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Fast eine Wissenschaft: das Material beim Eisschnelllauf

Es geht beim Eisschnelllauf oft um Sekunden und Hundertstelsekunden. Kleinigkeiten entscheiden häufig über Sieg oder Niederlage. Und so wird getüftelt und getestet um das Material so einzustellen, dass es die bestmöglichen Laufbedingungen ermöglicht und vielleicht am Ende über die eine fehlende Sekunde entscheidet.

Auf das Eis auf den Laufbahnen haben die Athleten meist wenig Einfluss. Doch dies ist für alle Läufer in einem Wettbewerb gleich. Es gibt aber klare Vorgaben und Richtlinien, wie ein Eisschnelllauf-Eis aufbereitet werden sollte, um die optimalen Laufbedingungen zu bieten. Bei Temperaturen bis zu -30 Grad Celsius befindet sich auf dem Eis eine sehr dünne Flüssigkeitsschicht, die das Gleiten mit geringem Widerstand ermöglicht. Das Eis muss so glatt wie möglich sein, damit die Läufer nicht durch zu hohe Reibung an Geschwindigkeit verlieren. Auch hier handelt es sich um kleinste Auswirkungen, die im Rennverlauf aber einen Unterschied machen können.

Besonders bei den Hightech-Schlittschuhen, mit denen die Athleten heutzutage aufs Eis gehen, macht sich jede kleine Unebenheit bemerkbar. Eislauf-Schlittschuhe haben für gewöhnlich lange Kufen und sind bis unter den Knöchel geschnürt um den Läufern viel Stabilität zu geben. Die Kufen sind ganz leicht gerundet, sodass das mittlere Stück sich ein kleines bisschen weiter ins Eis drückt als die Enden der Kufe. Diese Rundung ist mit bloßem Auge aber kaum erkennbar. Entscheidend über die Gleitfähigkeit der Kufe ist allerdings der Schliff. Oftmals müssen Kufen nach jedem Rennen nachgeschliffen werden. Nur dann können die optimale Beschleunigungsfähigkeit und der optimale Halt garantiert werden. Jeder Läufer hat seine eigenen Vorlieben, die durch gezieltes Schleifen berücksichtigt werden können. Wichtig ist hierbei, dass die Kanten so rechtwinklig und so scharf wie möglich werden. Das sorgt für den besten Halt auf dem Eis, da sich die Kufen optimal eindrücken können.

Auch die Kleidung der Sportler spielt eine wichtige Rolle. Da es beim Eisschnelllaufen um Geschwindigkeit geht, soll jede unnötige Reibung, wie beispielsweise Luftwiderstand, reduziert oder vermieden werden. Dafür gehen die Eisschnellläufer mit speziellen, windschnittigen Anzügen auf die Strecke. Die Anzüge haben eine aerodynamische Funktion, die auch Muskelformungen berücksichtigt. Einen Helm tragen Eisschnellläufer in der Regel nicht, sie ziehen eher eine wind-optimierte Kappe über den Kopf.