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Klettern – Der Ernährungsratgeber

Kletterathletin (Quelle: Shutterstock/Alexei Zinin)Die Ernährung spielt für Klettersportler eine bedeutende Rolle. Das eigene Körpergewicht hat maßgeblichen Einfluss auf die Kletterleistung und kann durch eine vielseitige und ausgewogene Basisernährung optimiert werden. Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch sind gesunde Komponenten einer guten Kletterernährung.

Zu beachten ist jedoch, dass trotzdem ausreichend Energie sowie Vitamine und Mineralstoffe aufgenommen werden, denn diese sind mitentscheidend dafür, ob bei anspruchsvollen Kletterrouten die Kräfte standhalten. Insbesondere vor einer Tour sollte der Magen keinesfalls leer sein. Hier sind Kohlenhydrate gefragt, denn sie dienen dem Körper als Hauptenergielieferant.

Morgens ein ausgewogenes Frühstück aus beispielsweise Obst, Müsli und Milchprodukten füllt die Energiespeicher und gibt Kraft für den Klettertrip. Etwa eine Stunde vor dem Klettern sollte nochmals eine kleine kohlenhydratreiche Mahlzeit aufgenommen werden, um dem Körper maximale Energie für die Tour bereitzustellen. Dafür eignen sich Bananen ebenso wie Fitnessriegel oder Brötchen.

Weltcup-Kletterer Jürgen Reis (Quelle: Body Attack)
„Der Carb Control Riegel von Body Attack gehört zu meinem Standard-Repertoire. Die blutzuckerstabilisierende Wirkung zeigt bei mir perfekte Resultate. Und der Geschmack ist natürlich absolut top.“

Jürgen Reis, Profi-Sportkletterer und Body Attack Athlet


Bei längeren Routen im Gelände ist es ratsam, einen energiereichen Snack mitzunehmen, der beim Nachlassen der Kräfte verzehrt werden kann. Praktisch sind hierfür Kohlenhydratgels oder auch Riegel, die sich leicht am Körper verstauen lassen und beim Klettern nicht behindern.

Auch die Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, denn durch starken Schweiß- und dadurch entstehenden Wasserverlust kann es schnell zu Leistungseinbrüchen kommen. Mineralstoffreiches Wasser, Saftschorlen oder spezielle Sportlergetränke wie der Body Attack Mineral Booster sind gute Flüssigkeitslieferanten für Kletter. Je nach Routenlänge sollte auch während der Belastung ausreichend getrunken werden.

Die Ernährung nach der Klettertour ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Die leeren Speicher müssen mit Kohlenhydraten aufgefüllt werden und zusätzliches Eiweiß trägt zum Muskelerhalt bei. Proteinshakes sind leicht verdaulich und belasten die Verdauung nicht.



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DIREKTEINSTIEG
  1. Klettern - Die Sportart
  2. Klettern – Die Geschichte
  3. Klettern – Die Disziplinen
  4. Klettern – Die Sportler
  5. Klettern – Die Ausrüstung
  6. Klettern – Wissenswertes
1. Klettern - Die Sportart

Die Sportart Klettern wird draußen an Felswänden oder an speziellen Kletterwänden in der Halle durchgeführt. Da es meist in schwindelerregender Höhe stattfindet (eine Ausnahme bildet das Bouldern), sind die Sportler zumeist durch Seile und Kletterpartner gegen den Absturz gesichert.

Es werden in der Regel bestimmte Klettertouren bestritten, die sich in ihrem Schwierigkeitsgrad unterscheiden. Über die Jahre haben sich verschiedene Disziplinen entwickelt, wie beispielsweise Freiklettern, Technisches Klettern oder Bouldern, in denen jeweils eigene Wettkämpfe ausgetragen werden.


2. Klettern – Die Geschichte

Früher war Klettern für den Menschen eine reine Fortbewegungsart, die dazu diente, felsige Landschaften zu überwinden oder auch Gipfel zu erklimmen, um Ausschau nach Tieren und Feinden zu halten. Insbesondere im Mittelalter erlangte das Klettern große Bedeutung, denn hohe Felsen wurden häufig als Spähwarte oder zur Weiterleitung von Nachrichten genutzt.

Die Sportart Klettern wurde erst deutlich später entdeckt. Im Jahr 1864 bestieg eine Gruppe von Turnern aus Bad Schandau erstmalig den Falkenstein in der Sächsischen Schweiz. Der Klettersport war geboren.

Zehn Jahre später bestiegen die Sportler Otto Ewald Ufer und H. Frick den Mönch von Rathen, der ebenfalls in der Sächsischen Schweiz liegt. Ihre Herausforderung war es, diesen Felsen ohne künstliche Hilfsmittel zu bezwingen, weshalb dies als Geburtsstunde des Freikletterns gilt. Zeitgleich entstand in Großbritannien im Lake District das sogenannte Bouldern, bei dem an Felsblöcken in Absprunghöhe geklettert wird. Zunächst diente es als Übung für Kletterrouten in höheren Regionen, entwickelte sich jedoch bis heute zu einer eigenen Disziplin.

Die zu bezwingenden Felswände wurden immer steiler und gefährlicher, weshalb sich auch die Technik weiterentwickelte. Ab den 20er Jahren wurden vermehrt Kletterhaken und Sicherheitssysteme entwickelt, die es möglich machten, nahezu jeden Felsen zu erklimmen. Ende 1960 entstand in den USA das Sportklettern, das auf dem sächsischen Freiklettern basiert. Schon bald wurde es auch in Westeuropa durchgeführt und stetig weiterentwickelt.

Die unterschiedlichen Kletterdisziplinen wurden weltweit immer populärer und durch technischen Fortschritt und systematisches Training stieg das Leistungsniveau an. Der Kletterstil erlangte zunehmend an Bedeutung ebenso wie der Wettbewerbs- und Konkurrenzgedanke.


3. Klettern – Die Disziplinen

Es gibt zahlreiche Varianten des Kletterns, die teilweise sportlich orientiert sind, teilweise aber auch lediglich zum Erreichen spezieller Orte dienen.

Die Übergänge der unterschiedlichen Disziplinen sind fließend und lassen sich manchmal nicht eindeutig voneinander abgrenzen. In einigen Kletterarten werden Wettkämpfe ausgetragen und die Athleten haben die Möglichkeit sich mit anderen zu messen. Grob kann man die Kletterdisziplinen in die Kategorien Alpinklettern, Freiklettern, Speedklettern und Free Solo einteilen.

Alpinklettern:
Das Alpinklettern findet ausschließlich in der freien Natur statt und kann dem Freiklettern zugeordnet werden. Teilweise ist es jedoch im Alpinklettern nötig, Hilfsmittel einzusetzen, um besonders schwere Stellen zu überwinden.

Beim Alpinklettern werden meist hohe Felswände oder Pfeiler erklommen, teilweise alleine, bei besonders hohem Schwierigkeitsgrad jedoch auch zu zweit. Das Klettern mit Einsatz von Hilfsmittel wie Haken, Seilen, Trittleitern und Steigklemmen nennt man technisches Klettern. Seit den 80er Jahren hat die Popularität dieser Kletterform stark abgenommen und wird eher selten durchgeführt, zumeist nur noch im Rahmen von Freiklettern bei schwer überwindbaren Felsstücken.

Eine weitere Unterform des Alpinkletterns ist das Bigwall-Klettern, das an extrem hohen Felswänden stattfindet. Hier werden ebenfalls häufig technische Hilfsmittel eingesetzt.

Freiklettern:
Freiklettern (engl. free climbing) bedeutet nicht, dass das Klettern ohne Sicherung stattfindet, sondern vielmehr, dass zur Fortbewegung auf dem Fels nur der eigene Körper und keinerlei Hilfsmittel eingesetzt werden dürfen. Eine Sicherung gegen Abstürze mithilfe von Seilen ist hierbei durchaus üblich und die Kletterrouten sind häufig bereits mit festen Haken ausgestattet.

Zum Freiklettern gehört das sogenannte Sportklettern, wobei die sportliche Betätigung im Vordergrund steht. Es wird an Felswänden mit festen Sicherungspunkten durchgeführt, aber auch häufig in Kletterhallen oder anderen künstlichen Anlagen und Klettergärten. Hier gibt es nationale und internationale Wettkämpfe, bei denen die Kletterer gegeneinander antreten.

Eine weitere Form des Freikletterns ist das Bouldern. Dabei wird auf Felsbrocken in Absprunghöhe geklettert, sodass eine Sicherung durch Seile nicht notwendig ist. Hier werden kurze, aber dafür schwierige Strecken geklettert, die häufig ungewöhnliche Bewegungsabläufe erfordern. Um einen möglichen Sturz abzufedern, werden Matten ausgelegt, die auch Crashpads genannt werden. Bouldern findet an Naturfelsen sowie an Kunstwänden statt und wird ebenfalls als Wettkampfdisziplin durchgeführt.

In den letzten Jahren entwickelte sich außerdem das sogenannte Buildering bzw. Gebäudeklettern, das aus dem Sportklettern entstand und ebenfalls eine Art des Freikletterns ist. Es wird an Häuserfassaden oder anderen architektonischen Objekten durchgeführt und teilweise auch ohne Sicherung.

Speedklettern:
Beim Speedklettern geht es ausschließlich um Schnelligkeit. Es werden Felswände oder auch künstliche Kletterwände in möglichst kurzer Zeit bezwungen. In dieser Disziplin werden häufig Wettkämpfe durchgeführt.

Free Solo:
Free Solo bedeutet Klettern ohne jegliche Form von Hilfsmitteln und Sicherung. Nicht ohne Grund ist diese Kletterdisziplin die gefährlichste mit der höchsten Unfallgefahr.

Weiterhin gibt es verschiedene Kletterarten, die in besonderem Gelände stattfinden. Dazu gehört beispielsweise Eisklettern, Wasserfallklettern oder auch Höhlenklettern.


4. Klettern – Die Sportler

Der Klettersport stellt hohe Anforderungen an die Athleten. Nur wer wirklich gut trainiert ist, kann auch längere Routen bezwingen, ohne Angst haben zu müssen, dass einen die Kraft mittendrin verlässt.

Beim Klettern werden nahezu alle Muskelgruppen beansprucht, sodass Profikletterer extrem durchtrainiert und athletisch sind. Sowohl die Beinmuskulatur als auch die Schulter-, Oberarm- und Unterarmmuskulatur muss kräftig sein, denn der Kletterer muss sein gesamtes Körpergewicht halten können. Das Gewicht spielt im Klettern daher eine große Rolle. Je schwerer ein Sportler ist, desto mehr Muskelkraft benötigt er, um sich an einem Felsen zu halten und fortzubewegen. Zudem kann ein zu hohes Eigengewicht die Beweglichkeit einschränken und das Klettern erschweren.

Klettersportler müssen außerdem absolut schwindelfrei sein und sich auch in der Höhe wohlfühlen. Zudem ist eine gute räumliche Orientierung gefragt, um auch längere Routen ohne Kennzeichnung klettern zu können. Kletterer müssen in der Lage sein, ihr eigenes Können richtig einzuschätzen, andernfalls kann das Klettern schnell gefährlich werden.

Klettern ist eine rundum anspruchsvolle Sportart. Es müssen nicht nur körperliche Höchstleistungen erbracht werden, auch psychische Fähigkeiten spielen im Klettersport eine große Rolle.


5. Klettern – Die Ausrüstung

Beim Klettern werden eine Menge Ausrüstungsgegenstände benötigt, die je nach Disziplin variieren. Zur Grundausstattung gehören zunächst spezielle Kletterschuhe, die besonders eng anliegen und guten Halt zum Klettern bieten. Zudem sind lockere Hosen und Oberteile zu empfehlen, die absolute Bewegungsfreiheit garantieren. Beim Outdoorklettern ist je nach Witterung Funktionskleidung sinnvoll, die warm hält und atmungsaktiv ist.

Zur Absturzsicherung wird ein Klettergurt um Hüfte und Oberschenkel getragen, an dem mithilfe eines Karabiners ein langes Seil befestigt wird. Oft wird außerdem ein sogenanntes Chalkbag an der Hüfte getragen, das Magnesia für die Hände enthält, welches für einen besseren Grip sorgt.

Zu empfehlen ist außerdem das Tragen eines Helmes besonders beim Klettern im Gebirge. Ein Helm schützt bei Stürzen und vermindert das Verletzungsrisiko durch Steinschläge. Je nach Disziplin können weitere Ausrüstungsmaterialien benötigt werden oder auch wegfallen wie beispielsweise beim Bouldern, das ohne Sicherungsgurt, aber dafür mit einer Bouldermatte durchgeführt wird.


6. Klettern – Wissenswertes

Klettern gilt als risikoreiche Sportart, denn man bewegt sich im wahrsten Sinne des Wortes am Abgrund. Geschürt wird diese Einschätzung durch Medienberichte dramatischer Bergunfälle, die häufig mit schweren Verletzungen oder tödlich Ausgängen einhergehen.

Vergleicht man das Klettern jedoch mit vielen anderen Sportarten wie z.B. Skifahren, ist das statistische Verletzungsrisiko meist deutlich geringer. Insbesondere das Hallenklettern birgt nur geringe Gefahren, jedoch sind auch hier strenge Sicherheitsvorschriften zu beachten. Beim Klettern an Felswänden passieren häufiger Unfälle und die Auswahl der richtigen Routen passend zum eigenen Können ist hierbei besonders wichtig.

Im Hinblick auf das Risiko im Klettersport ist außerdem zu beachten, dass die Schwere der Verletzungen meist deutlich höher ist als bei vielen anderen Sportarten. Auch tödliche Unfälle passieren trotz hochmoderner Sicherheitsausrüstung immer wieder.


Bildquelle: Shutterstock/Alexei Zinin