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Lisa läuft Marathon - Teil 6

Themen: Blog Tipps Trainingsplan

5:30 Uhr zeigt das Display meines Handys. Was für eine Zeit. Nicht unbedingt meine favorisierte Aufsteh-Stunde, schon gar nicht, wenn ich weiß, dass gleich 20 Kilometer darauf warten, von mir abgelaufen zu werden. Aber auch die australische Sonne wartet nicht und je später ich loslaufe, desto erbarmungsloser wird sie auf meine Schultern brennen und meine Beine schwer machen. Also fahren meine Freundin Sarah und ich an den Swan River. Er mündet in den indischen Ozean vor der australischen Westküste und verbindet Fremantle mit Perth. Ich hab mir vorher eine Strecke bei Google Maps ausgesucht. Ungefähr elf Kilometer will ich am River entlang laufen, von einem kleinen Park, an verschiedenen Grünflächen entlang bis zum Jeff Jospeh Reserve. Im Auto ist mir nicht nach Reden zumute, ich bin müde, unmotiviert und habe den Verdacht, dass ich nach einer halben Stunde einfach wieder zurück laufe.

Lisa läuft MarathonEs ist halb sieben, als ich schließlich die ersten Schritte mache. Locker loslaufen, ruhig angehen lassen, keine großen Erwartungen. Die ersten zehn Minuten sind anstrengend, alles ist hart und schwer, noch kein Runner’s High in Sicht. Als ich dann den ersten Berg erklommen hab, wird’s langsam leichter. Und nach einer Viertelstunde denke ich auf einmal: Wow, ich könnte immer so weiter laufen. Ich genieße die neue Strecke, so viele Sachen, die ich noch nicht gesehen habe. Häuser, Menschen, Bäume. Genieße das Suchen: „Soll ich jetzt hier schon einbiegen oder doch lieber dort?" Eigentlich war ich immer ein Fan von bekannten Strecken, nach dem Motto: Wenn ich schon laufe, habe ich keine Lust, noch den Entdecker zu spielen. Aber heute ist es anders.

Ich laufe an den Grünflächen vorbei, die ich schon im Internet gesehen habe, aber der Name des Reserves, das eigentlich mein Wendepunkt sein sollte, ist mir entfallen. Ich frage mich durch, doch der Groschen fällt nicht. Egal, nach einer Stunde und 15 Minuten wähne ich mich in der Nähe meines Ziels und drehe um. Der Rückweg fühlt sich noch ein bisschen leichter an, als der Hinweg (ist ja oft so). Nach 2,5 Stunden bin ich schließlich wieder zurück am Auto und ziemlich begeistert. Ich könnte sogar noch weiter laufen. Keine zwickenden Beine, klar, ein bisschen Erschöpfung ist da, aber nicht die komplette Verausgabung.

Lisa läuft MarathonSpäter gucke ich mir noch mal an, bis wo genau ich gelaufen bin. Das Jeff Jospeh Reserve hab ich knapp verpasst, aber dafür bin ich ein bisschen mehr als zehn Kilometer in eine Richtung gelaufen und hab wenigstens somit die 20 Kilometer, die im Plan standen, erfüllt. Ich bin erleichtert, dass mein Kopf und Körper diese Distanz mitmachen und überrascht, dass sie das taten, obwohl ich an dem Morgen sowohl mental als auch physisch wirklich nicht darauf eingestellt war.

Zwei Tage später geht mein Flieger zurück in Richtung Deutschland. Tschüss Strand, tschüss Känguruhs. Drei Wochen Australien sind um – mein Hamburger Leben wartet auf mich. Ich hab soviel Sonne wie möglich in meinen Koffer gestopft und greife jetzt portionsweise auf sie zurück, wenn es raus in die Dunkelheit und Kälte geht.

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