallendem Ammoniak zu unterstützen und somit bei der Entgiftung des Körpers. Beide Aminosäuren tragen dazu bei, bestimmte Hormone auszuschütten und einen normalen HGH-Stoffwechsel zu ermöglichen.

Welche L-Ornithin Produkte gibt es und wie werden sie eingenommen?

Body Attack bietet verschiedene L-Ornithin-Produkte und Kombinations-Präparate mit den Aminosäuren L-Ornithin und L-Arginin. Es gibt zwar auch Anbieter mit Kapseln, jedoch setzt Body Attack auf Pulver, welches nur noch in Flüssigkeit angerührt werden muss.

Das Produkt MySupps Arginine + Ornithine 6000 enthält 70 % L-Arginin-Hydrochlorid und 30 % L-Ornithin-Hydrochlorid. Es wird empfohlen, einen Messlöffel mit ca. 3 Gramm Pulver in Fruchtsaft oder Whey-Protein einzurühren und jeweils vor und nach dem Training zu trinken. Somit reicht die 250-Gramm-Packung für über 40 Trainingstage. Das bei Kraftsportlern beliebte Produkt kann auch im besonders preisgünstigen Doppelpack bestellt werden.

Ebenfalls in der 250-Gramm-Packung wird HGH Booster von MySupps angeboten. Dieser enthält ebenfalls eine Kombination aus L-Arginin-Hydrochlorid (70 %) und L-Ornithin-Hydrochlorid (30 %). Ähnlich wie bei MySupps Arginine + Ornithine 6000 wird auch beim HGH Booster empfohlen, zweimal täglich jeweils einen Teelöffel (ca. 3 g) des Produktes einzunehmen. Die empfohlene Einnahmezeit ist einmal morgens und vorzugsweise einmal etwa 15 bis 20 Minuten vor oder direkt nach dem Sport. Hierfür wird das Produkt einfach in etwa 100 ml Wasser oder Saft eingerührt und anschließend getrunken.

L-Ornithin von Body Attack wird in der Regel als Pulver in Dosen oder Beuteln angeboten. Das leicht lösliche Pulver wird zur Einnahme in Wasser, Saft oder einen Shake gegeben und sorgfältig verrührt. In der Regel wird pro Portion ein Messlöffel oder Teelöffel des Pulvers verwendet. Dies entspricht einer Menge von etwa drei Gramm. Wird das L-Ornithin in einem Shake mit Shaker verwendet, kann es natürlich auch ganz einfach "eingeschüttelt" werden – ganz nach Belieben. Kapseln weisen meist eine Konzentrattion von 500 mg pro Kapsel auf.

Der empfohlene Einnahmezeitpunkt ist immer kurz vor oder nach einer intensiven körperlichen Betätigung. Ideal ist ein zeitlicher Abstand von 15 bis 20 Minuten, diese Zeit wird vom Körper benötigt, damit das Getränk über den Magen in den Dünndarm gelangen und seine Wirkung entfalten kann. Eine Einnahme zu kurz vor dem Training könnte dazu führen, dass das L-Ornithin bei Beginn des Trainings noch nicht den Weg in den Blutkreislauf gefunden hat.

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