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Ernährungsratgeber Eishockey Hockeysportarten

Eishockey – Der Ernährungsratgeber

Eishockeyspieler (Quelle: Shutterstock/Dvorko Sergey)Im Eishockey ist der Körper großen Belastungen ausgesetzt. Nahezu sämtliche Muskelgruppen werden beansprucht, während gleichzeitig konditionelle Fähigkeiten gefragt sind. Um Leistungen zu erbringen, braucht der Körper Nährstoffe. Nicht nur intensives Training macht einen guten Eishockeyspieler aus, sondern ebenso eine bedarfsgerechte und gesunde Ernährung.

Die Hauptkomponenten der optimalen Nahrungszufuhr stellen insbesondere Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Vitamine und Mineralstoffe sowie Flüssigkeit dar.

Für Eishockeyspieler ist eine kohlenhydratbetonte Ernährung sinnvoll. Kohlenhydrate gehören zu den Hauptenergielieferanten, weshalb sie besonders für Sportler eine bedeutende Rolle spielen. Die tägliche Nahrungszufuhr bei Eishockeyspielern besteht idealerweise zu mindestens 55 % aus Kohlenhydraten. Besonders häufig sollten also Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Nudeln, Reis, Kartoffeln und Obst auf dem Speiseplan stehen. Unmittelbar vor einem Eishockeyspiel ist jedoch drauf zu achten, vermehrt einfache Kohlenhydrate aufzunehmen und auf schwerverdauliche ballaststoffreiche Lebensmittel (z.B. Haferflocken, Körnerbrot usw.) zu verzichten. Als Energielieferant vor einer Belastung eignet sich beispielsweise der Body Attack Power Weight Gainer. Neben hochwertigem Eiweiß enthält er Maltodextrin, das besonders schnell über die Magenwand aufgenommen wird. Dadurch werden die muskulären Kohlenhydratspeicher aufgefüllt, um möglichst langanhaltend Energie zur Verfügung zu haben.

Auch die Proteinversorgung sollte im Eishockey nicht zu kurz kommen. Der Körper nutzt sie nicht nur als Energielieferant, er benötigt Proteine ebenso als Bausubstanz für Körpergewebe. Sowohl Muskelmasse als auch Sehnen, Bänder und Knochen bestehen aus Aminosäuren, den Bausteinen der Eiweiße. Beim Eishockey wird die Muskulatur stark belastet und auch kleine Verletzungen sind nicht selten. Zur Reparatur und Regeneration des beanspruchten Gewebes benötigt der Körper Aminosäuren. Eine ausreichende Proteinzufuhr kann bei Eishockeyspielern den Aufbau und Erhalt von Muskelmasse fördern. Die tägliche Basiskost sollte daher ausreichend proteinhaltige Nahrungsmittel, wie z.B. Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse enthalten. Wer Probleme hat, den täglichen Eiweißbedarf zu decken, kann zusätzlich auf Eiweißshakes oder auch Aminosäureergänzungen zurückgreifen. Das Body Attack Whey Amino Gold kann zur Aufrechterhaltung eines normalen Proteinstoffwechsels beitragen und stellt alle wichtigen Aminosäuren bereit.

Für gute Leistungen ist außerdem ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt von Bedeutung. Während körperlicher Belastung gehen durch die vermehrte Schweißproduktion erhebliche Mengen an Flüssigkeit verloren, die unbedingt ausgeglichen werden müssen, um einen Leistungsverlust zu verhindern. Zusätzlich zu den ohnehin empfohlenen ein bis zwei Litern täglich sollte pro Stunde Sport ca. 0,5 bis ein Liter zusätzlich getrunken werden. Geeignet dafür ist beispielsweise das Body Attack Natural Sports Water. Die kleinen handlichen Flaschen mit dem praktischen Druckverschluss können gut transportiert und in den Spielpausen bereitgestellt werden.



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DIREKTEINSTIEG
  1. Eishockey - Die Sportart
  2. Eishockey – Die Geschichte
  3. Eishockey – Die Spieler
  4. Eishockey – Das Spielfeld
  5. Eishockey – Die Ausrüstung
  6. Eishockey – Die Regeln
  7. Eishockey – Wissenswertes
1. Eishockey - Die Sportart

Eishockey ist die einzige Ballsportart, die auf Schlittschuhen ausgeführt wird. Auf einer Eisfläche treten zwei Mannschaften bestehend aus jeweils fünf Feldspielern und einem Torwart gegeneinander an und versuchen mithilfe von Eishockeyschlägern eine kleine Hartgummischeibe (Puck) in das gegnerische Tor zu befördern. Wer nach 3 x 20 Minuten die meisten Tore erzielt hat, gewinnt das Spiel.

In Deutschland wird die Sportart Eishockey bis heute von den Männern dominiert, was wohl unter anderem durch die eher harte und ruppige Spielweise bedingt ist. Bodychecks und Körperkontakt mit dem Gegner sind offiziell erlaubt, dennoch gibt es strenge Vorschriften, um Verletzungen zu vermeiden.


2. Eishockey – Die Geschichte

Die Anfänge des Eishockeys vermutet man in Kanada. Dort begannen zunächst Soldaten und später auch Studenten der McGill Universität verschiedene Spiele wie Hurling oder Shinty mit Schlittschuhen auf dem Eis auszutragen. Beides sind Mannschaftssportarten, die mit einem Stock und einem Ball gespielt werden und damit den Grundstein für das heute bekannte Eishockey legten.

Am 3. März 1875 soll das erste Eishockeyspiel in Montréal in einer Halle stattgefunden haben, bei dem auch erstmals die Bezeichnung Puck aufkam. Da die verwendeten Gummibälle immer wieder über die Abgrenzung hüpften und dadurch zu einer Spielunterbrechung führten, schnitt William Fleet Robertson den oberen und unteren Teil des Balles ab, sodass nur noch das Mittelstück über das Eis glitt.

Am meisten geprägt wurde das Eishockey durch die McGill-Studenten. Sie dachten sich viele Regeln aus und führten Torhüter und Schiedsrichter ein. Damals bestanden die Mannschaften noch aus jeweils neun Spielern, bis sie später auf die Anzahl von sechs Spielern verkleinert wurden.

1890 wurde in Kanada die erste offizielle Eishockeyorganisation gegründet, die Ontario Hockey Association. Wenig später folgten Pacific Coast Hockey Association, National Hockey Association und Canadian Amateur Hockey Association.

In Deutschland fand das erste Eishockeyspiel im Februar 1887 auf dem Halensee in Berlin statt, eine Kunsteisbahn wurde erst 1925 im Berliner Sportpalast errichtet. Das erste internationale Eishockeyspiel in Europa wurde 1903 zwischen Mannschaften aus London und Paris ausgetragen.

Auch in Europa wurden zu dieser Zeit Eishockeyverbände wie die Internationale Eishockey-Föderation (IIHF) gegründet und Eishockey wurde in die nationalen Eissportverbände aufgenommen. Ab 1910 wurden regelmäßig Europameisterschaften im Eishockey ausgetragen. Zum ersten Mal olympisch wurde Eishockey bei den Sommerspielen 1920 in Antwerpen.

Bis heute hat sich Eishockey als beliebte Sportart vor allem für Männer etabliert und ist auch in Deutschland ein großer Zuschauermagnet. Dazu zählt auch Eishockeymannschaft des Hamburger SV, die von Body Attack mit ausgewählter Sportnahrung unterstützt wird.


3. Eishockey – Die Spieler

Eine Eishockeymannschaft besteht aus einen Torwart und fünf Feldspieler, wovon meist zwei Verteidiger und drei Stürmer sind. Der Sturm teilt sich auf in einen Mittelstürmer, der auch Center genannt wird, sowie zwei Flügelstürmer (Wings). Sie greifen an, wenn die eigene Mannschaft in Puckbesitz ist und verteidigen bei Angriff des Gegners. Die Verteidiger sind für die Abwehr verantwortlich und gehen besonders bei Power Play-Situationen auch in den Angriff.

Eishockey wird bevorzugt von großen und kräftigen Personen gespielt. Durch den vollen Körpereinsatz im Eishockey haben sie Vorteile gegenüber schmächtigeren Spielern und sind ihnen meist überlegen. Der Gegner wird häufig aktiv verdrängt und weggedrückt, was einem gewissen Maß an Körpermasse Bedeutung verleiht. Allein die Statur macht jedoch natürlich noch keinen guten Eishockeyspieler aus. Koordination, Ausdauer, Schnelligkeit und Wendigkeit sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen, die ein Spieler mitbringen sollte. Auch taktisches Denken ist eine wichtige Komponente im Eishockeysport.


4. Eishockey – Das Spielfeld

Das Eishockeyspielfeld umfasst eine Eisfläche von 61 x 30 Metern mit abgerundeten Ecken. Als Begrenzung umgibt es eine Bande mit 1,20 Meter Höhe sowie darüber angebrachte Schutzglasscheiben oder Fangnetze.

Eine rote Mittellinie teilt das Spielfeld in zwei Hälften und am Mittelpunkt befindet einer der sogenannten Bullypunkte (Anspielpunkt), von denen acht weitere im Spielfeld verteilt sind. Blaue Linien teilen die Spielfeldhälften nochmals in Angriffs- und Abwehrzonen. Zusätzlich gibt es auf jeder Seite eine rote Torlinie.

Die Tore sind im Eishockey mit einer Höhe von 1,22 Meter und Breite von 1,83 Meter vergleichsweise klein. Vor ihnen ist ein Torraum im Halbkreis markiert.


5. Eishockey – Die Ausrüstung

Im Gegensatz zu den meisten anderen Sportarten ist beim Eishockey Körpereinsatz erlaubt und sogar gefragt. Zudem kommt es häufig zu Stürzen und auch der Eishockeyschläger stellt eine Gefahr für die Spieler dar. Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, sind sowohl die Feldspieler als auch der Torwart mit umfangreicher Schutzkleidung ausgerüstet, die für alle Spieler Pflicht ist.

Neben Schlittschuhen und Schlägern benötigt jeder Spieler einen Helm mit Visier und Gitter. Darüber hinaus gibt es eine Halskrause, Brustschutz, Ellenbogenschutz und Genitalschutz sowie einen Beischutz vom Knie über das Schienbein mit Stutzen. Die Hände werden durch dicke Handschuhe geschützt. Über der Schutzausrüstung wird das Trikot mit Spielernummer getragen.

Der Torwart trägt zusätzlich einen speziellen Kehlkopfschutz sowie einen Brustpanzer. Im Gegensatz zu den Feldspielern trägt er andere Handschuhe: einen Fanghandschuh und einen Stockhandschuh. Auch der Schläger des Torwarts unterscheidet sich von denen der Feldspieler, denn er ist anders gebogen und wird auch Torwartkelle genannt.


6. Eishockey – Die Regeln

Die Regeln im Eishockey sind äußerst komplex. Im Groben geht es darum, innerhalb der 3 x 20 Minuten Spielzeit mehr Tore zu erzielen als der Gegner. Fortbewegt werden darf der Puck sowohl mit dem Schläger als auch mit den Schlittschuhen. Torschüsse hingegen sind nur mit dem Schläger erlaubt. Handpässe sind nur im eigenen Verteidigungsdrittel zulässig, mit der Hand gestoppt werden darf er allerdings auch außerhalb.

Das Abfangen des Pucks mit dem Stock über Schulterhöhe ist verboten und wird abgepfiffen. Nach Spielunterbrechungen erfolgen sogenannte Bullys, die man auch als Anstoß bezeichnen kann. Dabei stehen sich jeweils ein Spieler aus jeder Mannschaft am Bullypunkt gegenüber und versuchen nach Einwurf des Pucks vom Schiedsrichter diesen zu erlangen. Weitschüsse, auch Icing genannt, sind verboten. Der Puck darf also nicht über die Mittellinie und über die Torlinie des Gegners geschossen werden. Das sogenannte Offside führt zum Abpfiff und liegt dann vor, wenn sich ein Spieler im gegnerischen Drittel befindet, bevor der Puck über die Drittellinie geschossen wurde. Der Puck muss also immer im gegnerischen Drittel sein, bevor ein Spieler dieses betritt.

Darüber hinaus gibt es ein Torraumabseits, das vorliegt, wenn ein Spieler sich im Torraum der gegnerischen Mannschaft befindet und gleichzeitig ein Tor fällt. Dieses wird dann nicht gewertet.

Bei Fouls erteilt der Schiedsrichter sogenannte Strafzeiten, der betroffene Spieler muss das Spielfeld dann für eine gewisse Zeit verlassen. Gelbe und rote Karten gibt es im Eishockey nicht. Es dürfen während des Spiels jederzeit und in unbegrenzter Menge Spielerwechsel durchgeführt werden.


7. Eishockey – Wissenswertes

Der Eishockeysport wird bislang von den Männern dominiert, dennoch gewinnt das Fraueneishockey seit einiger Zeit an Bedeutung. Den Grundstein dafür legten die Eishockeydamen aus Kanada und den USA, die bis heute zu den weltweit besten Frauenmannschaften gehören.

In Europa begannen zunächst die skandinavischen Frauen, sich für Eishockey zu interessieren, wo auch der erste Ligabetrieb für Frauen in Europa stattfand. Seit den 80er Jahren gibt es auch in Deutschland eine Dameneishockeyliga.

Bei den olympischen Spielen war Fraueneishockey 1998 in Nagano erstmalig dabei. Die Regeln im Dameneishockeysport sind weitestgehend die gleichen wie bei den Männern. Jedoch ist für sie ein Gesichtsschutz vorgeschrieben und zudem sind Bodychecks sowie das Drücken der gegnerischen Spieler an die Bande verboten.


Bildquelle: Shutterstock/Dvorko Sergey