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Sportart Segeln
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Segeln – Der Ernährungsratgeber

Segler (Quelle: Shutterstock/grynold)Die Bedeutung der Ernährung im Segelsport wird häufig unterschätzt. Unter den Amateuren achten nur wenige auf die richtige Lebensmittelauswahl und verschenken damit wertvolles Potential bei Wettkämpfen.

Viele Profis hingegen haben mittlerweile erkannt, dass durch die richtige Ernährung vor, während und nach einer Segelregatta die körperliche Leistungsfähigkeit optimiert werden kann.

Wichtig ist insbesonder die Art und Menge der zugeführten Lebensmittel, die unbedingt der erhöhten körperlichen Belastung bei einer Regatta angepasst werden sollte. Pro Stunde Segeln kann der Körper je nach Windverhältnisse mehr als 350 kcal zusätzlich zum normalen Tagesbedarf verbrauchen. Sind die Segler also am Tag mehrere Stunden auf dem Wasser, muss dieser Mehrbedarf an Energie unbedingt ausgeglichen werden.

An Wettkampftagen geschieht das am besten durch kohlenhydratreiche und proteinhaltige Lebensmittel, die keinesfalls zu viel Fett und Ballaststoffe enthalten sollten. Letztere bedeuten für den Körper einen hohen Verdauungsaufwand, weshalb die sportliche Leistungsfähigkeit nach dem Verzehr negativ beeinträchtigt werden kann. Speisen wie Cornflakes, Weißbrot, Bananen, Reis oder Nudeln eignen sich hingegen bestens für den Verzehr am Tag der Regatta, da sie leicht verdaulich sind und dem Körper schnelle Energie liefern.

Olympiasegler Tobias Schadewaldt (Quelle: Body Attack)
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Tobias Schadewaldt, Olympia-Segler und Body Attack Athlet


Besonders bei langen Touren ist auch die Versorgung während des Segelns wichtig, um die Energiespeicher stets gefüllt zu halten und dadurch einen vorzeitigen Leistungsabfall zu verhindern. Kleine Snacks wie z.B. der Body Attack Milk Bar lassen sich gut an Bord verstauen und zwischendurch verzehren.

Auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte geachtet werden, denn der Körper verliert durch vermehrte Schweißproduktion beim Segeln Wasser und Elektrolyte, die aber für die Muskelfunktion wichtig sind. Mineralstoffreiches Wasser, Saftschorlen oder spezielle Sportgetränke sollten bei Regatten über mehrere Stunden immer im Boot dabei sein, damit die Segler auch während des Törns ausreichend trinken können.



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DIREKTEINSTIEG
  1. Segeln - Die Sportart
  2. Segeln – Die Geschichte
  3. Segeln – Die Sportler
  4. Segeln – Die Boote
  5. Segeln – Die Bootsklassen
  6. Segeln – Wissenswertes
1. Segeln - Die Sportart

Die Sportart Segeln ist seit 1900 olympische Disziplin. Wettkämpfe werden in Form von Regatten durchgeführt, bei denen es darum geht, eine bestimmte Strecke auf dem Wasser zurückzulegen und als schnellstes Boot ins Ziel zu gelangen.

Segeln wird je nach Bootsklasse als Individual- oder als Teamsport ausgeführt.


2. Segeln – Die Geschichte

Die Anfänge von Segelbooten als Fortbewegungsmittel auf dem Wasser reichen in der Zeitgeschichte lange zurück. Bereits 5000 v. Chr. gibt es Darstellungen eines Schiffes mit Segel, mit dem der Nil hinab gesegelt sowie das Mittelmeer und Rote Meer bezwungen wurde.

Die Sportart Segeln hat ihre Ursprünge Anfang des 18. Jahrhunderts in Irland. Der erste Segelverein wurde 1828 in Schweden gegründet, während es in Deutschland erst seit 1850 Segelclubs gibt. Die erste Regatta fand 1950 in Hamburg auf der Alster statt. Der erste internationale Wettkampf war ein Jahr später der 100 Guinea Cup, der noch heute als America´s Cup durchgeführt wird.

Die Kieler Woche als mittlerweile größtes internationales Segelsportfest fand erstmalig 1882 mit 20 Yachten statt und wird noch heute regelmäßig mit weitaus mehr Booten ausgetragen. 1888 wurde der Deutsche Segler-Verband in Hamburg gegründet.

Olympische Premiere hatte der Segelsport 1900 in Paris, wo in sieben unterschiedlichen Klassen gegeneinander angetreten wurde. Die Bootsklassen wurden seitdem häufig verändert, was unter anderem mit der Entwicklung vieler verschiedener Bootstypen zusammenhängt. Zunächst waren die Segelteams geschlechterunspezifisch und Frauen wurden häufig in die Besatzung integriert. 1988 in Seoul fand erstmalig auch ein reiner Frauenwettbewerb statt.


3. Segeln – Die Sportler

Segeln als Leistungssport ist vom Freizeitsport für jedermann deutlich abzugrenzen, denn es verlangt den Sportlern mehr als nur Grundfitness ab. Sowohl die Beinmuskeln als auch die Oberkörper- und Armmuskulatur von Seglern sind gut ausgeprägt, weshalb Sportsegler meist einen durchweg athletischen Körperbau haben. Ein zu hohes Körpergewicht kann hinderlich im Segelsport sein, da eine vermehrte Wendigkeit und Beweglichkeit an Deck gefragt ist.

Von großer Bedeutung im Segeln sind neben den körperlichen Voraussetzungen auch theoretischen Kenntnisse wie Navigieren, Wetterkunde u.v.m. Erfahrung spielt dabei eine große Rolle, weshalb die meisten Profisegler bereits in jungen Jahren mit dem Segeln begonnen haben.

Technik und Taktik ist im Segelsport ebenfalls wichtig, um beispielsweise möglichst schnelle Manöver zu fahren und immer optimal voranzukommen. Körperliche Fitness, theoretisches Wissen sowie viel Training und Erfahrung machen einen guten Segler aus.


4. Segeln – Die Boote

Segelboote unterscheiden sich hinsichtlich Größe, Bauart und Baumaterial. Man teilt sie in Jollen und Kielboote sowie Einrumpf- und Mehrrumpfboote ein. Die Konstruktionsmerkmale wirken sich auf die Segeleigenschaften des Bootes aus, sodass die einzelnen Bootstypen für unterschiedliche Gewässer und Windverhältnisse geeignet sind.

Jollen sind etwa recht leicht und haben ein aufholbares Schwert. Sie reagieren äußerst sensibel auf Wind und Steuerbewegung und werden aufgrund ihres geringen Tiefgangs häufig auf Binnenseen gesegelt. Für das Segeln auf dem offenen Meer eignen sich am besten Kielboote, da sie eine höhere Stabilität besitzen. Der lange Kiel kann kentern vorbeugen, denn er wirkt dem Druck der Segel entgegen.

Seinen Antrieb erhält jedes Segelboot durch den Winddruck auf die Segel. Je nach Kurs zum Wind erfolgt durch die Besatzung eine Anpassung der Segelstellung und des Segeltrimms. Bei übermäßiger Neigung des Bootes durch starke Windeinwirkung muss die Besatzung den Schwerpunkt des Bootes durch Gewichtsverlagerung verändern. Dabei helfen Trapeze, die ein Verlagern des Gewichtes über den Bootsrand ermöglichen.

Gefertigt werden Segelboote aus Holz oder auch glasfaser- bzw. kohlenstoffverstärkten Kunststoff. Auch Stahl oder Aluminium kommen teilweise zum Einsatz. Die Segel wurden früher aus Leinen oder Baumwolle hergestellt, heute haben sich jedoch Kunstfasern und Folien als praktikabler erwiesen.


5. Segeln – Die Bootsklassen

Bei Segelwettkämpfen gibt es verschiedene Bootsklassen, in denen jeweils Regatten stattfinden. Je nach Größe werden sie von unterschiedlich vielen Personen gesegelt. Die Olympischen Spiele umfassen derzeit (Stand 2013) beispielsweise folgende Bootsklassen:

Finn
Boot mit einer Größe von 4,50 m x 1,51 m und Schwert, das von einer Person gesegelt wird.

Laser
Boot für Einmannbesatzung mit einer Größe von 4,23 m x 1,37 m.

Europa
Frauen-Bootsklasse für Einmannbesatzung mit einer Länge von 3,35 m und Breite von 1,38 m.

470er
Schwertboot, das von zwei Personen gesegelt wird, mit einer Größe von 4,70 m x 1,68 m.

Tornado
Katamaran mit 6,10 m Länge und 3,05 m Breite.

Star
Kielboot für Zweimannbesatzung mit einer Größe von 6,92 m x 1,72 m.

Soling
Offenes Kielboot mit 8,20 m Länge und 1,90 m Breite.

Yngling
Ähnliches Kielboot wie Soling mit 6,35 m Länge und 1,73 m Breite.

Bei anderen Segelsportveranstaltungen wie der Kieler Woche finden auch Regatten in weiteren nicht-olympischen Bootsklassen statt. Zudem gibt es auch gemischte Regatten, bei denen unterschiedliche Boote gegeneinander segeln. Zur Auswertung und Feststellung der Gewinner gibt es sogenannte Vermessungsformeln für jeden Bootstyp, nach denen das jeweilige Geschwindigkeitspotential berechnet wird.

Eine Regatta findet auf einer vorher abgestimmten Strecke statt, wobei immer zwei (Match Race) oder mehrere Boote (Fleet Race) gleichzeitig fahren. Die Strecken sind unterschiedlich lang, sodass eine Regatta von mehreren Stunden bis hin zu Monaten andauern kann.


6. Segeln – Wissenswertes

Zu den erfolgreichsten Segelnationen gehört die USA. Bei den olympischen Spielen konnten die Amerikaner bisher insgesamt 18 Goldmedaillen gewinnen. Auch die Briten sind weit vorne in der Rangliste und können sich häufig auf dem Siegertreppchen positionieren.

Als einer der erfolgreichsten Segler gilt der Däne Paul Elvström, der in den 50er Jahren vier Mal Gold bei Olympia gewann. Auch Deutschland ist erfolgreich im Segelsport. Als einer der besten deutschen Segler gilt Jochen Schümann, der bisher drei Olympiasiege verzeichnen kann.


Bildquelle: Shutterstock/grynold