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  1. Was genau ist eigentlich Glutenunverträglichkeit?
  2. Glutenfreie Produkte
  3. Nahrungsergänzungsmittel bei Glutenunverträglichkeit

Glutenfreie Produkte

Themen: Gluten Klebereiweiß Glutenunverträglichkeit

Symbol für glutenfreie ProdukteWeizen, Roggen, Gerste und Dinkel gehören zu einer ausgewogenen Ernährung dazu. Denn Getreide versorgt den Körper mit wichtigen Nährstoffen wie Kohlenhydraten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Doch nicht jeder kann Getreide und daraus hergestellte Teigwaren vertragen. Diese Unverträglichkeit ist zumeist auf das enthaltene Klebereiweiß Gluten zurückzuführen.

In Deutschland gibt es laut Deutscher Zöliakie-Gesellschaft (DZG) rund 400.000 Menschen, die an sogenannter Glutenunverträglichkeit leiden und somit auf Brot, Haferflocken, Pizza, Nudeln, paniertes Fleisch, Kekse, Kuchen und vieles mehr weitgehend verzichten müssen. Um auch Betroffenen Diät- und Sportnahrung anbieten zu können, präsentiert Body Attack ein breites Angebot an Produkten, die glutenfrei produziert werden.

Als glutenfrei* werden Produkte deklariert, die einen Glutengehalt von höchstens 20 mg/kg aufweisen. Diese Nahrungsmittel sind in der Regel mit einer durchgestrichenen Weizenähre gekennzeichnet (vgl. Verordnung (EG) Nr. 41/2009 der Kommission vom 20. Januar 2009, Quelle: Deutsche Zöliakie Gesellschaft e.V.).

Gluten ist ein sogenanntes Klebereiweiß. Klebereiweiß, auch Kleber genannt, bezeichnet verschiedene Proteingemische, die in den Samen diverser Getreidesorten vorkommen. Gluten ist unter anderem für die Elastizität von Teig verantwortlich und spielt daher insbesondere beim Backen eine wichtige Rolle. Es gibt Menschen, die kein Gluten vertragen. Diese Menschen leiden an einer sogenannten Glutenunverträglichkeit. Chronische Entzündungen der Dünndarmschleimhaut mit resultierenden Magen-Darm-Problemen können eine Folge sein.

Gluten ist in vielen Getreidesorten enthalten. Dazu zählen etwa Weizen, Hafer und Gerste. Auch andere Produkte, die Getreideextrakte enthalten wie etwa Pizzateig bergen Gluten. Zudem sind wegen der glutenbedingten Elastizität viele Fertiggerichte oder gebundene Soßen mit dem Klebereiweiß verdichtet. Seit dem Jahr 2005 müssen glutenhaltige Zutaten auf der Liste verpackter Lebensmittel angegeben sein (vgl. Deutsche Zöliakie Gesellschaft e.V.).

Viele glutenfreie Lebensmittel sind allerdings nicht ausreichend mit wichtigen Nährstoffen angereichert. Bei der Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung kann es daher unter Umständen zu Unterversorgungen z.B. an Vitalstoffen kommen. Für Betroffene ist es daher nicht nur wichtig, auf Produkte ohne Gluten zu achten, sondern auch darauf, den Körper gezielt mit ballaststoff- und nährstoffreichen Produkten wie Obst und Gemüse zu versorgen.


1. Was genau ist eigentlich Glutenunverträglichkeit?

Weizen (Quelle: Shutterstock/Scorpp)Der Begriff Glutenunverträglichkeit beziehungsweise Glutensensitivität ist von den glutenbedingten Krankheitsbildern Zöliakie und Weizenallergie zu unterscheiden.

Zöliakie
Zöliakie gilt als eine genetisch bedingte Autoimmunkrankheit, die durch das Klebereiweiß Gluten ausgelöst wird und zu Entzündungen im Dünndarm führt. Chronischer Durchfall, Bauchschmerzen und Nährstoffmangel sind mögliche Folgen.

Bei Menschen, die an Zöliakie leiden, reagiert der Dünndarm überempfindlich auf Gluten beziehungsweise auf in Gluten enthaltene Elemente. Gelangt Gluten über die Nahrung in den Dünndarm, entzünden sich bei Zöliakie-Erkrankten die sogenannten Darmzotten und sterben nach nur wenigen Stunden ab. Darmzotten sind kleine Schleimhautfalten, die unter anderem wichtige Nährstoffe aus der Nahrung filtern und über das Blut weitergeben. Nährstoffe wie Vitamine und Mineralstoffe können in diesem Fall nur schlecht aufgenommen werden. Auf Dauer droht eine Nährstoffunterversorgung.

Zöliakie wird anhand einer Blutuntersuchung sowie einer Gewebebiopsie im Darm diagnostiziert. Zöliakie-Patienten müssen ein Leben lang auf glutenhaltige Lebensmittel wie Weizen oder Dinkel verzichten.

Weizenallergie
Im Gegensatz zur Zöliakie reagiert der Körper bei einer Weizenallergie nicht ausschließlich auf Gluten, sondern auf verschiedene in Weizen enthaltene Proteine (Eiweiße). Bei einer Weizenallergie sind zumeist Haut und Atemwege betroffen. Mittels Allergietests kann eine Weizenallergie diagnostiziert werden.

Bei einer Weizenallergie reagiert das Immunsystem auf die Allergene, indem es Antikörper gegen die Eiweißbestandteile einsetzt. Entzündungen sind die Folge, die wiederum Bauchschmerzen auslösen können.

Weizenallergie kann genetisch bedingt sein und durch bestimmte Umweltfaktoren begünstigt werden.

Glutensensitivität
Glutensensitivität ist im Gegensatz zur Zöliakie keine Autoimmunerkrankung. Auch handelt es sich nicht um eine Nahrungsmittelallergie.

Um eine Glutensensitivität zu diagnostizieren, müssen Zöliakie und Weizenallergie ausgeschlossen werden. Das erfolgt über eine Blutuntersuchung und eine Biopsie des Dünndarms respektive einen gewöhnlichen Allergietest.

Der Körper reagiert bei einer Sensitivität mit ähnlichen Symptomen auf das Klebereiweiß Gluten. Darunter fallen Bauchschmerzen, aber auch Übelkeit oder Durchfall. Anders als bei einer Zöliakie ist die Glutensensitivität in der Regel nicht von lebenslanger Dauer. Ein temporärer Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel kann in vielen Fällen schon ausreichen, um die vorübergehende Reaktion auf Gluten zu behandeln.


2. Glutenfreie Produkte

Glutenfrei (Quelle: Shutterstock/Curioso)Spezialprodukte, auf denen die durchgestrichene Weizenähre abgebildet ist, gibt es mittlerweile in fast jedem Supermarkt. Außerdem führen Drogerien und Apotheken Lebensmittel ohne Gluten.

Auch Body Attack liefert eine Reihe glutenfreier Produkte und bietet damit die Möglichkeit für eine alternative Ernährung. Dazu zählen glutenfreie Aminosäuren ebenso wie glutenfreie Protein- und Kohlenhydratprodukte. Neben ausgewählter Sport- und Diätnahrung zieren auch Nahrungsmittel von Schär, Europas Marktführer in Sachen glutenfreie Lebensmittel, das Sortiment.
Als glutenfrei dürfen Produkte deklariert werden, die höchstens 20 mg Gluten pro kg aufweisen. Einen sehr geringen Glutengehalt haben Produkte, die maximal 100 mg pro kg des Produktes enthalten.

Viele Produkte sind von Natur aus glutenfrei. Dazu zählen etwa frisches Obst und Gemüse, aber auch reines Fleisch sowie Pflanzenöle, Nüsse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Buttermilch. Auch Reis, Mais und Hirse sowie Buchweizen enthalten kein Klebereiweiß. Prinzipiell gilt, je frischer und naturbelassener die Lebensmittel sind, desto eher sind sie glutenfrei.


3. Nahrungsergänzungsmittel bei Glutenunverträglichkeit

Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitaminen und Mineralstoffen spielen gerade bei Glutenunverträglichkeit eine wichtige Rolle. Denn viele glutenfreie Lebensmittel sind nicht so reichhaltig an Nährstoffen wie herkömmliche Nahrungsmittel. Daher kann es bei Betroffenen zu Unterversorgungen an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen, aber auch an Ballaststoffen kommen. Davon sind etwa Vitamin B, Calcium und Eisen betroffen.

Wird der Körper nicht über Nahrungsmittel beständig und ausreichend mit diesen Nährstoffen versorgt, können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Sie liefern Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe in komprimierter Form und beugen so Unterversorgungserscheinungen vor.

Body Attack empfiehlt daher eine zusätzliche Vitamin- und Mineralstoffversorgung. Neben genannten Mikronährstoffen können auch Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sowie die Aminosäure Glutamin als Supplemente sinnvoll sein.


*Produkte, die von Body Attack als glutenfrei deklariert werden, enthalten selbst keine glutenhaltigen Rohstoffe bzw. Zutaten. Spuren von Gluten können aufgrund von Verschleppung vorhergehender glutenhaltiger Produkte in der Produktionslinie aber nicht ausgeschlossen werden.


Bildquelle: Shutterstock/Scorpp/Curioso