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Bedeutung der Mineralstoffe

Die Mineralstoffe sind an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt, in dem sie beispielweise unseren Knochen und Zähnen die Festigkeit geben. In wässriger Lösung dienen Mineralstoffe (Elektrolyte) zur Aufrechterhaltung der verschiedenen Flüssigkeitsräume. Die Organe wie Gehirn, Leber, Muskulatur und Haut enthalten etwa 60 – 75 Prozent Wasser und sind somit gleichzeitig sehr empfindlich gegen Flüssigkeitsverluste.

Vitamine - Mineralstoffe

Wird nur reines Wasser ohne Mineralstoffe getrunken, so wird das Wasser wieder direkt mit dem Urin ausgeschieden. Es kann auch zu einer Wasserverschiebung und Wasservergiftung (Hyperhydration) kommen, in dem sich eine gestörte Wasserverteilung in den Organen und Zellen ergibt. Das kann sich als Schwindel, Erbrechen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Hirnfunktionsstörungen, Organschäden bis hin zum Tod bemerkbar machen. Durch die Elektrolyte bleiben alle Flüssigkeitsräume und Stoffwechselvorgänge im Gleichgewicht, in dem sich das Wasser und die Nährstoffe besser verteilen und gelöst werden können.

Mineralstoffe - Wassergehalt Organe und Gewebe

Der Elektrolytstoffwechsel wird außerdem auch von einigen Hormonen der Niere (Aldosteron) und der Schilddrüse (Parathormon) gesteuert, in dem ein Überschuss über die Nieren ausgeschieden wird. Ein Unterversorgung wird wiederum vom Gehirn (Vasopressin = antidiuretische Hormon) geregelt, in dem weniger Flüssigkeit und Elektrolyte über den Urin ausgeschieden werden.

Das geschieht meist auch bei körperlicher Belastung im Sport, um so die Mineralstoff- und Wasservorräte im Körper während der Belastung möglichst konstant zu halten. Darüber hinaus kann sich trotzdem im Sport ein Mineralstoffmangel ergeben, in dem schlechte Ernährungsgewohnheiten vorliegen und ebenso auf falsche Getränke zurückgegriffen wird.

Vor allem bei längerandauernden Belastungen im Sport oder in warmer Umgebung kommt es zu erhöhten Schweiß- und Mineralstoffverlusten (Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Zink). Diese Verluste sind zuerst durch mineralstoffreiche Getränke zu ergänzen, wenn es der Zusammensetzung des Schweißes entsprechend ähnlich ist. Die folgende Abbildung 2 zeigt, dass der Mineral Booster von Body Attack ein optimaler Flüssigkeit- und Mineralstoffsersatz bietet.

Gehalt der Mineralien im Schweiß in mg/100mlMineral Booster in mg/pro 100mlFruchtsaft in mg/pro 100mlSoftdrink (Limo)in mg/pro 100mlMineralwasser in mg/pro 100ml
120 mg Natrium
30 mg Kalium
16 mg Calcium
3,6 mg Magnesium
5 mg Vitamin C
100 mg Natrium
33,6mg Kalium
16mg Calcium
10 Magnesium
4mg Vitamin C
3 mg Natrium
125 mg Kalium
7 mg Calcium
6 mg Magnesium
7 mg Vitamin C
4 mg Natrium
1mg Kalium
4 mg Calcium
1 mg Magnesium
0 mg Vitamin C
22,6 mg Natrium
2,1 mg Kalium
20,9 mg Calcium
3,8 mg Magnesium
0 mg Vitamin C

Werden die Elektrolyt- und Flüssigkeitsverluste nicht rechtzeitig ausgeglichen, so kommt es relativ schnell zu einer Bluteindickung. Das führt gleichzeitig zu einer verringerten Nährstoff- und Sauerstoffversorgung in bestimmten Körperorganen (z.B. in Muskeln und Gehirn), was gleichzeitig zu einer Muskelschwäche und Leistungsminderung führen kann (siehe Abbildung 3). Das ist auf das Ungleichgewicht des Wasser- und Elektrolythaushaltes (z.B. geringer Natrium-, Chlorid-, Kaliumgehalt) zurückzuführen.

Ein Mangel an Elektrolyten führt zu Störungen im Wasser-, Säuren-, Basen- und Hormonhaushalt, was sich als Wasseransammlung (Ödeme), Übersäuerung, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen; Verwirrtheit, Nervenschäden und Muskelkrämpfe auswirken kann.
Die Mineralstoffe sind außerdem notwendig für die Weiterleitung von elektrischen Reizen (Informationsübertragung) zwischen den Muskelzellen und den Nervenfasern und beeinflussen somit die Muskelreizbarkeit und Muskelkontraktion.

Aber auch der Nährstofftransport und die Nährstoffeinlagerung in die Muskel- und Leberzellen wird durch die Mineralstoffe (z.B. Natrium, Kalium) ermöglicht. Somit können Muskelbewegungen kraftvoll und langandauernd durchgeführt werden. Mineralstoffe wie z.B. Eisen sind auch Bestandteil des roten Blut- (Hämoglobin) und Muskelfarbstoffs (Myoglobin) und liefern den nötigen Sauerstoff für den Energiestoffwechsel (Fettoxidation). Darüber hinaus sind Mineralstoffe auch Bestandteil zahlreicher Enzyme in den Muskelzellen (z.B. Magnesium, Zink, Chrom) und sorgen für einen aktiven und reibungslosen Protein-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel.

Da sportliche Aktivitäten auch mit erhöhtem oxidativen Stress und Zellschädigungen einhergehen können, spielen die Antioxidantien wie die Spurenelemente Selen und Zink auch eine bedeutende Rolle. Damit sind Mineralstoffe für den Körper unerlässlich für die Aufrechterhaltung der körperlichen Gesundheit und Leistungsfähigkeit.







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