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Lisa läuft Marathon - Teil 10

Themen: Fitness Ausdauer Ausdauersport

Ich laufe und laufe und laufe. Zwei Kilometer, fünf Kilometer, zehn, 25, 30. Die letzte Hürde ist genommen. „Wenn du die 30 schaffst, dann kannst du auch einen Marathon laufen. Wenn nicht, wird’s schwierig”, hatte mir Gordon bei der Besprechung des Trainingsplans prophezeit. Zwei Wochen vor Marathonstart schwebte die 30er-Marke noch vor mir her. Gefühle von Herausforderung und Ehrfurcht im Bauchbereich wechselten sich ab. Was, wenn die letzten zehn Kilometer ein einziger Kampf wären? Laufschuhe - Der letzte lange Lauf vor dem Marathon (Quelle: Shutterstock/Dan Thomas Brostrom)

Aber wie immer stellt sich heraus, dass Angstfragen keinen Sinn machen. Sie kreieren nur unnötige Zweifel im Kopf und Gefühle im Körper. Das kann nicht gut für meine Kraft und Motivation sein. Deshalb ging ich fast hundertprozentig entspannt an meinen letzten langen Lauf vor dem Wettkampf. Und es hat geklappt.

Zusammen mit Energy Gels, mitlaufender und fahrradfahrender Unterstützung und einer halben Banane habe ich die 30 geschafft. Jegliche Restangst vor dem Marathon ist weg. Aber wieso eigentlich diese 42,195 Kilometer? Wie kommen die noch mal zustande?

Die Legende erzählt von einem Griechen, der 490 v. Chr. 40 Kilometer von Marathon nach Athen gelaufen sei, um der Hauptstadt den Sieg über die Perser zu verkünden. Und danach tot zusammenzubrechen. Historisch belegt ist das allerdings nicht. Es war auch keineswegs so, dass sich seit diesem Spektakel der Marathon als Freizeitsport oder Wettkampfdisziplin durchgesetzt hätte. Ausgepackt wurde die Distanz erst wieder 1896 vom Begründer der modernen Olympischen Spiele. Er führte den Marathon als Wettkampf zu Marketing-Zwecken ein. Passend dazu gewann dann auch ein Grieche den ersten olympischen Marathonlauf der Geschichte. Seine Zeit: 2:58:50. Und das, obwohl Spyridon Louis noch nicht einmal 42,195 Kilometer zurücklegen musste, sondern nur knapp 40 Kilometer. Die restlichen drei Kilometer kamen erst 1908 hinzu. Die britische Königin Alexandra legte die Strecke vom Windsor-Schlosspark bis ins White-City-Stadion, eine Distanz von 26 Meilen und 385 Yards, genau 42,195 Kilometer. Seit den Olympischen Spielen 1924 in Paris wird der Marathon regelmäßig gelaufen. Zum Breitensport hat er sich aber erst seit den 70er Jahren entwickelt. 1979 wurde die Zahl der Marathonläufer in Deutschland auf 10.000 geschätzt, 2005 schon auf 100.000.

Dieser Anstieg überrascht mich kein bisschen. Während der letzten Monate kam es mir so vor, als ob jeder Zweite schon mal einen Marathon gelaufen wäre oder es zumindest vor hatte. Wann immer ich darüber spreche, höre ich: „Ah ja, Marathon, das hat mein Cousin auch letztes Jahr gemacht” oder „Cool, ich trainiere auch gerade dafür, welche Zeit willst du laufen?” Es scheint, als ob so ein Marathonlauf mittlerweile von jedem Hobbyläufer absolviert werden könnte – vielleicht bin ich sogar das beste Beispiel. Womöglich liegt das auch an den verbesserten Bedingungen: Anfang des 20. Jahrhunderts, bei den ersten Marathonläufen, war die Getränkeaufnahme noch untersagt. Folgerichtig brachen die Athleten daraufhin öfter mal zusammen, so auch 1908 der Italiener Dorando Pietro. Er lief als Erster ins Stadion, in dem noch eine abschließende Runde zurückgelegt werden sollte. Für diese letzten 355 Meter brauchte Pietro allerdings 9:46 Minuten. Fünf Mal brach er zusammen, rappelte sich wieder auf und wurde schließlich von Helfern über die Ziellinie getragen. Sein Durchhaltevermögen hat ihm allerdings nicht viel genützt, denn aufgrund der Hilfeleistungen wurde er im Nachhinein disqualifiziert.

Heute sind die Wettkampfbedingungen zum Glück ein bisschen humaner. Isotonische Getränke, Energy Gels und Bananen – alles da, um die Tausenden von Läufern auf ihrem Weg ins Ziel zu unterstützen. Nur noch 1,5 Wochen, dann geht’s los!

Bildquelle: Shutterstock/Dan Thomas Brostrom

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