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  1. Die Sportart
  2. Die Geschichte
  3. Die Regeln
  4. Die Strecke
  5. Die Slalomtore
  6. Die Ausrüstung
  7. Wissenswertes

Slalom Wissenswertes

Themen: Slalom Wissenswertes

1. Die Sportart


Slalom, auch Torlauf genannt, gehört zu den technischen Disziplinen des alpinen Skisports. Eine abfallende Strecke, die mit unterschiedlichen Toren abgesteckt ist, muss möglichst fehlerfrei und schnell gemeistert werden. Die Torabstände sind beim Slalom extrem kurz, was dem schnellkräftigen Athleten spezielle Kipptechniken und schnelle Richtungswechsel abverlangt.

Jedes Slalomrennen besteht aus zwei Durchgängen. Die Abfahrtszeiten beider Läufe werden addiert und ergeben das Gesamtresultat und damit die Platzierung.

Der Slalomlauf ist die älteste alpine Disziplin. Bereits 1936 wurde der Torlauf als Kombinationssportart zusammen mit dem Abfahrtslauf olympisch. Seit 1948 gehört Slalom auch als Einzeldisziplin zum olympischen Winterprogramm.


2. Die Geschichte


Im Jahr 1905 steckte ein Österreicher den ersten Slalomlauf mit Fähnchen ab. Die Tore waren damals weiter auseinandergesteckt und erinnerten eher an den Parcours des heutigen Riesenslaloms. Außerdem wurde um die Jahrhundertwende nicht die Zeit, sondern lediglich der Stil beim Slalomlauf bewertet.

1922 entwickelte der Brite Arnold Lunn ein festes Regelwerk für alpinen Slalom. Im gleichen Jahr wurde in der Schweiz der erste Slalomlauf veranstaltet, dessen Regeln den heutigen Regeln gleichen.

Nur vier Jahre später entstand die alpine Kombination. Diese Vereinigung von Slalom und Abfahrt wurde 1936 in das Programm der ersten olympischen Winterspiele aufgenommen. Zuvor wurden bereits Weltmeisterschaften in der alpinen Kombination durchgeführt.


3. Die Regeln


Slalomrennen werden in zwei Durchgängen entschieden – bei internationalen Großereignissen sogar auf zwei unterschiedlichen Pisten. Die Athleten dürfen die Strecke vor dem Wettkampf besichtigen, aber im Gegensatz zum Abfahrtslauf nicht vorher testen. Die fehlerfreien Abfahrtszeiten beider Läufe werden in der Regel addiert und ergeben das Gesamtresultat und damit die Platzierung.

Die Piste ist mit zweifarbigen Kippstangen markiert. Die zumeist blauen und roten Stangen sind beweglich und können vom Athleten mit Schienbein und Händen zur Seite geschlagen werden. Sie dürfen aber nicht mit den Skiern überrollt werden. Dieses Überrollen oder Überfahren wird im Fachjargon als Einfädeln bezeichnet. Die Slalomfahrer müssen also zwischen beiden Stangen durchfahren, sodass Skispitze und Füße jedes Tor korrekt passieren.


4. Die Strecke


Slalomstrecken sind vielseitig aufgebaut. Mindestens ein Viertel jeder Slalomstrecke muss über Hänge mit mehr als 30 Grad Neigung führen. Der Höhenunterschied liegt bei den Frauen zwischen etwa 120 und 200 Metern, bei den Männern zwischen 180 und 220 Metern.

Ein Slalom muss neben offenen Toren auch vertikale Tordurchfahrten aufweisen. Auf internationalen Wettkämpfen gehören mindestens eine und höchstens drei vertikale Kombinationen und sogenannte Haarnadel-Abschnitte zum Pflichtprogramm.

Die vielseitig gesteckte Strecke darf von den Athleten vor dem Wettkampf nicht befahren, sondern nur besichtigt werden. Zusammen mit Trainern und Betreuern gehen die Slalomfahrer vor dem ersten Lauf die Piste ab und versuchen, sich den gesteckten Parcours einzuprägen.


5. Die Slalomtore


Frauen müssen zwischen 45 und 65 Toren, Männer mindestens 55 und höchstens 75 Slalomtore durchfahren.

Jedes Slalomtor besteht aus zwei Stangen, sogenannten Innen- und Außenstangen. Die Außenstange zeigt die Seite an, von der der Skifahrer die Innenstange umfahren muss. Die Farben aufeinanderfolgender Tore variieren in der Regel zwischen blau und rot.

Ein Slalomtor ist zwischen vier und sechs Meter breit. Die Stangen ragen rund 180 Zentimeter aus dem Boden. Die Stangen sind kippbar und werden daher als Kippstangen bezeichnet. Der Athlet kann die Stangen mit Schienbein und Händen nach unten schlagen und somit besser in der Falllinie fahren.

Der Abstand der einzelnen Slalomtore, also der Abstand von einer Innenstange zur nächsten, darf etwa 15 Meter nicht überschreiten. Meistens sind die Tore deutlich enger gesteckt und verlangen vom Athleten ständige Richtungswechsel.


6. Die Ausrüstung


Die einzelnen Torstangen sind seit den 80er Jahren beweglich. Der Athlet kann sie mit den Schienbeinen und Händen wegschlagen und somit besser in der direkten Falllinie fahren. Früher waren die Torstangen starr. Die Slalomfahrer mussten größere Kurven fahren, um die harten Stangen nicht zu berühren. Aufgrund der modernen Kippstangen sind Slalomläufe deutlich schneller geworden.

Um die Stangen wegschlagen zu können ohne sich zu verletzten, tragen Slalomfahrer spezielle Schutzkleidung. Dazu gehören gepolsterte Handschuhe und Handschoner, Schienbeinschoner, ausgekleidete Rennanzüge und ein Helm mit Gesichtsschutz. Diese Schutzkleidung soll Verletzungen verhindern, die durch zurückfedernde Kippstangen verursacht werden.

Die Mindestlänge eines modernen Slalomskis liegt bei Frauen bei 155 Zentimetern und bei Männern bei 165 Zentimetern.


7. Wissenswertes


Slalom ist nicht gleich Riesenslalom. Denn Riesenslalom ist eine eigene alpine Skidisziplin. Im Gegensatz zu Slalomfahrern sind Riesenslalomfahrer wesentlich schneller auf der Piste unterwegs. Das liegt daran, dass auf einer längeren Strecke wesentlich weniger Tore gesteckt sind. Dadurch müssen Riesenslalomfahrer seltener die Richtung wechseln und können besser beschleunigen.

Die Tore beim Riesenslalom sehen auch anders aus als die konventionellen Slalomtore. Jedes Tor besteht aus einem Stangenpaar. Beide Stangen sind mit einem Kunststofftuch verbunden, das im Wechsel blau und rot ist. Da die Tore weiter auseinanderstehen, kommen Riesenslalomfahrer nicht so eng an die Stangenpaare heran wie Slalomfahrer. Wenn überhaupt werden die Stangen mit der Schulter, nicht aber mit Schienbein und Händen weggeschlagen.





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