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Rodelsport – Der Ernährungsratgeber

Nicht nur aufgrund der Gewichtsvorgaben im Rodeln, sondern auch zur Erreichung der maximalen Leistungsfähigkeit ist die Ernährung für Rodler ein wichtiger Faktor. Abgestimmt auf die individuellen Gegebenheiten wie Körpergewicht, Größe und Stoffwechselaktivität sollte die tägliche Basisernährung gestaltet werden.

Der Kalorienbedarf eines Rodlers ist in Abhängigkeit des Trainingsumfangs unbedingt zu decken. Nur wer seinen Körper mit ausreichend Energie versorgt, kann auch gute Leistungen auf der Rodelbahn erzielen. Wichtig dabei ist die richtige Verteilung der drei Hauptnährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette.

Kohlenhydrate sollten bei der Ernährung von Rodlern den größten Anteil ausmachen, da sie für die Energieproduktion als erstes vom Körper herangezogen werden. Zudem ist die Speicherfähigkeit für Kohlenhydrate begrenzt und in Muskulatur und Leber können lediglich ca. 400 bis 500 g eingelagert werden. Vor allem an Trainingstagen ist es daher wichtig, die Kohlenhydratspeicher durch den Verzehr von Nudeln, Reis, Kartoffeln, Obst oder Getreideprodukten stets zu füllen. So kann der Körper während der Belastung darauf zurückgreifen und die Leistungsfähigkeit länger aufrechterhalten. Um die Energiespeicher kurz vor einer Abfahrt aufzufüllen, eignen sich leichte Snacks mit schnellverdaulichen Kohlenhydraten (z.B. Banane). Viele Sportler greifen auch auf kohlenhydratreiche Getränke (z.B. Body Attack Energy Loader) oder Fitnessriegel (z.B. Body Attack Milk Bar) zurück.

Eiweiß spielt für die Energieproduktion eine untergeordnete Rolle, ist aber dennoch wichtig für Rodelsportler. Es trägt nämlich zum Aufbau und Erhalt von Muskelmasse bei und hat darüber hinaus viele weitere Funktionen im Organismus. Sportler mit erhöhter Muskelbelastung sollten besonders auf eine ausreichende Proteinzufuhr achten. Zu den hochwertigsten Eiweißquellen gehören vor allem tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte, aber auch pflanzliche Nahrung wie Hülsenfrüchte, Nüsse und Soja. Bei einer eiweißarmen Ernährung können Proteinshakes oder Eiweißriegel dabei helfen, täglich ausreichend Eiweiß aufzunehmen. Das Body Attack Power Protein 90 unterstützt eine sportgerechte Ernährung und kann bei einem erhöhten Energie- und Proteinstoffwechsel dazu beitragen, den Eiweißbedarf zu decken.

Fett ist ebenfalls ein essentieller Nährstoff und sollte auch in der Ernährung eines Rodlers nicht fehlen. Jedoch ist bei dem Fettverzehr auf die Art des Fettes zu achten. Fast Food, Fertigprodukte und Co. enthalten meist viele gesättigte Fettsäuren, die sich nachteilig auf die Gesundheit auswirken können. Ungesättigte Fettsäuren wie z.B. Omega 3 gelten hingegen als gesund und sollten möglichst häufig in Form von Fisch, Nüssen und gesunden Ölen aufgenommen werden.

Dennoch sollte vor allem an Wettkampf- und Trainingstagen der Fettverzehr eingeschränkt werden, denn fettreiche Speisen unmittelbar vor der sportlichen Aktivität können sich negativ auf die Leistung auswirken. Sie steigern die Verdauungstätigkeit und verursachen schnell ein Völlegefühl.



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DIREKTEINSTIEG
  1. Rennrodeln - Die Sportart
  2. Rennrodeln – Die Geschichte
  3. Rennrodeln – Der Ablauf
  4. Rennrodeln – Die Bahn
  5. Rennrodeln – Der Schlitten
  6. Rennrodeln – Die Athleten
  7. Rennrodeln – Wissenswertes
1. Rennrodeln - Die Sportart

Rennrodeln ist eine olympische Wintersportart, die ihre Ursprünge im freizeitlichen Schlittenfahren hat. Beim Rennrodeln liegen die Athleten rücklings auf ihrem Sportschlitten, den sie aus eigener Kraft in Fahrt bekommen müssen.

Als Starthilfe dienen den Rodlern zwei Bügel, an denen sie Schwung holen können. Eine eingebaute Lenkung wie im Bobsport gibt es nicht. Die Steuerung erfolgt über Gewicht- und Druckverlagerung.

Rennrodeln ähnelt der Schlittensportart Skeleton. Beim Skeleton liegen die Athleten aber auf dem Bauch und nicht wie beim Rennrodeln auf dem Rücken.

Seit 1964 ist Rennrodeln ein olympischer Sport. Männer starten im Einsitzer und Doppelsitzer. Frauen gehen dagegen nur im Einsitzer an den Start.


2. Rennrodeln – Die Geschichte

Mitte des 19. Jahrhunderts lieferten sich englische Urlauber in der Schweiz erste Schlittenrennen – und machten Rodeln als Wintersport populär.

Eine Differenzierung in die drei großen Schlittensportarten Rennrodeln, Skeleton und Bobfahren gab es damals noch nicht. Aus dem Skeleton soll sich das Rennrodeln entwickelt haben. Daraus wiederum ist durch das Aneinanderbinden zweier Schlitten Ende des 19. Jahrhunderts der Bobsport entstanden.

Auf Naturbahnen fanden Wettbewerbe in allen drei Disziplinen statt. Im Jahr 1910 wurden erste Rodelrennen auf Kunsteisbahnen ausgetragen. Die Trennung in einzelne Sportarten erfolgte erst Mitte der 60er Jahre, als Rennrodeln als eigenständige Disziplin olympisch wurde.

Noch heute werden alle drei Disziplinen unter dem Begriff Schlittensport zusammengefasst und vom gemeinsamen Bob- und Schlittenverband Deutschland (BSD) organisiert. Unter anderem Namen wurde dieser Verband schon im Jahr 1911 gegründet.


3. Rennrodeln – Der Ablauf

Aus eigener Körperkraft müssen Rennrodler ihr Sportgerät in Bewegung setzen. Dazu helfen ihnen zwei Bügel, die im Startbereich rechts und links des Fahrers angebracht sind. Der Athlet sitzt bereits auf seinem Schlitten, hat seine Hände aber noch an den Startbügeln. Durch schnelle Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen holt er Schwung. Bei der letzten Vorwärtsbewegung lässt er die Startbügel los und stößt sich mit kurzen Schlägen auf dem Eis ab. Diese Schläge, die den Schlitten beschleunigen, werden in der Branche als Pinguinschläge bezeichnet.

Zehn Meter hinter den Startbügeln beginnt die Zeitmessung. In dem Moment, in dem der Rodler diese Zeitschranke durchfährt, legt er sich auf den Rücken. Gesteuert wird das Gefährt über Gewichtsverlagerungen des Oberkörpers und Druckbewegungen der Beine.

In der Regel muss jeder Athlet vier Abfahrten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen absolvieren. Der Sieger wird aus der Gesamtzeit aller vier Durchgänge ermittelt. Im Doppelsitzer der Männer werden anstatt vier nur zwei Rennen gefahren.


4. Rennrodeln – Die Bahn

Internationale Wettbewerbe werden auf Kunstrodelbahnen ausgetragen. Diese modernen Bahnen werden mit Hilfe einer Vereisungsanlage betrieben und können so auch bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt genutzt werden. Nur eine einzige Kunsteisbahn in Deutschland ist nicht mit dieser Technik ausgestattet und kann nur bei entsprechenden Minustemperaturen befahren werden.

Je nach Schlittensportart und Geschlecht gibt es auf den Rodelbahnen mehrere Startpositionen. Bahnabwärts gibt es daher auf vielen Kunsteisbahnen verschiedene Starthäuschen. Kunstrodelbahnen müssen für den Männer-Einsitzer zwischen 1000 Metern und 1250 Metern lang sein. Es gibt auch kürzere Bahnen ab 800 Meter Länge, die für Frauen- und Doppelrennen zugelassen sind.

Neben den Kunsteisbahnen gibt es auch Naturrodelbahnen. Naturrennrodeln hat sich als eigenständige Sportart durchgesetzt, die allerdings nicht olympisch ist. Auf einer natürlich angelegten, vereisten Straße, ohne künstliche Kurvenerhöhungen, fahren die Naturrodler auch auf Weltcupveranstaltungen um die Wette.


5. Rennrodeln – Der Schlitten

Die ersten Rennrodel waren aus Holz gebaut. Die modernen Rennschlitten setzen sich aus verschiedenen Kombinationsmaterialien zusammen und dürfen in der Einzelausführung nicht mehr als 22 Kilogramm wiegen. Der Doppelsitzer der Männer hat ein Gewicht von etwa 25 Kilogramm.

Auch die Maße der Rennrodel sind aufgrund der Chancengleichheit limitiert. Der Schlitten ist rund 15 Zentimeter hoch und darf höchstens 55 Zentimeter breit sein. Die Länge eines professionellen Einzelrodels bewegt sich je nach Größe des Athleten zwischen 1,24 Metern und 1,34 Metern, sodass Rumpf und Oberschenkel während der Fahrt flach auf dem Rodel liegen können.

Die Kufen der Rennrodel sind gebogen und schräg montiert. Die Neigung variiert. Die Spurweite beträgt 45 Zentimeter. Es ist den Rodlern untersagt, die Kufen vor dem Rennen zu erwärmen, um so an Schnelligkeit zu gewinnen.


6. Rennrodeln – Die Athleten

Profirodler haben in der Regel einen athletisch gebauten Körper. Denn es braucht ein gewisses Körpergewicht, um den Schlitten mit hohen Geschwindigkeiten die Eisbahn herunterzumanövrieren. Mehr als 90 Kilogramm dürfen Männer aber nicht wiegen. Bei Frauen liegt die Gewichtsbeschränkung bei 75 Kilogramm. Sportler, die dieses Höchstgewicht nicht erreichen, dürfen beim Wettkampf Bleiwesten tragen. Männlichen Rodlern stehen Bleiwesten bis 13 Kilogramm zur Verfügung, Frauen und Doppelsitzer können zu zehn Kilogramm Blei greifen.

Durch die Bleiwesten kommen alle Rodler etwa auf das gleiche Gewicht. Aufgrund der ähnlichen Voraussetzungen entscheiden bei Rennrodelwettbewerben häufig nur Tausendstelsekunden über Sieg oder Niederlage.

Rennrodler müssen aber nicht nur an ihrem Gewicht, sondern auch an ihrer Kraft- und Koordinationsfähigkeit arbeiten. Bauch- und Rückenmuskulatur sind bei Rodlern stark ausgeprägt. Denn sie liegen während der gesamten Fahrt auf dem Rücken, halten die Beine dabei aber hoch. Um den Schlitten zu steuern, sind exakte Gewichts- und Druckverlagerungen nötig. In Koordinations- und Krafteinheiten werden solche minimalen Bewegungsabläufe trainiert. Besonders die Tiefenmuskulatur, die für solche Steuerungsprozesse nötig ist, kann gezielt trainiert und durch Nahrungsergänzungsmittel wie Proteine aufgebaut werden.


7. Rennrodeln – Wissenswertes

An die deutschen Rennrodler kommt einfach keiner heran. Kaum eine andere Sportart wird so stark von einer einzigen Nation dominiert wie das Rennrodeln. Auf internationalen Wettkämpfen teilen zumeist drei deutsche Athleten die Treppchenplätze untereinander auf.

Dabei sind die deutschen Frauen in der Branche noch vorherrschender als ihre männlichen Kollegen. Bis zum Jahr 2011 gewannen über einen Zeitraum von 13 Jahren ausschließlich deutsche Athletinnen die Weltcuprennen.

Deutschland ist übrigens auch das einzige Land, das vier moderne Kunsteisbahnen besitzt.