AusdauerBesonderheiten in der Ernährung des Ausdauersportlers
Im Ausdauersport ist der erste leistungslimitierende Faktor die Flüssigkeit, welches über den Schweiß verloren geht.
Auch die darin enthaltenen Elektrolyte (Mineralien) und Vitamine können die Leistungsfähigkeit beeinflussen, wenn sich aufgrund der einseitigen Ernährung oder einer Diät ein Nährstoffmangel entwickelt hat. Des weiteren werden im Ausdauersport aufgrund der langandauernden Belastung die Kohlenhydratspeicher (=Glykogenspeicher) in Muskeln und Leber schnell entleert. Das gilt auch für kurze anstrengende Ausdauerbelastungen unter 60 Minuten. Bei gut gefüllten Kohlenhydratspeicher kann eine Ausdauerbelastung länger als 60 Minuten durchgehalten werden. Je anstrengender die Ausdauerbelastung ist, um so schneller werden die Energiespeicher in Leber und Muskeln aufgebraucht. Wird zu wenig Energie in Form von Kohlenhydraten vor, während und nach der Belastung zugeführt, so werden vor allem körpereigene Energiereserven (z.B. Muskelfasern, Fettgewebe) angegriffen. Dabei kommt es gleichzeitig zu einer verringerten körperlichen und mentalen Leistungsfähigkeit, die sich durch die Symptome Schwindel, Müdigkeit, Kraftlosigkeit und Heißhungergefühle bemerkbar machen können. Die folgende Tabelle zeigt den Unterschied zwischen einer kohlenhydratarmen und kohlenhydratreichen Ernährung von Ausdauersportlern. Die Energiespeicher (Glykogen) der Muskeln bei trainierten Sportler mit kohlenhydratarmer und kohlenhydratreicher Ernährung
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