Body Attack Sports Nutrition GmbH & Co. KG Body Attack GmbH&Co KG Contact Details:
Main address: Schnackenburgallee 217-223 22525 Hamburg, Germany
Tel:+49 (0)40 / 4600360 - 0, Fax:+49 (0)40 / 4600360 - 99, E-mail: service@body-attack.de
Versandkosten oben rechts
Geprüfte Sicherheit neu
Start > Fitnesslexikon


DIREKTEINSTIEG
  • Biologische Bedeutung
  • Bedeutung für den Sport
  • Welche sind die bekanntesten Enzyme?
  • Wie entsteht ein Enzymmangel?
  • Enzymreiche Nahrungsquellen
  • Richtige Zubereitung enzymreicher Nahrung
  • Enzyme

    Themen: Fitness Lexikon Enzyme

    Enzyme sind große Proteinketten, welche die Reaktionsgeschwindigkeit biochemischer Reaktionen im menschlichen Körper beschleunigen.

    Enzyme wirken z.B. bei der Verdauung mit oder bei der Reproduktion und Transkription der Erbinformation. Sie haben unter anderem die Aufgabe, unsere Nährstoffe in die kleinsten Nahrungsbestandteile zu zerlegen. In jeder Sekunde arbeiten Millionen von Enzymen an vielen Stoffwechselwegen in unserem Körper. Sie sind die „Zündkerzen“ des Stoffwechsels, denn sie bringen eine Reaktion überhaupt erst in Gang.

    EnzymeDabei wird die Aktivierungsenergie herabgesetzt, um eine Stoffumsetzung anzuregen. Als Aktivierungsenergie wird die Menge an Energie bezeichnet, die nötig ist, um diese chemische Reaktion auszulösen. Die Substrate werden dabei im aktiven Zentrum des Enzyms zu einem Enzym-Substrat-Komplex gebunden. Es erfolgt eine Umwandlung zu Reaktionsprodukten. Das Enzym ist nach erfolgter Reaktion wieder für einen neuen Vorgang frei.

    1. Biologische Bedeutung

    Die biologische Bedeutung von Enzymen ist enorm. Sie nehmen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel des menschlichen Körpers ein. Enzyme ermöglichen nahezu jede biochemische Reaktion, wie z.B. die DNA-Replikation, den Citrat-Zyklus oder die Glykolyse (Abbau von Glucose). Weiterhin wirken Enzyme auch als Regulations- und Kontrollpunkte und können z.B. auf wechselnde äußere Bedingungen reagieren.
    • sind beteiligt an der Verdauung von Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten
    • unterstützen Muskelbewegung
    • kurbeln den Stoffwechsel und das Immunstem an
    • fördern die Entgiftung des Körpers
    • fördern den Kollagenneuaufbau im Bindegewebe
    2. Bedeutung für den Sport

    Wer viel Sport treibt, hat einen erhöhten Bedarf an Proteinen. Wird dieser Bedarf nicht gedeckt, kann ein Enzymmangel die Folge sein. Anzeichen eines Mangels können u.a. Magenschmerzen, Blähungen oder Verdauungsstörungen sein. Die Nahrung kann somit nicht im vollen Maße in Energie umgewandelt werden, bzw. behindert die Produktion neuer Körpersubstanz. Die Verdauung sollte daher regelmäßig beobachtet werden.

    Weiterhin sind Enzyme auch Radikalfänger. Freie Radikale (oxidativer Stress) greifen die Körperzellen an und zerstören sie. Je mehr freien Radikalen eine Zelle ausgesetzt ist, desto schneller altert sie. Oxidativer Stress und somit freie Radikale entstehen besonders durch Umweltgifte, Medikamente, Alkohol, Pestizide, Rauchen, Stress usw. Enzyme können die freien Radikale neutralisieren und in Ihrer Wirkung hemmen. Besteht ein Enzymmangel, kann der Körper mit häufigen Erkrankungen reagieren oder einer herabgesetzten Regenerationsfähigkeit nach Trainingseinheiten. Das ist besonders für Sportler fatal, die auf eine optimale Regenerationszeit im Training angewiesen sind.

    Durch die Einnahme von Enzym-Komplexen kann diesem entgegengewirkt werden. Der Körper ist in der Lage, die Regeneration zu beschleunigen bzw. Verletzungen schneller zu heilen. Exogene Enzyme stärken das Immunsystem und steigern somit die Leistungsfähigkeit.

    Einen besonders hohen Bedarf an Enzymen haben Sportler, denn durch die kleinen Verletzungen und hohen Anforderungen an die Regeneration werden vermehrt Enzyme benötigt. Zudem haben aber auch Menschen mit Venenbeschwerden einen erhöhten Bedarf, denn es wird davon ausgegangen, dass Enzyme Venenbeschwerden minimieren können. Durch tägliche Belastungen im Job, Diäten, Stress, Umweltgifte oder emotionalen Probleme kann die Bildung von Enzymen im Körper herabgesetzt werden. Daher haben Menschen mit hohen Belastungen einen erhöhten Bedarf.

    3. Welche sind die bekanntesten Enzyme?

    Amylase: spaltet Kohlenhydrate in kleinere Bestandteile

    Laktase: Ist sicher vielen bekannt, die unter einer Milchzuckerunverträglichkeit leiden. Dieses Enzym spaltet den Milchzucker aus Milch- und Milchprodukten.

    Lipase: Dieses Enzym spaltet die Fette und fördert eine optimal ablaufende Fettverdauung.

    Protease: Dieses Enzym spaltet die Proteine und kann hilfreich für Menschen sein, die Probleme haben, eiweißreiche Lebensmittel zu verdauen.

    Phytase: Das Enzym spaltet die Phytinsäure, welche in Getreide und Samen vorkommen.

    Papain ist das Enzym aus der Papaye und Bromelain aus der Ananas. Beide Enzyme sind an der Aufspaltung von Proteinen beteiligt. Bromelain kann zudem Entzündungen minimieren.

    4. Wie entsteht ein Enzymmangel?

    Folgende Faktoren beeinflussen die Produktion von Enzymen:
    • Altern (aufgrund von Geweberückgang)
    • Krankheiten
    • Ernährung
    • Stress
    • Verletzungen
    • Genetik
    Der menschliche Körper ist in der Lage, bestimmte Enzyme selbst zu produzieren. Andere Enzyme müssen durch die Nahrung aufgenommen werden. Unzureichend enzymreiche Nahrung kann sich auf lange Sicht negativ auf den Organismus auswirken und Krankheiten auslösen. Wenn durch eine beruflich hohe Belastung und Zeitmangel auf eine ,,schnelle Küche“ zurückgegriffen wird, fehlen diese Enzyme im Körper und bringen diesen ins Ungleichgewicht. Mögliche Reaktionen können u.a. sein:
    • Infektionen des Körpers, Häufung von Sportverletzungen oder Entzündungen
    • Kreislauferkrankungen
    • Allergien, Autoimmunerkrankungen
    5. Enzymreiche Nahrungsquellen

    Besonders viele Enzyme sind z.B. in Obstsorten wie Ananas, Papaya oder Feige enthalten. Das Enzym Bromelaine in der Ananas wirkt z.B. endzündungshemmend. Auch Pflanzen enthalten viele Enzyme, die bei mechanischer Zerkleinerung aktiviert werden und die Verdauung unterstützen. So wirkt sich z.B. der Verzehr von Knoblauch antibakteriell auf den Körper aus, indem das in der Knolle enthaltene Aliin enzymatisch gespalten wird und den wirkenden Stoff Allicin bildet.

    Weiterhin empfiehlt sich der Verzehr von Rohkost, wie z.B. Blumenkohl, Möhren, Radieschen, Rettich, Rosenkohl, Knoblauch, Lauch, Meerrettich, Rote Beete, Sellerie, Tomaten, Weißkohl.

    Keimreiche Kost steigert die Vielfalt der Bakterien im Darm und beugt Verdauungsproblemen vor. Als Nahrungsquellen bieten sich an: Alfalfa, Bockshornklee, Radieschen, Senf, Mungobohnen, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne.

    6. Richtige Zubereitung enzymreicher Nahrung

    Enzyme sind hitze- und kälteempfindlich. Ab einer Temperatur von 49 Grad Celsius verlieren die in Lebensmitteln enthaltenen Enzyme ihre Aktivität. Wenn z.B. Gemüse zubereitet wird, sollte auf eine schonend garende Methode zurückgegriffen werden, um möglichst viele Vitamine zu erhalten.

    Ist es aufgrund von Zeitmangel nicht möglich, enzymreich zu essen, bietet es sich an, Protein Shakes und ein Multivitaminpräparat aufzunehmen, um die Produktion von Enzymen zu unterstützen.

    Zurück zur Auswahl
    F
    Zurück zur Auswahl
    K
    Zurück zur Auswahl
    P
    Zurück zur Auswahl
    V