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  1. Was ist Bodybuilding?
  2. Natural Bodybuilding
  3. Training mit Köpfchen
  4. Definitionsphasen
  5. Regenerationsphasen
  6. Übertraining
  7. Dopingfreies Bodybuilding
  8. Verbotene Substanzen

Bodybuilding

Themen: Bodybuilding Krafttraining Natural Bodybuilding

Bodybuilding ist eine Sportart, bei der nicht die Kraftleistung im Vordergrund steht, sondern die Modellierung der Muskeln. Das geschieht mit Hilfe von gezieltem Muskelaufbautraining an Fitnessgeräten oder mit Hilfe von Hanteln. Um die Muskeln optimal zur Geltung zu bringen, wird beim Bodybuilding eine Minimierung des Körperfettanteils angestrebt. Je geringer der Fettanteil, desto definierter und sichtbarer sind die einzelnen Muskeln. Eine optimale Ernährung ist beim Bodybuilding daher ein sehr wichtiger Faktor.

Bodybuilding als Wettkampfsport erfreut sich vor allem in der Männerwelt von großer Beliebtheit, aber auch einige Frauen können sich für diesen Sport begeistern. Bodybuilding hat sich in den letzten Jahren so etabliert, dass Wettkämpfe bereits in vielen Sport TV Sendern übertragen werden. Dabei werden von einer Jury Muskulosität, Symmetrie, Vaskulosität und Präsentation bewertet.

Fans dieser Sportart finden im Internet zahlreiche Foren, in denen sie sich mit Anderen austauschen können. Dazu gehören beispielsweise Kommunikationsplattformen wie BBSzene, Ironsport oder Muskelaufbau-Forum. Dort treffen sich täglich tausende von Mitgliedern und diskutieren über Themen wie Trainingsmethoden, sportgerechte Ernährung oder Wettkampfvorbereitung.

Bodybuilding ist für viele nicht nur ein Sport, sondern eine Lebenseinstellung

Im Fitness und Freizeitsportbereich stehen für die Athleten meist die körperliche Betätigung, der Spaß und die Gesundheit im Vordergrund. In der Bodybuildingszene hingegen entwickelte sich eine regelrechte eigenständige Kultur. Es geht dabei hauptsächlich um ästhetische Aspekte. Bodybuilder trainieren, um einen maximal bemuskelten Körper zu bekommen und diesen auf der Bühne zu präsentieren. Meist werden Kosmetika, Solarien und Bräunungscreme eingesetzt und man spricht auch von Bodystyling.

Bodybuilding-Athleten achten sehr auf ihr Äußeres. Durch Gestaltung und Pflege des Körpers soll er optimal in Szene gesetzt werden.


1. Was ist Bodybuilding?

Bodybuilding ist eine Sportart, die hauptsächlich von Männern betrieben wird. Mittlerweile gibt es aber auch Frauen, die sich dem Bodybuilding widmen. Ziel beim Bodybuilding ist es, mittels Krafttraining eine fettfreie, sichtbare Muskulatur herauszuarbeiten.

Die einzelnen Muskeln werden dabei in der Regel im Studio mit Fitnessgeräten trainiert. Wichtig ist, behutsam an Bodybuilding-Training heranzugehen. Beratung in einem Fitnessstudio ist ein Muss für jeden angehenden Kraftsportler. Zusammen mit einem professionellen Trainer sollte ein Trainingsplan erstellt werden. Eine realistische Trainingsgestaltung, die über einen längeren Zeitraum eingehalten werden kann, sollte das Ergebnis sein. Body Attack weist darauf hin, dass Bodybuilding keineswegs das bloße Stemmen von schweren Gewichten ist. Kraftsport ist ein ausgestaltetes Zusammenspiel aus Training, Ernährung und Regeneration.


2. Natural Bodybuilding

Du bist auf der Suche nach effektiven Trainingsplänen, optimaler Ernährung und den besten Tipps und Tricks für effektiven Muskelaufbau - und unerlaubte Substanzen sind für Dich ein absolutes No-Go? Dann bist Du beim Natural Bodybuilding genau richtig. In ganz Europa wächst die Natural-Bodybuilding-Branche stetig an. Immer mehr Menschen schließen sich auch den Landesverbänden der GNBF e.V. (German Natural Bodybuilding and Fitness Federation) an.

Aber was bedeutet Natural Bodybuilding eigentlich?

Natural Bodybuilding kann mit natürlichem Muskelaufbau frei übersetzt werden. Und natürlicher Muskelaufbau meint, das natürliche Muskelwachstumspotenzial des Menschen mit Hilfe von Training und Ernährung auszuschöpfen, ohne dabei auf verbotene Dopingsubstanzen zurückzugreifen.

Natural Bodybuilding setzt auf variable Trainingseinheiten, aureichende Regenerationsphasen, adäquate Ernährung und den gezielten Einsatz hochwertiger Nahrungsergänzungsmittel. Damit ist Natural Bodybuilding viel mehr als bloßes Gewichtheben. Natural Bodybuilding ist ein Lifestyle, der mit dem vermeintlich schlechten Ruf des Bodybuildings endgültig aufräumen will - und sich auf die Grundsätze der Natürlichkeit konzentriert. Denn wie sagte einst der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer (1788 - 1860): Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts".

Die von Schopenhauer so hoch gehandelte Gesundheit spielt beim Natural Bodybuilding eine zentrale Rolle. Natural Bodybuilding versteht sich als perfektes Zusammenspiel zwischen den drei Parametern Training, Ernährung und Regeneration. Natural Bodybuilder wie Berend Breitenstein demonstrieren, dass Bodybuilding auf höchstem Niveau auch ohne künstliche Steroide möglich ist.

Die Modellierung des Körpers über die mutmaßlichen körperlichen Grenzen hinweg ist durch aktives Krafttraining, vollwertige Kost und ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel heutzutage jedem Fitnessbegeisterten möglich - auch ohne synthetische Anabolika. Seit Jahren forscht Body Attack mit natürlichen Supplementen und trägt damit zur seit Jahrzehnten bestehenden Begeisterung für die Ästhetik schön geformter Muskeln und einem niedrigen Fettanteil bei.

Im Zentrum dieser gesellschaftlichen Schönheitsphilosophie steht die Muskulosität, bei der nicht nur die Masse der Muskeln, sondern auch deren Teilung und Härte entscheidend sind. Persönlichkeiten wie Arnold Schwarzenegger und Ralf Möller haben Bodybuilding als Präsentationssport für die Gesellschaft öffentlich gemacht.

Natural Bodybuilding
Viele Natural Bodybuilder trainieren nicht nur für das Auge, sondern auch zur Gesunderhaltung des Körpers und zur Vorbeugung von Erkrankungen. So ist Natural Bodybuilding eine Sportart, die bis ins hohe Alter betrieben kann - und das ganz ohne verbotene Substanzen.

Es gibt Athleten in der Branche die meinen, dass es ohne Chemie nicht funktioniert. Berend Breitenstein hat das Gegenteil bewiesen. Es geht auch ohne! Viele chemische Stoffe können unvorhersehbare gesundheitliche Schäden verursachen. Natural Bodybuilding soll dem Aufbau des Körpers dienen, nicht der Zerstörung. Auch ohne Dopingpräparate sind herausragende Ergebnisse im Bodybuilding zu erzielen. Berend Breitenstein und viele andere Natural Bodybuilder haben es vorgemacht.

Erfolg im Bodybuilding bedarf wie in jedem anderen Sport Disziplin und Hingabe im Training. Dafür muss jeder Bodybuilder seinen persönlichen Weg finden. Das gilt für Training, Ernährung und Regeneration gleichermaßen. Sicher kann man sich an anderen Athleten orientieren, aber um sich in seinem Körper wohlzufühlen, ihn zu formen und das Beste aus dem Training und der Ernährung herauszufiltern, bedarf es individueller Trainings- und Ernährungspläne, die speziell auf den Athleten abgestimmt sind.

Wenn die drei Komponenten Training, Ernährung und Regeneration beachtet und gewürdigt werden, wird Natural Bodybuilding seinen Lifestyle im Hinblick auf die Lebensqualität offenbaren.



3. Training mit Köpfchen

Der Körper besteht aus mehr als 650 Muskeln – die glatte und quergestreifte Muskulatur. Die glatte Muskulatur ist das Gewebe der Hohlorgane wie Speise- und Luftröhre oder Blase. Deren Funktion ist geregelt. Diese Muskelzellen können nicht gesteuert werden. Anders bei der Skelettmuskulatur, der quergestreiften Muskulatur. Sie ermöglichen die Körperbewegungen und können verstärkt und aufgebaut werden.

Die Gestaltung des systematischen Krafttrainings im Natural Bodybuilding ist sehr breit gefächert. Das Training eines Bodybuilders setzt sich aus Wiederholungsübungen zusammen. Oftmals wird konzentrisch gearbeitet, wobei der Muskel mit konstanter Kraft belastet wird. Die meistgenutzte Form dabei ist, einen Muskel alle 5-7 Tage mit insgesamt 8-12 Sätzen zu bearbeiten. Jeder Trainingssatz geht nahe an die Erschöpfungsgrenze, oder sogar darüber hinaus. Durch die langsame stetige Erhöhung der Belastbarkeit des Muskels, werden die Muskelzellen optimal gereizt. Durch diese Reizung werden die Zellen zum Wachstum angeregt. Der Muskel wird also nicht innerhalb des Trainings, sondern erst danach aufgebaut.



Der Trainingsreiz führt zu einer anabolen Stoffwechselbalance, die etwa 36 bis 48 Stunden erhöht bleibt. In dieser Phase ist der Muskel für Nährstoffe besonders empfänglich. Danach sinkt die anabole Phase wieder auf das Normallevel. Das würde bedeuten, dass jede Muskelgruppe jeden zweiten Tag trainiert werden müsste, um die Muskelproteinsynthese optimal aufrecht zu erhalten.

Also Ganzkörpertraining oder 2er Split? Nein, wird dauerhaft über die Erschöpfung hinaus trainiert, kommt das Nervensystem bald nicht mehr hinterher und regeneriert nur noch unzureichend. Daher sollte zwar bis zur Erschöpfungsgrenze, aber nicht dauerhaft darüber hinaus trainiert werden. Ansonsten kommt es schnell zum Übertraining, was sich durch Reizbarkeit, Unausgeglichenheit, gesteigerte Infektanfälligkeit und Kopfschmerzen bemerkbar machen kann.

Über den Sinn von Trainingspausen
Viele Kraftsportler trainieren im Natural Bodybuilding täglich oder mindestens an drei bis fünf Tagen die Woche. Die einzelnen freien Tage dienen der Regeneration der Muskulatur. Eine komplette Erholung aller Muskelgruppen kann jedoch somit nicht gewährleistet werden. Daher raten Experten, dem Körper auch einmal eine mehrtägige Pause zu gönnen. Alle drei bis vier Monate sollte eine einwöchige Trainingspause eingelegt werden, um alle Muskelpartien optimal zu regenerieren. Fehlt diese komplette Regeneration, kann sich der Muskel nicht optimal an die Belastung anpassen, da sich dieser immer noch vom letzten Training erholt, die Stoffwechselbalance ausgleicht und sich an die Belastung anpasst.

Diese Trainingspausen sollten im Trainingsplan integriert sein, damit der Kraftsportler nicht das Gefühl hat, zu pausieren, sondern den Körper optimal zu versorgen. Dazu gehört auch eine angepasste Ernährung, um die wertvolle Muskelmasse nicht wieder zu verlieren.


4. Definitionsphasen

Viele Kraftsportler wechseln innerhalb einer anabolen Diät zwischen extrem kohlenhydratbetonter und kohlenhydratreduzierter Ernährung.

Trainierter Rücken eines Mannes - Natural Bodybuilding ist aber nicht nur Männersache (Quelle: Shutterstock/Anetta) Die Ernährung eines Bodybuilders ist auch in der Definitionsphase entscheidend für den Erfolg. Beim Masseaufbau werden dem Körper sehr viele Nährstoffe für den Muskelaufbau zur Verfügung gestellt. Für die Massephase sind vier bis sechs kohlenhydratbetonte Mahlzeiten empfehlenswert. Innerhalb der Definitionsphase wird der Körperfettanteil gesenkt, um die Muskeln und die Adern sichtbar zu machen.

Das bedeutet in der Definitionsphase nicht: Nur Protein-Shakes, Pute und Wasser. Das Essen sollte schmecken, ansonsten wird das Bodybuilding-Dasein schnell zur Qual. Stelle Dir einen Ernährungsplan zusammen mit allen Lebensmitteln, die du in der Definitionsphase essen kannst. Dazu gehört nicht nur Fleisch, sondern vor allem auch Gemüse.

Broccoli, Blumenkohl und die meisten Gemüsesorten haben kaum Kalorien, wenig Kohlenhydrate und kaum Fett. Mit Gemüse, gesunden Ölen, Nüssen, Samen, Kernen und Fleisch kannst Du Deine Mahlzeiten abwechslungsreich, kohlenhydratarm und eiweißreich gestalten. Dafür muss man kein Fünf-Sterne-Koch sein. Variiere Fleisch und Gemüse und frische Salate immer wieder neu! Rezepte dazu findest du genügend im Netz.

Auch beim Fleisch muss es nicht immer Pute und Hühnchen sein. Auch Schweinefilet oder Rinderfilet sind sehr fettarme und hochwertige Fleischsorten und gehören zur Bodybuilder- Ernährung. Die roten Fleischsorten sind besonders eisenreich und enthalten jede Menge B- Vitamine.

Je nach Intensität des Trainings und Trainingsphase kann ein Bodybuilder im Durchschnitt 2-3g Eiweiß je Kilogramm Körpergewicht benötigen. In der Aufladephase mehr Kohlenhydrate, in der Definitionsphase mehr Protein und gute Fette aus Ölen oder Nüssen. Viele verschiedene Geschmacksrichtungen lassen auch bei den Eiweiß-Shakes keine Langeweile aufkommen. Variiere auch hier unterschiedliche Geschmäcker, um der Eintönigkeit zu entkommen.

Für die Low Carb Ernährung hat Body Attack viele leckere Low Carb Produkte wie Low Carb Brot, Nudeln, Chips, Proteinriegel, Gummibärchen, Pancakes und Pizzateig. Einfach mal unter Body Attack Low Carb Produkte durchklicken.

Lass Dich von der Masse an Tipps und Plänen nicht verwirren. Stelle Dir Dein eigenes Programm zusammen. Schaue genau, was du wirklich brauchst und suche gezielt nach Supplementen, die Dein Training und Deine Ernährung ergänzen können. Zuviel bringt nicht immer mehr!


5. Regenerationsphasen

Muskeln werden zwar im Training stimuliert, wachsen aber erst in den sogenannten Regenerationsphasen. Je intensiver trainiert wird, desto größer sind die Muskelschäden und desto länger muss sich der Körper erholen. Ruhe und Entspannung sind entscheidende Erfolgsfaktoren. Nicht nur ausreichend Schlaf, sondern auch angemessene Pausen zwischen den Trainingseinheiten sind wichtig. Trainierte Muskelgruppen benötigen mindestens zwei Tage Ruhe vor der nächsten Einheit.

An krafttrainingsfreien Tagen darf trotzdem Sport getrieben werden. Hervorragend eignen sich für diese Phasen Ausdauereinheiten. Joggen oder Schwimmen unterstützt die Muskelentspannung und verringert die Regenerationszeit. Damit wird auch der Muskelaufbau beschleunigt. Ohne ausreichende Trainingspausen kann kein Muskelaufbau stattfinden und das Ziel eines jeden Bodybuilders ist verfehlt.


6. Übertraining

Das Overreaching (Übertraining) ist ein schwerwiegendes Problem im Natural Bodybuilding und kann schnell entstehen, wenn das Volumen und die Intensität des Trainings über die Regenerationsfähigkeit hinausgehen. Jeder möchte seine Bestleistungen überbieten und trainiert bis zur völligen Erschöpfung. Das machen die Muskeln und Sehnen jedoch nicht lange mit. Viele Kraftsportler kennen die lange Liste an unangenehmen Symptomen. Eine Leistungssteigerung ist dann nicht mehr abzusehen – die Kraft nimmt stetig ab und je intensiver trainiert wird, desto schlechter geht es dem Sportler.

Nackenschmerzen - Übertraining beim Natural Bodybuilding ist häufig mit Schmerzen verbunden (Quelle: Shutterstock/Andrea Danti) Beim Natural Bodybuilding ist daher nicht alleine das Training und die Ernährung wichtig, sondern auch ein Körpergefühl zu entwickeln, wann genug ist. Der Körper signalisiert ein Übertraining.

Es gibt zwei Formen des Overreachings: Das sympathische Übertraining, welches in schnellen Spielsportarten und im Kraftsport zu finden ist. Der Körper signalisiert ein Übertraining, wenn man die Lust am Training verliert und ein Leistungsabfall bemerkbar wird. Weitere Symptome können sein:
  • Reizbarkeit, Unausgeglichenheit bis hin zur Depression
  • Reduzierter Appetit bis hin zum Gewichtsverlust
  • Erhöhter Ruhe- und Belastungspuls
  • gesteigerte Infektanfälligkeit und Infektionen
  • Kopfschmerzen
  • erhöhte Verletzungsanfälligkeit
  • Schlafstörungen
Ein parasympathisches Übertraining wird häufig gar nicht erst bemerkt, denn manche Symptome würde man nicht mit einem Übertraining verbinden. Es tritt aber häufiger bei Ausdauersportlern auf, die sehr langen Belastungen mit niedriger Intensität ausgesetzt sind. Symptome können sein:
  • Unlust zum Training
  • Trägheit, Schlappheit
  • Niedrige Herzfrequenz nach der Belastung
  • Verminderte Belastbarkeit und schnelle Ermüdung
  • Kein Gewichtsverlust
  • Kaum Schlafstörungen
  • Normaler Appetit
Je intensiver das Übertraining ausgeprägt ist, desto länger dauert es, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Warte also nicht länger, bis die Symptome stärker werden, sondern handle gleich, ansonsten kann es sein, dass du lange im Training zurückgeworfen wirst.

Was tun bei diesen Symptomen?
RUHE. Das wichtigste ist, dem Körper eine Pause zu gönnen. Die Muskeln benötigen Zeit, um die Stoffwechselbalance wieder ins Gleichgewicht zu bringen, kleine Muskelfaserrisse zu regenerieren und sich an die Belastung anzupassen. Eine lange Regenerationsphase von mindestens 36 Stunden nach einer intensiven Trainingseinheit ist für die Genesung unbedingt notwendig. Gönne dir am besten 2 Tage Pause, manche Sportler legen auch eine ganze Woche Pause ein. Regeneriere nicht nur deinen Körper, sondern auch deinen Geist. Schalte einmal vollkommen ab und gib deinem Körper zurück, was er braucht. Um Körper und Geist zur Ruhe kommen zu lassen eignen sich Saunagänge, Massagen, Spaziergänge, Wärmebehandlungen, Entspannungstechniken, ein heißes Bad, ausreichend Schlaf und alles andere, was Spaß macht und den Körper zur Ruhe bringt.

In leichten Fällen eines Übertrainings reicht es, die Intensität des Trainings für ein paar Tage zu reduzieren. Also 3 Sätze statt 5 und mal eine Ausdauereinheit wie Radfahren oder Laufen statt zwei Krafteinheiten pro Tag. Gleichzeitig ist es notwendig, zu überlegen, was schief gelaufen ist. Wie kannst du deinen Trainingsplan gestalten, um einem Übertraining aus dem Weg zu gehen?

Die folgenden kleinen Tipps können helfen, die Muskeln schnell zu regenerieren:
  • Ruhepause einlegen (mind. 36h)
  • Muskeln entspannen durch Wärme und Massage
  • Abschalten und entspannen
  • Mineralstoff- und proteinreiche Ernährung
  • Flüssigkeitsverluste ausgleichen
  • Training überdenken
  • Langsam wieder einsteigen


7. Dopingfreies Bodybuilding

Natural Bodybuilding ist ein Lifestyle zum gezielten Aufbau und Modellierung von Muskelmasse. Dabei geht’s jedoch nicht nur um Muskelberge, sondern um die Gesundheit und das Wohlbefinden. Und das geht auch ohne Chemie.

Gedopt wird häufig mit verbotenen Wirkstoffen wie Stimulanzien, Narkotika, Anabolika, Diuretika sowie Peptid- und Glykoproteinhormonen. Aber auch durch nicht erlaubte Methoden wie die Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff oder auch durch die Einnahme von Wirkstoffen, die bestimmten Einschränkungen unterliegen, wie Alkohol oder Cannabis.

Dieser Weg kann auf lange Sicht jedoch schwerwiegende Folgen haben. Neben den körperlichen und psychischen Langzeitfolgen setzen Sportler nicht nur die Karriere aufs Spiel, sondern auch das gesellschaftliche Ansehen. Bei dauerhafter Einnahme von Anabolika können folgende Schäden auftreten:
  • Nieren- und Leberschäden
  • Krebs
  • Erhöhtes Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkten
  • Atemlähmungen, Kreislaufschock
  • psychische Abhängigkeit
  • Herzrhythmusstörungen bis hin zum Todesfall
  • Schrumpfungen des Hodens
  • Gynäkomastie (Wachstum weiblicher Brüste)
  • Gestörte Spermaproduktion bis zur Impotenz
  • Verkalkung der Gefäße
  • Haarausfall
  • Akne
  • Absterben der Nervenzellen
Ganz abgesehen von den psychischen Veränderungen im Körper in Form von Aggressivität bis hin zum "Steroid-Rage" (dem Steroidwahn). Werden die Substanzen dann abgesetzt, kommt es nicht selten zur Passivität und Trägheit bis hin zu schweren Depressionen und Selbstmordgedanken.

Bodybuilder, die regelmäßig Anabolika einnehmen, haben eine vier-bis fünffach höhere Sterblichkeitsrate. Ist es das wert? Geht es hier nicht um Sport, um das Wohlbefinden und um die Gesundheit? Für sichtbaren Erfolg werden kein Testosteron, anabole Steroide, Wachstumshormone oder Pro-Hormone benötigt. Berend Breitenstein und viele anderen Natural Bodybuilder haben es vorgemacht. Es geht auch ohne!


8. Verbotene Substanzen

Dopingmittel verschaffen dem Anwender zusätzliche Leistung und setzen bereits vorhandene Reserven frei. Beim Doping werden die Wirkstoffe und die Methoden unterschieden.
  • verbotene Wirkstoffe wie Stimulanzien, Narkotika, Anabolika, Diuretika sowie Peptid- und Glykoproteinhormonen. Auch Einnahme von Wirkstoffen, die bestimmten Einschränkungen unterliegen, wie Alkohol oder Cannabis.
  • Nicht erlaubte Methoden wie die Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff
Der Einsatz folgender Substanzen ist laut GNBF e.V. verboten: nachzulesen in der GNBF Dopingliste.Bunte Pillen - Beim Natural Bodybuilding wird auf die Verwendung von Dopingmitteln verzichtet (Quelle: Shutterstock/My Good Images)
  • Anabolika
  • Prohormone (z.B. DHEA, Androstenedion, Norandrostenedion, …)
  • Wachstumshormon (HGH)
  • Sonstige Hormone (z.B. Gonadotropine (ACTH), Insulinähnlicher Wachstumsfaktor (IGF-1), Erythropoietin (EPO), Schildrüsenhormone, …. Insulin nur für Diabetiker)
  • Clenbuterol
  • Ephedrin, Ephedra und ähnliche Verbindungen
  • Stimulanzien (z.B. Amphetamine, Speed, Kokain, …)
  • Diuretika ( z.B. Amilorid, Furoseamid, Triameteren, …)
  • Muskelimplantate (Ausnahme sind Brustimplantate bei Frauen)
  • Pharmakologische, chemische und physikalische Manipulationen
  • Narkotika ( z.B. Heroin, Methadon, Morphin,…)
Verbotene Methoden sind:
  • Blutdoping (Verabreichung von Blut oder Blutbestandteilen)
  • Injektionen (ölhaltige Substanzen zur Volumenvergrößerung)
  • Gendoping (Verwendung von Zellen, Genen, Bestandteilen von Genen oder der Modulation der Genexpression)
Jede weitere durch die WADA (world anti doping agency) verbotene Substanz oder Methode ist im Natural Bodybuilding verboten.

Anabole Steroide sind Anabolika wie z.B. Clenbuterol, Nandrolon, Oral-Turinabol, Trenbolon oder Stanozolol. Sie sollen das Muskelwachstum enorm fördern und den Körperfettanteil senken. Die synthetischen Abkömmlinge des männlichen Sexualhormons Testosteron haben Einfluss auf den Eiweißstoffwechsel und die Regenerationsfähigkeit der Muskelzellen. Die Anzahl der roten Blutkörperchen können sich steigern, wodurch mehr Sauerstoff zu den Muskeln gelangt, was die Leistung steigern kann. Anabole Steroide stellen die Gruppe der häufigsten verwendeten Dopingsubstanzen dar. Die Nebenwirkungen von anabolen Steroiden können verheerend sein.

Stimulanzien wie Amphetamine, Speed oder Kokain werden kurz vor oder während des Wettkampfes eingesetzt. Auch Ephedrin und deren Verbindungen zählen zu den Stimulanzien. Diese sind ähnlich aufgebaut wie das körpereigene Hormon Adrenalin und Noradrenalin. Sie erhöhen die motorische Aktivität, die Körpertemperatur, den Blutdruck und den Herzschlag. Die euphorisierende Wirkung der Stimulanzien kann den Athleten dazu bringen, das Gefühl für die natürliche Leistungsgrenze zu verlieren. Er greift die geschützten Reserven an, welche normalerweise nur in Todesangst angegriffen werden. Nebenwirkungen sind neben körperlichen Schäden Aggression, Depressionen und Suchtverhalten.

Narkotika wie Morphin wirkt beruhigend und schmerzstillend, sie sind jedoch schnell nachzuweisen.

Diuretika schwemmt Wasser aus dem Körper und wird überwiegend in Sportarten mit Gewichtsgrenzen (Bodybuilding, Judo, Ringen, …) eingesetzt. Die Muskeln werden trockener und sichtbarer und das Körpergewicht kann gesenkt werden. Diuretika sind die einzigen verbotenen Substanzen, die keine Leistungssteigerung mit sich bringen. Mit der erhöhten Urinausscheidung kann versucht werden, aufgenommene Dopingsubstanzen zu „verdünnen“ und sie für eine Kontrolle nicht mehr nachweisbar zu machen. Inzwischen muss jedoch der Urin bei den Kontrollen eine bestimmte Dichte aufweisen, daher wird dieser Manipulationsversuch erschwert.


Bildquellen: Shutterstock (Anetta/Andrea Danti/My Good Images)