Body Attack Sports Nutrition GmbH & Co. KG Body Attack GmbH&Co KG Contact Details:
Main address: Schnackenburgallee 217-223 22525 Hamburg, Germany
Tel:+49 (0)40 / 4600360 - 0, Fax:+49 (0)40 / 4600360 - 99, E-mail: service@body-attack.de
Versandkosten oben rechts
Geprüfte Sicherheit neu
Start > Fitnesslexikon


DIREKTEINSTIEG
  • Die Insulinfalle
  • Insulin

    Themen: Insulin Fitness Lexikon

    Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, welches in den ß-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Diese ß-Zellen der Bauchspeicheldrüse befinden sich in den Langerhans`schen Inseln. Daher auch der Name: Insulin.

    In den 1920er Jahren gelang es Frederick Banting und Charles Best Insulin aus der Bauchspeicheldrüse zu gewinnen. Früher war klar, dass Sekrete der Bauchspeicheldrüse den Blutzuckerspiegel senken konnten, das Insulin wurde jedoch nicht isoliert, da die komplette Bauchspeicheldrüse verwendet wurde und andere Verdauungssäfte das Insulin zerstörten.

    Anschließend wurde das Insulin von Rindern und Schweinen verwendet, welches sich vom menschlichen Insulin nicht bedeutend unterscheiden. Heutzutage übernehmen Hefepilze diese Aufgabe. Seit 1996 sind auch künstliche Insuline verfügbar, welche schneller wirken als natürliches Insulin.

    Insulin hat die Aufgabe im Körper den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Steigt der Blutzuckerspiegel an (ca. 5 mmol Glucose/l Blut), wird Insulin produziert. Dieses Insulin dient als Türöffner und kann die Nährstoffe in die Körperzellen transportieren. Ohne Insulin wären diese Türen verschlossen. Neben einem erhöhten Blutzuckerspiegel spielt auch die Anwesenheit von Aminosäuren und freier Fettsäuren im Blut stimulierend auf die Insulinfreisetzung. Auch die Hormone Gastrin, Sekretin GIP (Glukoseabhängiges insulinotrope Peptid) und GLP-1 (Glucagon-like Peptide 1) stimulieren die Insulinausschüttung.

    Insulin hat zudem Einfluss auf den Aminosäure- und Fettstoffwechsel und auf den Kaliumhaushalt.

    Insulin hat somit folgende Funktionen:
    • beschleunigte Aufnahme von Glucose, Aminosäuren und Kalium in Muskel- und Fettzellen
    • beschleunigte Glykogensynthese und –speicherung in Leber und Muskel
    • erhöhte Triglyceridsynthese in Leber und Fettgewebe
    • Hemmung der Glucoseneubildung
    • Hemmung der Lipolyse
    Der erste Insulinpeak kommt schon nach drei bis fünf Minuten nach einer Nahrungsaufnahme. Dieses Insulin besteht aus gespeicherten Insulinmolekülen. Die erste Phase dauert rund 10 Minuten. In der zweiten Phase wird neues Insulin produziert. Sie hält solange an, bis der Blutzuckerspiegel normalisiert ist.

    Wurden die Nährstoffe in die Zelle geschleust, wird das Insulin abgebaut. Einzelne Insulinmoleküle haben nur eine Halbwertszeit von 5 Minuten. In der Leber und Niere wird das Insulin durch das Enzym Insulinase gespalten und somit inaktiviert. Es wird dann über die Niere ausgeschieden.

    In den Muskelzellen sorgt Insulin für eine erhöhte Durchlässigkeit der Zellmembran für Glucose. Dabei werden vermehrt Carrier-Proteine für Glucose aktiviert. Das Carrier-Protein GLUT4 kann mit Hilfe von Insulin die Glucose in die Zellen schleusen.

    Insulin kann auch missbraucht werden und steht auf der Liste der verbotenen Doping-Substanzen. Insulin kann die Glykogenspeicher bei Ausdauersportlern schnell füllen und dient zum Aufbau von Muskelmasse.

    Der Gegenspieler von Insulin ist Glukagon. Dieses Hormon erhöht den Blutzuckerspiegel. Auch andere Hormone wie Adrenalin, Kortisol oder die Schilddrüsenhormone haben eine blutzuckersteigernde Wirkung. Sie treten aufm wenn der Blutzuckerspiegel unter 80mg/dl absinkt.

    1. Die Insulinfalle

    Die deutsche Ernährungsform ist häufig zu salzig, zu süß und zu fett. Es wird ständig etwas zwischendurch gegessen. Ob der „gesunde Apfel“, ein Kaugummi oder der kleine Schokoriegel. Die Bauchspeicheldrüse kommt mit der Insulinproduktion häufig kaum noch hinterher. Viele Deutsche befinden sich in der Insulinfalle. Aufgrund eines zuckerreichen Snacks erhöht sich der Blutzuckerspiegel besonders schnell. Der Körper reguliert dagegen und produziert das Hormon Insulin in hohen Mengen, welches den Zucker in die Zellen transportiert.

    Insulin ist somit der Schlüssel in die Körperzelle. Der Zucker wird also mit einer hohen Geschwindigkeit in die Zellen geschleust. Ist der Zucker in der Zelle, sinkt im Blut der Blutzuckerspiegel wieder rapide ab. Heißhunger entsteht und man hat das Gefühl, etwas Süßes zu brauchen. Man ist unkonzentriert, müde und schlapp und greift schnell zum nächsten Snack. Und schon befindet man sich im Teufelskreis der Insulinfalle.

    Aber nicht nur der Heißhunger ist eine Folge der Insulinfalle. Insulin wird nicht zu Unrecht das Masthormon genannt. Es ist zum einen zwar der Türöffner für die Körperzellen, verschließt aber gleichzeitig die Ausgangstüren für die Fettzellen. Insulin blockiert somit die Fettverbrennung. Eingelagertes Fett kann nicht verbrannt werden.

    Wer also ein paar Pfunde verlieren und den Körperfettanteil senken möchte, sollte auf eine niedrige Insulinausschüttung achten. Das funktioniert am besten mit einer kohlenhydratreduzierten Ernährungsform wie Low Carb, LOGI, Montignac oder mit dem Glykämischen Index.

    Zurück zur Auswahl
    F
    Zurück zur Auswahl
    K
    Zurück zur Auswahl
    P
    Zurück zur Auswahl
    V