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Body AttackSportsteamNewsProfikletterer Jürgen Reis: „Trainingslager-Tag“ 2017 (Jürgen Reis) Profikletterer Jürgen Reis: „Trainingslager-Tag“ 2017 Body Attack Sportsteam - Jürgen Reis Vorbereitungen auf die Staatsmeisterschaften.

Profikletterer Jürgen Reis: „Trainingslager-Tag“ 2017

12.07.2017

Profikletterer Jürgen Reis: „Trainingslager-Tag“ 2017Ein Bericht von Jürgen Reis

Meist mehrtägige „Trainings-Einsätze“ prägen die Trainingswochen von Profikletterer und Body Attack Athlet Jürgen Reis. »Die exakte Trainingsplanung unterliegt zwar einer Geheimhaltungs-Vereinbarung mit meinem Trainer Sebastian Förster.

Doch sind es zurzeit fast wöchentliche, 2- oder 3-tägige Trainingslager in Süddeutschland oder im Osten Österreichs, die mich mächtig fordern – jedoch auch „fokussiert motivieren“. Vor allem das Kennenlernen neuer Wettkampfrouten- und Griffformen, aber z.T. auch Teamtrainings mit anderen Nationalteams oder mit Kletterweltcup-Trainern, die mich quasi als „Gastathlet“ betreuen, stehen dabei im Fokus.

Klar ist: Je nach Infrastruktur (z.B. Kletter- oder Boulderhalle) fixieren wir das konkrete Training, welches die Einheiten beinhalten, schriftlich meist erst in den Tagen zuvor. Doch einen exemplarischen Tag, wie dieser „so circa“ aussieht, da mein Tagesablauf an sich immer identisch ist, darf ich Euch – samt einiger, z.T. erst weniger Tage alten Bilder – liefern!«, so der 40-jährige Berufssportler vergangene Woche, bei einem Telefonat mit unserem Team. Was diesem folgte, lest Ihr im Folgenden:

Trainingsplan im Trainingslager


5.40 Uhr ist meine favorisierte Aufstehzeit. Ich habe dies aus dem Tagesregime der Shaolinkämpfer in den berühmten „Kampf-Klostern“ übernommen. Im Sommer gehören ca. 9 bis 10, im Winter 10 bis 11 Stunden Nachtschlaf bei mir zur Basis. Am liebsten bin ich um ca. 5.15 Uhr (ohne Wecker versteht sich ...) wach und (sport-)meditiere, quasi „vorfreuend ...“ noch ein wenig über den bevorstehenden Tag.

Um 6.00 Uhr geht’s nach der obligatorischen, kalten „Aktivierungsdusche“, einigen Homöopathika, nebenbei eingenommener Supplemente und der Ankleide erst einmal ins Freie: gut 30 Minuten Morgenlauf, gefolgt von einigen Joint-Mobility-Übungen ... Das gibt mehr Energie als jeder Kaffee. Wobei generell gibt’s gegen diesen „schwarzen Fitmacher“ nichts einzuwenden.

7.10 Uhr: Kaffee?! Jetzt aber ... Ja klar! Nach gut 30 Minuten Stretching auf dem Zimmer, wo ich meist auch eine MP4-Voicemail am Offline-Smartphone für Sebastian Förster (für die Nachbereitung) aufzeichne, darf freilich ein kurzer „Kämpfer-Start-Cappuccino“ folgen. Nach CREAZ®-Supplementierung und drei großen Gläsern Wasser heißt es Abmarsch zum Kletterzentrum.

8 Uhr: Dank Sonderöffnungszeiten ist für gewöhnlich ab spätestens 8 die Halle offen. Sofort geht’s ans spezifische Warmup – sprich aktivierender Gymnastik / Poweryoga etc. folgen Hängeübungen an Griff- und Campusboard, sowie einfache, technikorientierte Boulder und/oder Kletterrouten zum Aufwärmen und Aktivieren.

9 bis ca. 13 Uhr: Wie eingangs erwähnt, hängt der Fokus von Infrastruktur und evtl. dem Team ab. Auch Coach Sebastian Förster hat freilich, bereits im Vorfeld, bei der optimalen Tagesgestaltung, jedoch auch bei den „Trainingssteuerungs-Variablen“ wie Intensität und Umfang, ein mächtiges Wörtchen mitzureden. Dies gilt übrigens auch für die Nachmittags-Einheit. Doch prinzipiell gestaltet sich der Vormittag meist schnell- und maximalkräftig, bishin zu darauf folgenden Maximalkraftausdauer-Belastungen. Konkret: Eventuellen Campusboardaufgaben folgen Schlüsselstellenboulder und dann Versuche in Projekten in Finalschwierigkeit der Wettkampfrouten. Dazwischen: wenn notwendig Kämpfer-Shake / Snack(s). Speziell bei Trainingslagern freilich Protein-Kohlenhydrate-Shakes evtl. auch in Verbindung mit Proteinriegeln ein praktisches „must have had“ ...

bis 13.20 Uhr Prehab mit leichtem Stretching, Therabandübungen, Blackroll etc.
bis ca. 15.15 Uhr Relaxen, Kämpfer-Snack und regenerative Supplemente, autogenes Training, evtl. Lesen & auch mental „Energie tanken“ für’s Nachmittags-Workout ... „Ruhe vor dem zweiten Sturm“ :)
Nach einem aktiven Walk mit allgemeinem Warmup, erneut via Joint-Mobility, Power-Yoga etc.

Ab ca. 15.50 Uhr bis ca. 17.00 Uhr: noch einmal ist „volle Breitseite“ – dieses Mal meist speziell laktazide Belastungen angesagt. Oft stehen dabei Kletter-Intervalle im 40 bis 60-Züge-Bereich an. Unvollständige Pausen werden zusätzlich mit TRX- und/oder Own-Body-Weight-Übungen (Körperspannung etc.) genützt. Im Anschluss bis ca. 18 Uhr noch einmal eine gute Stunde Körperkrafttraining via Hangwaagen- und Klimmzug-Variationen, div. „Scheibenwischer“- und auch Ruderübungen an der Stange, Seitwärtshangwaagen, Ringe- und Minibarrenübungen, z.T. auch mit Gewichtsweste. Wenn Haut und Finger es zulassen, darf auch der Griffbalken als „Finisher“ im submaximalen Bereich herhalten. Die schonende Alternative stellen oft „Long-Duration-Hangs“ an den Lapis-Bällen unterschiedlicher Größen, oder, falls verfügbar, der Lapis-Rollybar dar.

Bis ca. 18.45 Uhr heißt es dann noch einmal ausgiebig Prehab in allen Varianten (Ausklettern, Dehnen, Blackroll, Yoga-Übungen, evtl. auch noch ein gut 20-minütiger Walk etc.) und nach der traumhaften „Dusche, die sein darf“ ist oft schon um 19 Uhr, direkt nach Homöopathika und Regenerativ-Supplementen (div. Vitamine, Mineralien, Antioxidantien wie OPC, Omega 3s, Creatin, „Regenerations- und Schlaf-Aminos“ etc.), das Kämpfer-Dinner „fällig“.

Spätestens um 20.30 Uhr – besser noch etwas früher – heißt es „Lights Out“ und ... Vorfreude auf den nächsten Tag baut sich oft bereits nach den ersten, darauf folgenden Tiefschlafstunden und den anschließenden „Fast-schon-wach-Träumen“ auf ... Abenteuer Trainingslager eben :)

Fotos: © Andreas Kempter / www.kempter7.com und Archiv


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